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Handballer feiern Arbeitssieg

Handballer feiern Arbeitssieg

Gegen Schlusslicht Bad Doberan tut sich die Grimmener Sieben lange schwer

Bad Doberan Handball / MV-Liga: Bad Doberaner SV — HSV Grimmen 22:27 (11:13) Die MV-Liga-Handballer des HSV Grimmen feierten einen verdienten Erfolg in der Nachholpartie bei der Reserve des Bad Doberaner SV. Damit hielt die gute Bilanz der Grimmener gegen die Reserveteams in der Liga an und der HSV blieb durch den 27:22-Erfolg auf dem fünften Rang. Zwischenzeitlich hatte sich Grimmen das Leben selber schwer gemacht und musste 50 Minuten hart arbeiten, um sich endlich vom Gegner zu lösen.

 

OZ-Bild

„Schade, dass den Spielern die Lockerheit und Leidenschaft in vielen anderen Partien fehlte, um die erhoffte Medaille zu holen.“Lars Kibscholl, Trainer HSV Grimmen

Quelle:

Der HSV Grimmen spielte mit:

Köpke, Tschirschwitz (1), Kopilow (2), T. Hagedorn (6), Bernhardt (5), Bornemann, Salbrecht (5/2), Pollex (7), Schultz (1);

Siebenmeter: Grimmen 2/3, Doberan 3/3; Zeitstrafen: Grimmen vier, Doberan vier

Grimmen brauchte mal wieder eine kleine Aufwärmphase, um in der Partie anzukommen. Dem Gastgeber wurde es deutlich zu einfach gemacht. Der Rückraum bekam kaum Kontakt und konnte somit immer wieder aus der Ferne treffen. Vor allem der Ex-Grimmener Marcel Jaunich übernahm in dieser Phase Verantwortung und brachte seine Farben mit 5:3 in Front. Anschließend wachte der HSV dann allmählich auf und legte in der Deckung einen Zahn zu. Grimmen glich erst zum 6:6 aus und setzte sich in der Folge mit 8:7 und 10:7 ab.

Doberan ließ die Gäste aus der Trebelstadt allerdings nicht enteilen und blieb nun im Laufe der ersten Halbzeit auf Tuchfühlung. Grimmen hatte mehrmals die Chance, sich weiter abzusetzen, verpasste dies aber aufgrund zahlreicher Fehlwürfe und technischer Fehler. „Wir haben nicht überragend gespielt und ab und an zu kompliziert, doch haben wir immer wieder die Lücke beim Gastgeber erzwungen. Das Manko war leider das Auslassen bester Chancen, um etwas entspannter in die Pause zu gehen“ gab der verletzte Kapitän Tim Pischke einen kleinen Rückblick. Somit blieb es bis zur Pause weiterhin spannend in dieser Nachholpartie und die Mannschaften wechselten beim Stand von 11:13 die Seiten.

Nach der Pause blieb es weiterhin die erwartet harte und enge Partie. Doberan hielt das Spiel lange offen und glich zum 15:15 aus. Grimmen präsentierte sich aber deutlich verbessert im Abwehrverbund.

Der Gastgeber musste nun härter für den Torerfolg arbeiten und hatte mit viel Gegenwehr vom immer stärker werdenden Stefan Köpke im HSV-Tor zu kämpfen. Grimmen holte sich die Führung zurück und baute sie auf 19:16 aus, um sie nur kurze Zeit später — beim 19:19 — wieder zu verspielen. Doch der HSV blieb weiter ruhig und ging wieder mit 22:19 aus eigener Sicht in Front. Und davon sollte sich das Schlusslicht der MV-Liga nicht mehr erholen. Mehr als das 20:22 ließ Grimmen nicht mehr zu. „Endlich haben wir es mal geschafft, uns mit mehr als drei Toren abzusetzen und den Gastgeber auf Distanz zu halten. Das war die Vorentscheidung in der lange ausgeglichenen Begegnung. „Viele Mannschaften hatten in den vergangenen Wochen ihre Probleme hier. Wir haben das souverän gelöst“ war Trainer Kibscholl froh über den Erfolg. Nach der 22:20-Führung erzielte Grimmen dann weitere drei Treffer und war auf die Siegerstraße eingebogen.

Am Ende siegte der HSV verdient mit 27:22 und behauptete vorerst den fünften Rang. Vielmehr ist nach vorn nicht möglich, außer die ersten drei Mannschaften patzen noch ordentlich. „Schade nur, dass die Lockerheit und Leidenschaft in vielen anderen Partien fehlte, um die erhoffte Medaille zu holen“ war Kibscholl etwas verärgert über einige Begegnungen in den vergangenen Wochen. „Aber wir werden in den verbleibenden vier Spielen alles versuchen, um die Saison positiv abzuschließen und den vierten Platz zu erreichen“, gab er das neue Saisonziel vor. Manuel Abé

OZ

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