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Handballer feiern Auftakterfolg gegen Warnemünde

Grimmen Handballer feiern Auftakterfolg gegen Warnemünde

Die Männer des HSV Grimmen starten mit einem 35:27-Sieg in die MV-Liga-Saison

Grimmen. Nur die kühnsten Optimisten hatten mit einem deutlichen Sieg der Handballer des HSV Grimmen gegen den SV Warnemünde gerechnet. Einiges sprach dagegen, aber die MV-Ligisten belehrten alle eines Besseren und feierten einen in der Höhe verdienten 35:27-Saison-Auftakt-Erfolg. „Das war natürlich der Auftakt nach Maß, wie wir uns diesen gewünscht hatten. Vieles lief in diesem Spiel schon richtig und das macht Lust auf mehr“, zeigte sich HSV-Trainer Lars Kibscholl glücklich, dass ihn seine Mannschaft nachträglich zum Geburtstag beschenkt hatte.

 

OZ-Bild

HSV-Akteur Danny Keil kämpft sich durch die Warnemünder Abwehr. Dreimal traf er für Grimmen.

Quelle: Steffen Krüger

HSV Grimmen:

Corswandt, Granholm, Plötz 2, Keil 3, A. Hagedorn, T. Hagedorn 3, Eggert 2, Pollex 10, Salbrecht 4, Machel 4, Tschirschwitz 3, Kopilow 2, Bentzien 2;

Siebenmeter: Grimmen 4/6, Warnemünde 3/5; Zeitstrafen: Grimmen sechs, Warnemünde fünf; Gelbe Karten:     Grimmen drei, Warnemünde drei

Jetzt können wir noch selbstbewusster zum Derby und Meisterschaftsfavoriten Loitz fahren.“Tim Pischke, Kapitän HSV Grimmen

Schon zu Beginn wurde deutlich, dass vieles über eine starke Defensive mit einem starken Torhüter laufen sollte. Trainer Kibscholl sollte mit seiner 5:1-Abwehr richtig liegen. Danny Keil hatte auf der Spitze alles im Griff und Torwart Tino Corswandt, der kurzfristig doch zur Verfügung stand, hielt hinten blendend. Grimmen führte mit 4:1, ehe die Mannschaft kurze Zeit später den Anschluss beim 5:4 schlucken musste und sogar mit 6:7 in Rückstand geriet. Vorausgegangen waren zwei verworfene Siebenmeter in dieser Phase. Die Partie wurde nun in Folge auf beiden Seiten ausgeglichen gestaltet.

Jede Mannschaft legte mal mit einem Tor vor, doch die andere zog sofort nach. Doch Tino Corswandt gewann an diesen Tag das Torhüterduell gegen Mike Hintze, so dass seine Vorderleute mit einer 15:12-Führung in die Pause gehen konnten. „Wie wichtig ein Torhüter sein kann, hat sich heute wieder gezeigt. Tino hat uns mit seinem Paraden nicht nur im Spiel gehalten, sondern war auch ein Garant für die Führung und den Sieg“, sagte Kibscholl zufrieden.

Den besseren Start in Hälfte zwei hatten allerdings die Gäste aus Warnemünde. Eh man sich versah, ging der Gast mit 18:17 in Führung. Doch der HSV erstickte die Hoffnung eines Auswärtserfolges schnellstens im Keim und bog mit einem 9:0-Lauf auf die Siegerstraße ein (26:18). In dieser Phase sollte dem HSV alles gelingen. Die Deckung ließ nichts mehr zu.

Dazu kam die Spielfreude im Angriff. Martin Pollex traf von der Außenposition nach Belieben. Die Rückraumspieler fanden immer wieder ihre Kreisläufer und das Publikum honorierte dies mit tosendem Applaus. Die Vorentscheidung war in dieser Partie gefallen. Denn egal was Warnemünde nun probierte, der HSV hatte immer eine Antwort parat oder bei Corswandt war Endstation. „Heute lief einfach vieles zusammen und bei den Gästen überhaupt nichts. Schnell haben wir ihnen wieder den Zahn gezogen, nachdem wir kurzzeitig in Rückstand gerieten und den Vorsprung wieder ausgebaut“, fand Trainer Kibscholl kaum Mängel. Mehr als das 30:24 sollte nicht mehr passieren. Grimmen spielte die Zeit nun clever runter und fuhr am Ende einen ungefährdeten 33:25-Erfolg ein. „Jetzt können wir noch selbstbewusster zum Derby und Meisterschaftsfavoriten Loitz fahren. Wir haben nichts zu verlieren und so werden wir alles für den Erfolg tun“, meinte der verletzte Kapitän Tim Pischke.

Manuel Müller

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Mit 12 Teams ist der HSV Grimmen, teilweise als Spielgemeinschaft mit dem HSV Peenetal Loitz, in den Ligen auf Landes- und Bezirksebene vertreten.

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