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Sport Grimmen Handballer lösen Tickets für Landespokal-Achtelfinale
Vorpommern Grimmen Sport Grimmen Handballer lösen Tickets für Landespokal-Achtelfinale
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00:00 23.10.2017
Grimmen

Das war ein erfolgreiches Wochenende für die beiden Männermannschaften des HSV Grimmen im Handball-Landespokal. Sowohl die Erste, als auch die Zweite buchen mit Auswärtssiegen Tickets für die nächste Runde. Während die Erste beim Schlusslicht der Verbandsliga Ost, dem HSV Waren, problemlos mit 39:14 siegte, musste die Reserve in Wittenburg hart kämpfen.

Matchwinner wurde dabei Stephan Hase, der in der Schlussphase drei Siebenmeter hielt. So bezwang der HSV II Wittenburg knapp mit 18:17.

Das MV-Liga-Team hatte Sonnabend nur ein Ziel: Gewinnen. Daran sollte auch der Verzicht auf Wachs nichts ändern. „Bis auf die erste Viertelstunde bin ich vollkommen zufrieden. Die Vorgaben wurden umgesetzt und konsequent der Gegenstoß gelaufen. Einziges Manko war ab und an der schwache Abschluss“, resümierte Trainer Manuel Abe. Fünfzehn Minuten Anlaufzeit benötigte der HSV. Dabei ging der Gastgeber anfangs auch in Führung. Grimmen hatte Probleme mit der Ballsicherheit, auch die Abstimmung im neuformierten Abwehrblock stimmte noch nicht. Nach den ersten einfachen Treffern und einigen Paraden von Corswandt konnte sich der HSV vom 5:5 auf 14:5 absetzen. Davon erholte sich Waren nicht mehr. So führte der HSV zur Pause 17:7.

Und auch im zweiten Abschnitt konnte der Gastgeber nicht mithalten. „Wir haben gut gedeckt und ganz wichtig, wir haben uns selten locken lassen und waren über sechzig Minuten voll konzentriert in der Deckung“, so Abe. Grimmen konnte einige Aufstellungen probieren und so kam Anton Schulz zu seinem ersten Einsatz bei den Männern in dieser Saison. Der HSV setzte sein Spiel konsequent um und siegte sehr deutlich mit 39:14.

Anders sah es bei der Reserve des HSV Grimmen aus. Einige Akteure und auch Trainer Zinn fehlten in Wittenburg. Dennoch bot die Zweite des HSV eine schlagkräftige Truppe auf. Aber kein Spieler, sondern Torhüter Hase sollte am Ende der Matchwinner werden. „Das Spiel war nichts für schwache Nerven. Dass es aber nochmal spannend wurde, daran sind wir selber schuld. Wir hätten früher den Sack zumachen müssen. Am Ende war der Sieg verdient“, sagte Robert Schultz, der als Coach am Feldrand stand. Der HSV legte im ersten Abschnitt ständig vor. Auf die Abwehr und Stephan Hase war Verlass, allerdings lief es in der Vorwärtsbewegung nicht wie gewohnt. Das Umschaltspiel klappte nur phasenweise, so dass der HSV II oft in den Positionsangriff gezwungen wurde. Dort tat sich das Team schwer. Trotzdem führten die Handballer zur Pause mit 9:7.

Danach glichen die Gäste aus und waren wieder im Spiel. „Wenn man nur siebzehn Gegentore kassiert, kann man nicht viel falsch gemacht haben. Leider haben wir unsere Ballgewinne zu wenig in einfache Tore umgesetzt“, erklärte Schultz. Als es 16:14 stand, kam die Zeit von Torwart Hase, der zum Siebenmeterkiller wurde. In den letzten zehn Minuten hielt er mehrere Siebenmeter. Beim 18:17 wollte der HSV einfach nicht mehr treffen. Mit der Schlusssirene erhielt der Gastgeber erneut einen Siebenmeter und damit die Chance, sich ins Siebenmeterwerfen zu retten. Doch Stephan Hase hielt seinen Kasten sauber und brachte sein Team in die nächste Runde.

mm

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