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Handballer müssen im Pokal die Segel streichen

Schwaan Handballer müssen im Pokal die Segel streichen

Ersatzgeschwächt liefern die Männer des HSV Grimmen dem Schwaaner SV einen starken Kampf, unterliegen am Ende aber 28:29

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Traf gegen Stavenhagen acht Mal: Patrick Plötz (beim Wurf), hier in einem früheren Spiel.

Quelle: Steffen Krüger

Schwaan. Ersatzgeschwächt lieferten die Handballer des HSV Grimmen dem Schwaaner SV einen starken Landespokal-Fight. Doch der Kampf wurde nicht belohnt. Mit einer 28:29-Niederlage mussten die Trebelstädter in der zweiten Runde die Segel streichen. Und trotzdem hatte HSV-Trainer Lars Kibscholl nur lobende Worte nach der Partie für seine Männer: „Ein Kompliment an die Jungs, die auf der Platte standen. Zum Schluss fehlte uns leider das Quäntchen Glück für den Sieg. Aber die Stimmung passt und das zeigen wir in den nächsten Punktspielen.“

HSV Grimmen:

Hannemann, Plötz 8/1, Eggert 1, Pollex 1, Mainitz 4, Köhler 3, Machel 7/1, Tschirschwitz 1, Kopilow 3, Lemke; Zeitstrafen: Grimmen vier, Schwaan fünf; Siebenmeter: Grimmen 2/5, Schwaan 4/5

Dem HSV fehlten an der Beke unter anderem beide Stammtorhüter. Dennoch stand auf dem Feld eine spielerisch starke Mannschaft und mit dem Oldie Steffen Hannemann ein gut aufgelegter Torhüter. Grimmen war in den ersten Minuten spielbestimmend. Einzig die Abstimmung im Abwehrverbund passte noch nicht ganz. Nach der 3:1-Führung des HSV glichen die Gastgeber zum 3:3 aus. Danach übernahm Grimmen wieder das Zepter. Die Abwehr stand und Hannemann erledigte den Rest. Der HSV spielte sich in einen wahren Rausch und baute den Vorsprung wieder aus. Schwaan war frühzeitig zur Auszeit gezwungen und unterbrach damit den Rhythmus im HSV-Team. Plötzlich sollte den Gästen nicht mehr viel gelingen, da Schwaan auf eine defensive Abwehr umstellte. Nun waren die Schwäne da und drehten die Partie zu ihren Gunsten (10:9). Grimmen sehnte die Pause herbei, um wieder Ordnung ins Spiel zu bekommen. Doch noch waren circa sieben Minuten zu spielen, in denen der HSV etliche gute Möglichkeiten liegen ließ und somit den Gastgeber bis zur Pause auf 16:12 enteilen ließ.

„Aber aufgeben war nicht. In der Kabine merkten man den Jungs an, dass sie heiß waren auf die zweite Hälfte und sehr selbstkritisch mit den letzten Minuten der ersten Halbzeit umgingen", berichtete der Trainer angetan. Doch erst einmal musste er mit ansehen, wie seine Mannschaft den Start in den zweiten Abschnitt völlig verschlief. Nach 35 Minuten lag Grimmen mit 20:13 zurück. Aber der HSV blieb in dieser Phase ruhig. Grimmen kämpfte sich von Minute zu Minute wieder in die Begegnung. Nach 45 Minuten war der HSV beim 23:20 wieder in Schlagdistanz. Schwaan wankte und machte jetzt einige Fehler. Grimmen wurde wieder stärker und spielte mit viel Ruhe und Übersicht. Plötzlich stand es nur noch 27:26 für die Gastgeber, als Hannemann einen Siebenmeter hielt und Grimmen im Gegenzug zum Ausgleich traf. Anstatt die mögliche Führung zu erzielen, ging Schwaan noch zweimal in Führung.

Grimmen blieben die letzten dreißig Sekunden, um sich ins Siebenmeter-Werfen zu retten. Mit dem zusätzlichen Feldspieler, hatte der HSV dabei sogar eine Überzahl. Allerdings spielte die Mannschaft den Angriff nicht gut genug aus, so dass der letzte Wurf nicht das erhoffte Unentschieden brachte.

Manuel Müller

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