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Handballer stehen vor schweren Duellen

Grimmen Handballer stehen vor schweren Duellen

In der MV-Liga wartet auswärts der Schwaaner SV / HSV-Frauen wollen zu Hause punkten

Grimmen. Die Handballer des HSV Grimmen wollen beim Schwaaner SV ihren Auswärtsfluch brechen. Die MV-Liga-Partie beginnt morgen um 17.00 Uhr. Schwaan ist eine Mannschaft, die den Trebelstädtern, vor allem in der Fremde, nicht zu liegen scheint. In der vergangenen Saison kassierte der HSV an der Beke zwei Niederlagen. Zum einen warf Schwaan die Trebelstädter aus dem Pokal, zum anderen bedeutete die 30:33-Niederlage am vorletzten Spieltag, dass die Mannschaft ihre Medaillenträume begraben musste. Morgen gibt es um 17.00 Uhr ein Wiedersehen.

Die Gastgeber haben neben einem neuen Trainer zwei neue Spieler verpflichtet. In den letzten Wochen wurde das Team zudem immer besser, auch wenn sich das noch nicht in der Tabelle niedergeschlagen hat. Schwaan steht auf Rang zehn, Grimmen ist Sechster. „Der Punktgewinn in Schwerin zeigt das Potenzial des Schwaaner SV. Die ganze Liga weiß, wie unangenehm es ist, dort zu spielen. Kleine, enge Halle, mit einer hitzigen Atmosphäre auf und neben dem Feld. Da ist es wichtig, kühlen Kopf zu bewahren und einfach unser Spiel zu spielen. Wenn wir das schaffen und unsere Torhüter einen guten Tag erwischen, ist alles möglich“, sagt Co-Trainer Lars Kibscholl mit Blick auf den Gegner.

In den eigenen Reihen schwanken in dieser Saison bisher die Leistungen der Torhüter und der Defensive. „Wenn wir dort wieder im Verbund stärker werden, dann sind solche Spiele wie in Demmin (29:24/

d. Red.) möglich. Die Mannschaft muss es wollen und an den Erfolg glauben“, ist sich Coach Manuel Abe sicher. Die Mannschaft sei bereit und mache einen guten Eindruck, die negativen Spiele hinter sich zu lassen und sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen.

Zweite muss auch auswärts ran

Für die zweite Männermannschaft geht es morgen zum Top-Duell nach Torgelow. Das Wort Spitzenspiel im Zusammenhang mit Torgelow war in den vergangenen Jahren eher undenkbar. Die Greifen spielen seit Jahren in der Verbandsliga und belegten regelmäßig einen der letzten beiden Plätze.

Doch das scheint in diesem Jahr anders zu laufen. Nach den ersten drei Partien stehen zwei Siege und eine Niederlage zu Buche. Beide Erfolge feierten die Torgelower in eigenen Halle und damit sind sie zu Hause ungeschlagen. Einer der Gründe für den Erfolg könnte der Wachsverzicht sein. Damit haben einige Teams der Verbandsliga ihre Schwierigkeiten. Doch diese Ausrede möchte Trainer Maik Zinn für die zweite Männermannschaft des HSV nicht gelten lassen. „Wenn man oben mitspielen will, muss das Ziel sein, überall gewinnen zu wollen. Wir haben die spielerischen Möglichkeiten und gute Jungs, die mit den Umständen zurechtkommen können“, sagt der Trainer. Anwurf ist morgen um 18.00 Uhr.

Frauen empfangen Rostock

 

Während die Männermannschaften in der Ferne gefordert sind, dürfen sie die Frauen des HSV auf ein Heimspiel freuen. Am Sonntag ist ab 16.00 Uhr der SV Pädagogik Rostock zu Gast. Die Damen hatten es in dieser Saison bislang nicht leicht. Sie lieferten zu Beginn zwei starke Spiele ab und stehen dennoch ohne Punkt da. Zudem erteilte der Rostocker HC II dem HSV Grimmen (42:19) eine Lehrstunde.

Danach hatten die Damen fast einen Monat lang kein Spiel.

An dieser Situation wird sich in den kommenden Wochen nicht viel ändern, da zwei Wochenenden im Dezember für den Ligabetrieb gesperrt sind. Grund ist die Weltmeisterschaft der Frauen. Davon ist der HSV Grimmen gleich zweimal betroffen. „Der Spielplan ist in dieser Saison sehr ungünstig. Dann werden Spiele abgesagt, Mannschaften ziehen kurzfristig zurück und ständig sind ein bis zwei Wochen frei. Da ist es schwierig, den Rhythmus zu finden“, hadert Coach Roman Bernhardt mit dem Spielplan. Dazu kommt, dass Grimmens Trainer auf Janett Hoffmann verzichten muss, die sich im letzten Punktspiel eine schwere Knieverletzung zugezogen hat. „Jetzt müssen halt die jungen Spielerinnen ins kalte Wasser geworfen werden. Viel zu verlieren haben wir nicht und sie können befreit aufspielen“, sagt der Coach.

Mit dem SV Pädagogik Rostock wartet am Sonntag eine sehr erfahrene Mannschaft auf die HSV-Sieben. Seit vielen Jahren mischen die Rostockerinnen in der Liga mit und können meist auf einen guten Kader zurückgreifen. Davon konnte sich Grimmen in den letzten Jahren überzeugen. Gegen die Gäste war kaum etwas zu holen. Doch Grimmen hat schon gegen Neubrandenburg und Stralsund gezeigt, dass die Mannschaft gegen Favoriten gut mithalten kann.

Manuel Müller

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