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Handballer verlieren Derby in Loitz mit 25:32

Loitz Handballer verlieren Derby in Loitz mit 25:32

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte verlieren die Kibscholl-Schützlinge die Übersicht im Spiel

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Die Enttäuschung steht den HSV-Spielern ins Gesicht geschrieben. Ihr Beifall galt den 100 mitgereisten Handball-Fans.

Quelle: Anja Krüger

Loitz. Schon am zweiten Spieltag sollte das mit Spannung erwartete MV-Liga-Derby zwischen dem Absteiger aus der Ostsee-Spree-Liga, der SG Uni Greifswald/Loitz, und den Handballern des HSV Grimmen stattfinden und lockte damit viele Zuschauer in die Peenetalhalle nach Loitz. Ganze acht Jahre mussten beide Fanlager auf dieses Spiel warten. Eine Halbzeit war die Partie dann ausgeglichen, doch dann setzte sich der Favorit am Ende noch deutlich mit 32:25 durch.

„Wir wollten kühlen Kopf bewahren und dem Gastgeber alles abverlangen. Das hat eine Halbzeit auch gut geklappt“, zeigte sich Kibscholl mit Hälfte eins zufrieden. Zwar startete der Gastgeber druckvoller in die Begegnung und führte nach drei Minuten mit 3:1 und nach sieben Minuten mit 6:3, doch danach legte der HSV seine Nervosität ab. Angetrieben von circa 100 Fans aus Grimmen, kamen die Trebelstädter immer besser in die Partie und schafften nach zehn Minuten den 6:6-Ausgleich. Dem Gastgeber aus Loitz behagte dies gar nicht. Zu dem entschieden die Gäste früh, Marc Hagemeier als Torschützen vom Dienst in die Manndeckung zu nehmen. Damit hatte der Gastgeber so seine Probleme.

Zwar ging Loitz nochmals mit drei Toren in Führung (9:6), doch danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie bis zur Pause. Grimmen stellte beim 10:9 den Anschluss wieder her und sollte fortan immer auf Tuchfühlung bleiben. Auch dank eines starken Maximilian Granholm im Tor, der seine ehemaligen Mitspieler immer wieder ärgerte.

Das einzige, was nun noch fehlte, war die erste Führung des HSV. Diese sollte es aber nicht mehr geben. Grimmen blieb immer wieder dran und hatte kurz vor der Pause sogar die Chance, mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen. Statt die Zeit runter zu spielen, wurde der HSV geblockt und den folgenden Konter nutzte der Gastgeber zur 17:15-Führung. „Es hat zwar nicht alles funktioniert und Hagemeier ist nicht komplett auszuschalten, dennoch haben wir eine starke erste Halbzeit gespielt“, sagte Kibscholl.

Und auch gut sollte es der zweiten Halbzeit los gehen. Christian Eggert verkürzte gleich auf 17:16, doch danach war es vorbei mit der Herrlichkeit im HSV-Spiel. Agierten die Grimmener in Hälfte eins noch geduldig und mit wenigen Fehlern, so luden sie den Gastgeber förmlich zu leichten Treffern ein. Loitz baute die Führung auf 22:17 aus und erhöhte kurze Zeit später sogar auf 25:18. „Wir haben in dieser Phase völlig den Faden verloren – keine Übersicht mehr gehabt und sind mit der Zeit immer mehr am Keeper der Loitzer gescheitert. Das nutzt solch eine Mannschaft natürlich rigoros aus“, analysierte der Grimmener Trainer. Von diesem Rückstand sollte sich Grimmen nicht mehr erholen.

Obwohl die Partie dabei schon längst entschieden war (30:21), kam nun doch etwas Derbystimmung auf dem Feld auf. Die Nickeligkeiten nahmen zu und die Schiedsrichter mussten immer wieder Spieler vom Feld schicken. Doch am deutlichen 32:25-Sieg sollte das nichts mehr ändern. Den 25. HSV-Treffer erzielte dann der Jüngste auf der Platte. Kevin Mainitz wurde für seinen Trainingsfleiß belohnt und durfte den letzten Siebenmeter werfen.

„Uns haben in Hälfte zwei vor allem die einfachen Toren aus dem Rückraum gefehlt. Da hat man das Fehlen von einigen Spielern gemerkt. Doch im Rückspiel holen wir uns die Punkte wieder“, zeigte sich Kibscholl nach der Partie zuversichtlich.

HSV Grimmen: Granholm, Corswandt, Plötz 2, Keil 1, Eggert 2, Pollex 2/2, Mainitz 1/1, Köhler, 3, Salbrecht 2, Pervölz 2, Machel, Abé 5, Kopilow 4, Tschirschwitz 1;

Zeitstrafen: Grimmen fünf, eine Rote Karte, Loitz sieben, eine Rote Karte; Siebenmeter: 3/3; Loitz: 4/4

Manuel Müller

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