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Handballfrauen verlieren am Sund

Stralsund Handballfrauen verlieren am Sund

Mit 25:32 siegt der Stralsunder HV gegen den HSV

Stralsund. Das Ergebnis zwischen dem Tabellenführer Stralsunder HV und den Damen des HSV Grimmen liest sich deutlicher, als es die Leistung der Trebelstädterinnen wiederspiegelt. Denn die Gäste waren am Sonntag keinen Deut schlechter als der Gastgeber. Der aber war effektiver und abgebrühter in der Chancenverwertung.

So muss der HSV Grimmen weiter auf den zweiten Saisonsieg warten, der SHV hingegen baut seine Tabellenführung weiter aus.

Auf Seiten der Gäste machte Kira Bentzien ein überragendes Spiel und traf 13 Mal. „Leider können wir uns von guten Leistungen nichts kaufen, denn am Ende zählen nur die geholten Punkte. Und heute haben wir wieder gesehen, dass wir auch gegen die Großen gegenhalten können, wenn wir wenig Fehler machen“, fasst Grimmens Trainer André Paetow die Partie zusammen. Und er hatte recht, dass Grimmen im ersten Abschnitt auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer agierte. So bekam der SHV immer wieder Probleme im Angriff. „Wir waren schnell auf den Beinen. Im Angriff haben wir clever den Ball durch Reihen laufen lassen und hatten vor allem Geduld im Spiel. Stralsund war sichtlich genervt von unserer Gegenwehr“, fand Paetow lobende Worte. Zwanzig Minuten lang lag der HSV in Führung (6:8). Dann kassierte Grimmen eine Zeitstrafe, die gerade nicht passte und vor allem keine war. Damit kamen die Gäste aus dem Tritt und haderten in der Folgezeit mit sich und der Chancenverwertung. Und dann kam da noch die Siebenmeter-Statistik vor der Pause. Drei Fehlwürfe in Folge sollten das Selbstbewusstsein nicht gerade steigern. „Ich weiß auch nicht was da war, aber irgendwie hatten wir Angst vor der Riesin im Tor des Gastgebers“ so Nadine Rambow. Erst Kira Bentzien durchbrach den Bann, doch bis dahin hatte der Tabellenführer die Führung übernommen und sich weiter abgesetzt. „Den 15:11 Rückstand zur Pause haben wir uns selber zuzuschreiben. Die Hundertprozentigen reinhauen und schon wären wir zur Pause dran“, so Paetow.

Auch in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit machte Grimmen den Gastgeber stark. Überhastete Abschlüsse und zu viele technische Fehler nutzte der SHV, um sich auf sechs bis sieben Treffer abzusetzen (23:16). Allerdings hat die Mannschaft aus Grimmen in den letzten Wochen dazugelernt und gibt sich nicht mehr so schnell auf. Grimmen nahm in der Folge noch einmal Fahrt auf. Vor allem Nicole Schacht und Kira Bentzien übernahmen Verantwortung und brachten ihre Farben nach dem deutlichen 26:18 Rückstand auf 27:23 heran. Sollte da noch was gehen? Nein, denn der Gastgeber legte nochmals einen Zahn zu. „Wir waren in Reichweite, hätten Stralsund weiter ärgern können. Dafür hätten wir in den letzten Minuten weiter konsequent spielen müssen“, so Kira Bentzien. So konnte sich der SHV in den letzten Minuten wieder deutlich absetzen und einen ungefährdeten 32:25 Sieg feiern. „Sieben Tore waren wir nicht schlechter“ sagte Paetow nach der Partie. Manuel Abe

HSV Grimmen : Trippler, Hagedorn, Bentzien 13/5, Schacht 4, Rambow 3/1, Ziems 2, Mau 1, Boldt 1, J. Stubbe 1, Saß, Schmidt, Kaatz, Fiedler

OZ

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