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Im Landespokal die Segel gestrichen

Schwaan Im Landespokal die Segel gestrichen

Handballer des Schwaaner SV bezwingen Erste des HSV Grimmen knapp mit 29:28

Schwaan. Wie die Zweite drei Stunden zuvor, musste auch das MV-Liga-Team aus Grimmen die Segel im Landespokal streichen. Ersatzgeschwächt, liefert die Mannschaft aus Grimmen dem Schwaaner SV einen starken Pokalfight. Doch der große Kampf, nach einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand, wird nicht belohnt, so dass auch die Erste des HSV Grimmen nicht mehr im Pokal vertreten ist. Ein Kompliment geht an die Jungs, die auf der Platte standen. Selbst die zahlreich mitgereisten Fans honorierten die Leistung und die Aufholjagd der Mannschaft. Zum Schluss fehlte Grimmen das Quäntchen Glück für den Sieg. „Aber die Stimmung passt und das zeigen wir in den nächsten Punktspielen", war Trainer Lars Kibscholl von der Leistung angetan.

Grimmen war in den ersten fünfzehn Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Einzig die Abstimmung im Abwehrverbund passte noch nicht ganz. „Doch woher soll dies auch kommen. So spielt das Team ja kaum zusammen. Doch wir haben uns schnell gefangen“, sagte Kibscholl. Nach der eigenen 1:3 Führungen glichen die Gastgeber zum 3:3 aus. Danach übernahm Grimmen das Zepter. Der HSV baute den Vorsprung  bis auf 5:8 aus. Schwaan war frühzeitig zur Auszeit gezwungen und unterbrach damit den Rhythmus im HSV-Team. Plötzlich sollte den Gästen nicht mehr viel gelingen, da der Gastgeber auf eine defensive Abwehr umstellte. Die Schwäne drehten die Partie zu ihren Gunsten (10:9). Bis zur Pause enteilte der Gastgeber auf 16:12. „Aber aufgeben war nicht. In der Kabine merkten man den Jungs an, dass sie heiß waren auf die zweite Hälfte und sehr selbstkritisch mit den letzten Minuten der ersten Halbzeit umgingen", war der Trainer angetan.

Doch erst einmal musste er mit ansehen, wie seine Mannschaft den Start in den zweiten Abschnitt völlig verschlief. Nach 35 Minuten lag Grimmen mit 20:13 zurück. Aber der HSV blieb in dieser Phase ruhig, was der Mannschaft hoch anzurechnen war. Denn zum einen waren die Fans aus Schwaan jetzt richtig da und zum anderen waren da die beiden Unparteiischen, die mit vielen merkwürdigen Entscheidungen viel Unmut beider Teams auf sich zogen. Aber Grimmen kämpfte sich von Minute zu Minute wieder in die Begegnung.

Nach 45 Minuten war der HSV beim 23:20 wieder in Schlagdistanz. Beide Mannschaften kämpften nun um jeden Ball und wollten unbedingt in die nächste Runde. Schwaan wankte und machte jetzt einige Fehler. Grimmen wurde wieder stärker und spielte jetzt mit viel Ruhe und Übersicht. Plötzlich stand es nur noch 27:26 für die Gastgeber, als Hannemann einen Siebenmeter hielt und Grimmen im Gegenzug zum Ausgleich traf. „Jetzt hatte ich gehofft, dass wir den Gastgeber gebrochen haben und die Partie zu unseren Gunsten drehen. Doch wie schon angekündigt, fehlte uns in einigen Situationen das Glück mit dem Aluminium", so Kibscholl. Anstatt die mögliche Führung zu erzielen, ging Schwaan noch zweimal in Führung (28:27, 29:28). Dennoch blieben Grimmen die letzten dreißig Sekunden, um sich ins Siebenmeterwerfen zu retten. Mit dem zusätzlichen Feldspieler hatte der HSV dabei sogar eine Überzahl. Allerdings spielte die Mannschaft es nicht gut genug aus, so dass der letzte Wurf nicht das erhoffte Unentschieden brachte. Dennoch sollte niemand der Mannschaft einen Vorwurf machen. Das Team hat in vielen Situationen überzeugt und wird dies auch in Zukunft tun. Damit schied auch das zweite Männerteam aus dem HVMV-Pokal aus und kann sich nun voll auf die Saison konzentrieren. Eine Woche hat die Mannschaft Zeit, um die Blessuren auszukurieren, ehe es am 5. November beim starken Aufsteiger Wismar weitergeht.

Der HSV Grimmen spielte mit: Hannemann, Plötz 8/1, Eggert 1, Pollex 1, Mainitz 4, Köhler 3, Machel 7/1, Tschirschwitz 1, Kopilow 3, Lemke

Manuel Abe

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