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Judokas auf Medaillenjagd in Schweden

Staffanstorp Judokas auf Medaillenjagd in Schweden

21 Sportler aus Grimmen beim Turnier in Grimmens Partnerstadt Staffanstorp

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Die Grimmener Judo-Männer in Staffanstorp. FOTO: HANNES PÄPLOW

Staffanstorp. . 21 Judo-Sportler aus Grimmen fuhren zusammen mit ihrem Trainerteam, bestehend aus dem Vorsitzenden Ralf Päplow, Trainer Gottfried Wessel und Trainerin Nicole Löhrke, nach Schweden in Grimmens Partnerstadt Staffanstorp. Diese Reise ist zu einer Tradition geworden und zählt zu einem der bedeutendsten Turniere in der Vereinsgeschichte. Zudem ist dies eine Auszeichnungsreise für besonders wettkampforientierte Athleten. Nach einer Anreisezeit von insgesamt sieben Stunden erreichte das Judoteam aus Grimmen die Partnerstadt.

„Ich freue mich sehr über die Silbermedaille – aber Gold war greifbar nahe.Moritz Hupfeld, Judoka

Der erste Schritt ging für alle Athleten über die Waage, welcher ohne Probleme verlief. Nun hieß es, sich von der langwierigen Überfahrt zu erholen um für den Wettkampftag fit und bereit zu sein.

Das Turnier wurde mit einer atemberaubenden Eröffnung eingeleitet. Eine Sportlerin aus Staffanstorp eröffnete den Wettkampftag mit der schwedischen Nationalhymne. Danach folgten die Kämpfe der Altersklasse U15. Hier gingen Cora Löhrke (+63 kg), Tia Scheerat (-57kg), Philipp Dassow (-46kg), Moritz Hupfeld (-73kg), Sten Rabsch (-50kg), Max Rehben (-73kg), Danny Strübing (-60 kg) und Lenard Walther (-60 kg) an den Start.

Aufgrund der schwedischen Jugendregeln, welche etwas anders sind als die des deutschen Judoverbandes, hatten einige Grimmener Nachwuchssportler, wie bereits in den Vorjahren, einige Probleme.

Lediglich Tia Scheerat und Moritz Hupfeld erreichten in ihrer Gewichtsklasse das Finale. Tia siegte am Ende gut eingestellt und mit einem starken Publikum im Rücken über ihre Kontrahentin und erhielt mehr als verdient die Goldmedaille. Moritz verpasste leider kurz vor Kampfende die alles entscheidende Situation und musste sich geschlagen geben. Sein Hals wird somit am Ende des Wettkampftages von der Silbermedaille geschmückt.

Max Rehben und Lenard Walther müssen in ihren Vorrundenkämpfen leider eine Niederlage hinnehmen, kämpften sich aber über die Trostrunde verdient auf Platz drei. Unsere anderen Nachwuchssportler hatten etwas weniger Glück an diesem Tag und gingen leer aus. Den Anschluss machten die Sportler der Altersklasse U18 und U21. Hier gingen in der U18 Nadine Vogt (-63kg), Helena Vogt (-63kg), Nele Ziesemer (-70kg) Leonie Kutz (+78) und Marc Elsner (-66kg) an den Start. Am Ende belegte Nele den ersten Platz, Nadine den dritten Platz und Leonie den zweiten Platz. In der U21 gingen Madlen Wolter, Nadine Vogt, Paul Päplow (-81kg), Ole Prehs (-66kg), Carlo Stühle (-100kg), Tobias Sieg (-90 kg), Marcel Elsner (-81kg) und Marc Elsner an den Start. Tobias belegt am Ende Platz zwei ebenso wie Carlo und Paul. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle das überaus kraftzehrende Halbfinale von Paul, welches über acht Minuten ging und welches er schlussendlich für sich entscheiden konnte. Im Finale unterlag er leider mit lediglich einer Strafe nach der gesamten Kampfzeit. Alle anderen Sportler gingen leider leer aus.

Bei den Männern gingen Manuel Büch (-90kg), Johan Groth (-90kg), Robert Jost (-90kg), Hannes Päplow (-81kg) und Carlo Stühle (-100kg) auf die Tatami. Einen außerordentlich starken Eindruck konnte an diesem Tag Johan Groth hinterlassen, welcher mit all seiner Cleverness und technischen Rafinesse sich am Ende verdient die Goldmedaille holte. Platz drei gingen an Carlo und Hannes. Somit zieht der KSV Grimmen am Ende des Wettkampftages eine Bilanz von dreimal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze. Erschöpft, aber weitestgehend zufrieden, trat das Judoteam dann die Heimreise nach Grimmen an.

Hannes Päplow

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