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Judokas bleiben hinter den Erwartungen

Judokas bleiben hinter den Erwartungen

Bei den Nordostdeutschen Meisterschaften springt für den KSV Grimmen keine Medaille heraus

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KSV-Athlet Markus Ziehms (r.) erkämpfte mit der Mannschaft einen 5. Platz.

Quelle: Ralf Päplow

Greifswald Enttäuschend – so lautet das erste kurze Fazit von Ralf Päplow, Trainer und Vereinsvorsitzender des Grimmener Judovereins zum Abschneiden seiner Schützlinge bei den Nordostdeutschen Meisterschaften in der Altersklasse U(nter) 15 in Greifswald. Mit hängenden Köpfen trat der Grimmener Tross seine Heimreise an. Nicht eine Medaille sprang für den KSV Grimmen heraus. „Dabei wäre vom Leistungsvermögen einiger Athleten mehr drin gewesen“, bedauert Päplow.

Die Sportler haben bei weitem nicht das gezeigt, was sie leisten könnten.“Ralf Päplow, KSV-Trainer

Besonders haderte der Trainer mit den Leistungen von Sten Rabsch (bis 46 kg) und Moritz Hupfeld (bis 66 kg). „Von den beiden hätte ich wirklich mehr erwartet“, sagt Päplow. So habe Moritz in einem Kampf zehn Sekunden vor Kampfende noch den Sieg aus der Hand gegeben. „Er hat einfach falsch taktiert“, kritisiert der Trainer. Er schied vorzeitig aus. Auch Sten habe bei weitem nicht sein Leistungsvermögen abgerufen. Wobei, so sieht es sein Trainer, auch eine Fehlentscheidung des Kampfrichters eine Rolle spielte. Letztendlich reichte es für die größte Hoffnung des Trainers lediglich für den siebten Platz. Ebenfalls auf Rang sieben beendete Lenard Walther (bis 55 kg) die Nordostdeutschen Meisterschaften. Er verlor seinen Auftaktkampf gegen den späteren Nordostdeutschen Meister, seinen nächsten Kampf gewann er, musste danach aber eine weitere Niederlage einstecken. Alrik Wegner (bis 43 kg) und Max Rehbehn (über 66 kg) schieden ebenfalls vorzeitig aus.

Am erfolgreichsten von den KSV-Athleten waren noch die Mädchen. Denn mit Cora Löhrke (bis 63 kg) und Eileen Schellong (bis 36 kg) kamen wenigstens zwei Grimmener Judoka einer Medaille nahe, belegten am Ende Platz fünf. Clara Groth (bis 44 kg), sie gehört zum U-13-Jahrgang, musste zwei Niederlagen einstecken und schied vorzeitig aus.

Die Kampfgemeinschaft Grimmen / Ribnitz Damgarten verzeichnete dann am Ende der Mannschaftskämpfe einen Sieg und zwei Niederlagen und landete somit auf Platz fünf.

„Die Sportler haben bei weitem nicht das gezeigt, was sie leisten könnten. Manchen mangelt es an Mut und Entschlossenheit, den anderen mangelt es an der richtigen Trainingseinstellung. Vor allem für Sten Rabsch ist dies ein sehr trauriger Tag, zumal er zu den fleißigsten Sportlern dieser Altersklasse gehört und viel mehr könnte, als das was er heute abgerufen hat“, lautete der Gesamteindruck von Ralf Päplow.

Doch trotz dieser Niederlage lässt sich das Team des KSV Grimmen nicht entmutigen und blickt nach vorn, mit dem Ziel, die folgenden Aufgaben besser zu meistern und im nächsten Jahr bei den Meisterschaften sicherer und stärker aufzutreten.

Am Wochenende ebenfalls unterwegs waren KSV-Sportler der Altersklassen U9, U11 und U13. Beim Turnier um den Bernsteinpokal in Ribnitz-Damgarten belegte Lucas Juha in der U9 Platz zwei. In der U11 belegte Samira Krause Platz drei und Ina-Marie Prägler Platz zwei. In der U 13 erkämpfte sich Lea Gsuck den ersten Rang.

Hannes Päplow und Anja Krüger

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