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Judokas kämpfen bei Nordostdeutschen Meisterschaften

Judokas kämpfen bei Nordostdeutschen Meisterschaften

Acht KSV-Sportler sind morgen in Greifswald in der Einzelwertung dabei

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Jeder Athlet hat seine Stär- ken, die er morgen nur abrufen muss.“Ralf Päplow, Trainer

Greifswald Judo Für die acht Judokas des KSV Grimmen, die morgen in Greifswald bei den Nordostdeutschen Meisterschaften (Nodem) auf die Matten gehen, geht es um eine Medaille bei den höchsten Turnieren in der Altersklasse U(nter)15. Beinahe jedem seiner Athleten traut Trainer und KSV-Vereinsvorsitzender Ralf Päplow bei diesem Wettkampf auch eine vordere Platzierung zu. „Jeder der Athleten hat seine individuellen Stärken. Morgen gilt es nur, diese auch abzurufen“, sagt er.

Gekämpft wird bei den Nodem in acht Gewichtsklassen. Fünf besetzt der KSV bei den Jungen, drei bei den Mädchen. Ganz vorn mitkämpfen will Sten Rabsch (46 kg). Der 13-Jährige trat bereits im vergangenen Jahr bei den Nodem an und wurde Dritter. In diesem Jahr qualifizierte er sich mit dem Landesmeistertitel für diesen Wettkampf. Als absoluten Außenseiter sieht der Trainer dagegen Alrik Wegner (43 kg) morgen. „Alrik hat uns aber bei den Landesmeisterschaften total überrascht mit dem dritten Platz“, berichtet Päplow. Technisch richtig stark sei Lenard Walther , lobt Päplow seinen Schützling, der in der Gewichtsklasse bis 55 kg auf die Tatami geht. „Da gehört er zu den Besten. Was ihn aber manchmal den Erfolg kostet ist sein Kopf“, sagt der Trainer. Ähnlich sei es bei Moritz Hupfeld (bis 66 kg). „Dafür hat er eine absolute Willensstärke. Wie bei den Landesmeisterschaften, bei denen er sich den Titel holte, obwohl er zuvor krank war“, erzählt Päplow. Gesetzt, also ohne vordere Platzierung bei den Landesmeisterschaften dabei, darf Max Rebehn (über 66 kg) sein. „Bei den Landesmeisterschaften war er krank, überzeugte aber bei anderen Wettkämpfen mit hervorragenden Leistungen“, begründet der Trainer.

In den weiblichen Gewichtsklassen kämpfen Eileen Schellong (bis 36 kg), Glara Groth (44 kg) und Cora Löhrke (63 kg). Vor allem die 13-jährige Eileen überraschte bei den Landesmeisterschaften Ende Mai mit einem dritten Platz. „Da war sie erst knapp vier Monate beim Judo dabei“, erzählt Päplow. Und auch seitdem habe sie sehr große Fortschritte gemacht. Ebenfalls Drittbeste im Land in ihrer Gewichtsklasse wurde Cora Löhrke. „Sie ist leider immer etwas ängstlich. Mit etwas mehr Selbstbewusstsein sehe ich sie auch ganz vorn dabei“, hofft der Trainer. Klara Groth, sie ist mit ihren 12 Jahren die jüngste Athletin im KSV-Aufgebot, schickt Päplow ein „absolutes Talent, wie er selbst sagt, auf die Matte in Greifswald.

„Selbst wenn sie diesmal nichts reißt, wenn sie so ehrgeizig dabei bleibt, wird sie spätestens in zwei Jahren zu den ganz Großen in ihrer Altersklasse gehören“, ist der Trainer von dem Potenzial seines Schützlings überzeugt.

Mit Philipp Dassow , der sich ebenfalls für die Nodem qualifizierte, fehlt aber seine größte Hoffnung. „Er tritt auf eigenen Wunsch wegen einer großen Familienfeier nicht an.

Ihn hätte ich ganz oben gesehen. Und er wird uns bei den Mannschaftswettkämpfen fehlen“, bedauert Päplow. akr

OZ

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