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„Jungspunde“ verkaufen sich gegen Güstrower SC teuer

Grimmen „Jungspunde“ verkaufen sich gegen Güstrower SC teuer

Erste Fußball-Männermannschaft unterliegt knapp mit 1:2 / Große Personalsorgen: Acht Spieler aus dem Kader fehlen

Grimmen. Nach den beiden Klatschen (0:4 und 0:5) aus den beiden letzten Partien hatte die erste Männermannschaft des GSV mit dem Güstrower SC am Wochenende die nächste Spitzenmannschaft zu Gast Zusätzlich hatte die Elf richtig Personalsorgen: Mit Rambow, M. Müller, Boljahn, T. Müller, Fischer, Klein, Barthels und Lau fehlten gleich acht Spieler aus dem Kader und somit bekamen gleich vier Leute unter 20 Jahren die Chance, sich von Anfang an zu zeigen.

 

OZ-Bild

Patrick Jeschke (r.), hier in einem früheren Spiel, erzielte den Anschlusstreffer .

Quelle: Anja Krüger

Nach einer kurzen Abtastphase konnte Grimmen den ersten Konter setzen. Sven Berndt bediente Nick Buchholz, doch dieser scheiterte an Kirsch im Güstrower Tor. Von nun an dominierte aber der GSC.

Zweimal musste Maurice Wühn im Grimmener Tor gegen Nico Hinrichs zupacken und danach verpasste Ex-GSV-Akteur Björn Boy das Tor nur knapp. Einen Kopfball von Innenverteidiger Borrmann konnte Wühn über die Latte lenken, bevor es in der 29. Minute einen Strafstoß für den Gast gab. Marcel Max war im Zweikampf gegen Sava Mihajlovic zu energisch und dieser nahm dankend an und fiel spektakulär. Der Gefoulte schoss dann selbst, fand aber seinen Meister im überragenden Maurice Wühn im Grimmener Tor. In der 39. Minute spielte der Gast dann wieder einmal einen Flachpass in die Mitte, von wo der Ball auf außen zu Zirnsack befördert wurde und dessen Flanke fand den Kopf des kleinsten Güstrowers Ole Schuller, der zum 0:1 einnickte.

Dies verdaute sich auf Grimmener Seite nur schwer und Güstrow bestrafte das eine Minute vor dem Pausenpfiff wiederum in Person von Ole Schuller, der aus dem Gewühl heraus das 0:2 markierte.

Nach Wiederanpfiff wollte Güstrow die Entscheidung, doch wiederum war Wühn gegen Mihajlovic zur Stelle. Grimmen überstand diese Phase und kam nun immer besser rein. Nick Buchholz mit einem weiteren Schussversuch und Sven Berndt, der in letzter Sekunde von GSC-Kapitän Plate gestoppt wurde hatten Chancen zum Anschluss. In der 88.Minute wurde der Grimmener Fight dann belohnt, als Güstrow den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam, vollendete Patrick Jeschke mit einem straffen Linksschuss zum 1:2. Es blieb nicht mehr viel Zeit und der GSV warf alles nach vorne, selbst Keeper Wühn hielt es nicht in seinem Kasten. Leider fanden die vielen hohen Bälle nun keinen Abnehmer mehr und am Ende gab es einen knappen aber auch verdienten Auswärtssieg.

„Also ich denke, dass der Sieg für die Güstrower letztendlich in Ordnung geht“, resümierte Coach Burghard Schultz am Spielende. Besonderen Mut mache ihm auch das Spiel seiner „Jungspunde“. „Diese Leistungen sind insbesondere im Training zu bestätigen.“

Der Grimmener SV spielte mit: Wühn, Otto, Arend, Max, Buchholz (76.Anders), Schmidt, Wrüske, Jeschke, Brenz (76.Ohlrich), Piepelow und Berndt.

Christian Bockhahn

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