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Kandelin belohnt sich nicht für gute Leistung gegen Pommern II

Kandelin Kandelin belohnt sich nicht für gute Leistung gegen Pommern II

Zweimal gleichen die Rahn-Schützlingen einen Rückstand aus / Am Ende verlieren sie 2:3

Kandelin. Ein Punkt für die Kandeliner Landesklasse-Elf gegen den Liga-Spitzenreiter FC Pommern Stralsund II war zum greifen nahe. „Doch dann waren wir am Ende völlig auf den Siegestreffer fixiert und vernachlässigten die Abwehrarbeit sträflich. So kam es, wie es kommen musste und Pommern erzielte in der 90. Minute den Treffer zum 3:2-Sieg“, berichtet Kandelins Trainer Stephan Rahn etwas enttäuscht. Denn seine Mannschaft habe eine gute Leistung gegen den Favoriten abgeliefert, sich dafür aber nicht belohnt.

SV Kandelin:

Bahls, Rahn, Abs, Mackowsky, Glawe, Glimm, Retelsdorf, Meyer, Stübe Machule (61. Werbel), Romaniszyn (73. Stenzel), Beth; Tore: 0:1 Otto (5.), 1:1 Rahn (7.), 1:2 Becker (21.), 2:2 Retelsdorf (29.), 2:3 Becker (90.); Zuschauer: 50

Die Stralsunder zeigte von Beginn an, dass sie gewillt waren, einen Sieg aus Kandelin mitzunehmen. Fünf Minuten waren gespielt, als Martin Otto völlig freistehend nach einer Flanke von rechts zum 1:0 für den Gast traf. Kandelin hatte zwei Minuten später eine Antwort parat. Peter Rahns Freistoß ging unter der hochspringenden Mauer hindurch und war somit nicht erreichbar für Jan Schattschneider im Stralsunder Tor. So stand es nach sieben Minuten 1:1.

Der Jubel war kaum vorbei und es hätte fast schon wieder geklingelt. Kandelins Kapitän und Torhüter René Bahls kratzte den Ball nach einer Einzelleistung eines Stralsunder Angreifers noch von der Linie. „Es entwickelte sich ein schnelles und hochansehnliches Spiel von beiden Seiten für die Zuschauer, wobei die Stralsunder mehr von den Spielanteilen hatten“, erzählt Rahn. Die nächste gute Chance lag aber auf Seiten Kandelins. Christoph Stübe Machules Flanke konnte Normen Glimm aber nicht verwerten. Besser machte es der Gast nach einem Konter in der 21. Minute. Hier nutzte Paul Becker seine Möglichkeit zur Führung und überwand Bahls mit einem strammen Schuss zum Spielstand von 1:2. Die Antwort hätte wieder promt kommen können. Tom Retelsdorfs Freistoß köpfte Normen Glimm jedoch über das Tor. Dann probierte es Retelsdorf mal selber. Aus zentraler Position und knapp 18 Metern Entfernung überlistete er den Stralsunder Keeper und traf zum erneuten Ausgleich. „Bis zum Halbzeitpfiff hatte zwar keine Mannschaft mehr die Chance zur Führung, aber es war weiterhin ein Spiel auf hohen Niveau, wo der Gast den Hausherren alles abverlangte und auf den Führungstreffer drängte“, erzählt Kandelins Coach.

In der zweiten Hälfte des Spiels war dann zu sehen, dass die ersten 45 Minuten kräftezehrend waren. Chancen waren nun Mangelware. Beide Abwehrreihen standen gut und ließen damit wenig zu.

Ab der 59. Minute waren die Stralsunder dann nur noch zu Zehnt. Nach einem Ballverlust der Gästeabwehr wurde Piotr Romaniszyn unfair von den Beinen geholt und Schiedsrichter Fred Klingenberg zeigte dem bereits vorher mit Gelb abgestraften Stralsunder die Ampelkarte. Pommern zog sich ein wenig zurück, ohne sich aber vollkommen einzuigeln. Das sah man dann auch in der 75. Minute, als René Bahls nach einem Abschluss der Stralsunder parieren konnte.

Kandelin startete zur Schlussoffensive. Doch gleich drei gute Chancen ließen Normen Glimm beziehungsweise Steffen Werbel liegen. Stralsund dagegen agierte effektiver und nutzte die von Kandelin vernachlässigte Defensive. So stand Kandelin am Ende – trotz der guten Leistung des gesamten Teams – mit leeren Hände da.

Kristin Rahn

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