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Keine leichten Aufgaben für den HSV

Grimmen Keine leichten Aufgaben für den HSV

„Wir brauchen uns vor niemanden verstecken, das haben wir nicht zuletzt bei der Niederlage in Stralsund gesehen. Das Ergebnis war mit 32:25 zwar deutlich, allerdings spiegelt dies nicht den Spielverlauf wieder. André Paetow Trainer der HSV-Frauen

Grimmen. Erst am vergangenen Sonntag waren Grimmens Handball-Frauen und -Männer in Stralsund unterwegs. Beide Teams kassierten dort eine Niederlage, mit der sie die Heimreise antreten mussten.

Aber schon morgen geht es für die Frauen und Männer mit schweren Aufgaben weiter. Dabei empfangen die HSV-Damen am Sonnabend um 16 Uhr die Gäste vom Mecklenburger SV. Seit Jahren gehören sie zum Inventar der Liga und spielen überaus erfolgreich in der MV-Liga. Im vergangenen Jahr mussten sie sich mit einem enttäuschenden fünften Platz begnügen und wollen mit Sicherheit in diesem Jahr mehr erreichen.

Aktuell stehen die Gäste auf dem dritten Rang mit 10:4 Punkten. Dabei ist die Mannschaft extrem heimstark, denn sie gewann alle Partien vor heimischem Publikum. Auswärts hat der Mecklenburger SV allerdings immer wieder seine Schwächen. So verlor er erst zuletzt nach einer guten ersten Halbzeit noch deutlich in Stralsund und musste sich jetzt auch in Warnemünde geschlagen geben. Dennoch sind die Rand-Wismarer spielerisch gut aufgestellt und verstärken sich Jahr für Jahr mit neuen und erfahrenen Spielern. Im letzten Jahr trafen beide Teams insgesamt dreimal aufeinander.

Im Heimspiel setzten sich unser HSV knapp mit einem Tor durch. Im Pokal und auch im Rückspiel musste er sich allerdings knapp geschlagen geben.

„Wir brauchen uns vor niemanden verstecken, das haben wir nicht zuletzt bei der Niederlage in Stralsund gesehen. Das Ergebnis war mit 32:25 zwar deutlich, allerdings spiegelt dies nicht den Spielverlauf wieder. Die Mannschaft muss nur die Fehler minimieren und im Abschluss geduldiger agieren, dann haben wir auch eine Chance gegen die Gäste vom Mecklenburger SV“, blickt Trainer André

Paetow optimistisch dem Spiel entgegen. „Favorit ist mit Sicherheit der Gast, aber solche Teams zu ärgern macht besonderen Spaß.“

Im zweiten Spiel des Tages, treffen die Männer des HSV im Mittelfeldduell auf die Bundesligareserve des HC Empor Rostock. Die Gäste aus der Hansestadt hatten einen schwierigen Start in die Saison und mussten bis zum sechsten Spieltag auf den ersten Sieg warten. Doch dabei blieb es nicht. Denn genau eine Woche später folgte gleich der zweite Erfolg, beim Heimsieg gegen den Schwaaner SV. Dabei sind die Rostocker eine Wundertüte von Woche zu Woche. Niemand weiß, mit welchem Team die Gäste in ihren Spielen antreten und so auch morgen nicht. Die Bundesligamannschaft ist am Samstag ebenfalls gefordert, allerdings muss die A-Jugend erst am Sonntag ran.

„Egal, mit welchem Team Rostock anreisen wird. Mein Team muss sich auf eine junge, dynamische und spielerisch starke Mannschaft einstellen, die eine ähnliche Spielanlage wie der Stralsunder HV hat.

Da haben wir es in der Deckung ordentlich gelöst, doch müssen wir im Angriff variabler werden“, so Kibscholl. Ins Team muss endlich Konstanz kommen. Zurzeit spielt die Mannschaft noch zu wechselhaft.

Nach einem guten Spiel, folgt gleich wieder ein schlechtes.

So wird es schwierig, die hohen Erwartungen der Fans zu erfüllen. Allerdings füllt sich der Kader von Woche zu Woche und die Rekonvaleszenten stoßen allmählich zum Team zurück.

Nach Roman Bernhardt absolvierte auch Tim Pischke nach langer Verletzungspause wieder seine erste Partie. „Wenn beide wieder an Bord sind, gibt dies natürlich der Mannschaft noch mehr Halt in der Deckung und neue spielerische Qualität im Angriff“, so Kibscholl. Jetzt muss die Mannschaft nur zeigen, dass sie es kann und am besten bis Weihnachten eine Serie starten. Möglich ist dies alle mal.

Die weibliche Jugend B will nach dem Sieg in Warnemünde gleich nachlegen. Anwurf ist um 10.40 Uhr gegen Tabellenführer Altentreptow.

Die männliche Jugend C ist am Samstag um 12 Uhr in Stavenhagen gefordert. Die männliche Jugend B reist ebenfalls in die Ferne und muss um 12 Uhr in Sternberg antreten.

Ebenfalls um 12 Uhr ist die weibliche Jugend D in Wolgast gefordert und die weibliche Jugend C muss um 14 Uhr in Stavenhagen ran.

Als letztes steht am Samstagabend noch ein Derby in Loitz auf den Plan. Die zweite Männermannschaft muss zur MV-Liga Reserve der SG Uni Greifswald/Loitz. Angepfiffen wird die Partie um 19.15 Uhr. An die Begegnung im letzten Jahr erinnert man sich gern zurück. Dort hatten die Jungs keine Probleme in Loitz und gewannen deutlich. Doch die Teams haben sich im Grundgerüst ein wenig verändert und setzen verstärkt auf den Nachwuchs. Ein spannendes Spiel, mit einigen Emotionen scheint vorprogrammiert.

Als einzige Mannschaft ist die männliche Jugend D am Sonntag gefordert. Die Jungs von Achim Kalski müssen um 12.15 Uhr beim Stralsunder HV antreten.

Manuel Müller

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