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Kieler siegen beim Expressenpokal 16 Segelboote des Typs Albin Express sind zur Wettfahrt vor den Toren Stralsunds angetreten

Stralsund Kieler siegen beim Expressenpokal 16 Segelboote des Typs Albin Express sind zur Wettfahrt vor den Toren Stralsunds angetreten

Platsch! Wer siegen will, muss auch baden gehen. So gehört es zur Tradition beim Deutschen Expressenpokal (DEP). Das war beim diesjährigen Wettbewerb in Stralsund nicht anders.

Stralsund. Platsch! Wer siegen will, muss auch baden gehen. So gehört es zur Tradition beim Deutschen Expressenpokal (DEP). Das war beim diesjährigen Wettbewerb in Stralsund nicht anders. Also wurden die Gewinner nach der Siegerehrung kurzerhand in den Strelasund befördert. Samt Kleidung. Die Crew der „Ticaranto“ nahm es gelassen. Immerhin dürfen sich die Sportler über den Deutschen Meistertitel freuen. Der Pokal wurde im Rahmen der Stralsunder Segelwoche erstmals vor den Toren der Stadt ausgetragen.

16 Boote des Typs Albin Express nahmen an dem Pokalwettbewerb teil – sie kamen aus Kiel, Flensburg, Hamburg, Rostock und Stralsund. Auch ein Schiff aus dem Ursprungsland der Expressen, aus Schweden, stellte sich der Herausforderung. Sechs Wettfahrten absolvierten die Expressen vor der Kulisse der Stadt.

Bevor die Boote aber an den Start gehen konnten, stand die Gewichtskontrolle an. „Die Crew darf maximal 385 Kilogramm auf die Waage bringen“, erklärt Eric Werner, Mitorganisator der Segelwoche. Um die 7,77 Meter langen Kielboote zu steuern, seien mindestens drei Personen nötig. „Die meisten segeln aber zu viert. Das funktioniert sehr gut. Einige haben fünf Leute an Bord. Da kann es dann langsam eng werden bei der Gewichtsbeschränkung“, erklärt Werner.

Die Kunst bei der Wettfahrt ist vor allem, einen guten Start zu erwischen. Kein Schiff darf die Startlinie zu früh überqueren. Doch, die Geschwindigkeit so zu steuern, dass der Bug genau mit dem Startsignal über die Linie fährt, ist natürlich schwierig. „Bei einem Frühstart geben wir Bescheid, ob einzelne Expressen oder alle noch einmal beginnen müssen“, erklärt Wettfahrtleiter Rainer Arlt das Prozedere. Dann geht es los. Sechs Wettfahrten stehen an. Am Ende setzen sich die Segler der „Ticaranto“ aus Kiel durch.

Die Stralsunder Express „Nurmi“, mit DEP-Organisator Wolfram Roehl als Steuermann, landet auf Rang acht. „Mit dem Mittelfeld sind wir zufrieden“, sagt Roehl. Die Crew nahm bereits zweimal am DEP in Flensburg teil. Auch bei der wöchentlichen Mittwochsregatta fährt die „Nurmi“ meist vorn mit.

Lob gab es von den Seglern für die Organisatoren des Expressenpokals und der Segelwoche, die gemeinsam eine gelungene Meisterschaft auf die Beine stellten. Darauf wurde nach den Wettfahrten gern beim Stegbier angestoßen.

Manuela Wilk

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