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Kirchdorf weiter ungeschlagen

Niepars Kirchdorf weiter ungeschlagen

Spiel gegen Nieparser SV endet unentschieden

Niepars. Fußball / SV Niepars - SV Traktor Kirchdorf 2:2 (0:1) Dem SV Niepars im Aufstiegsrennen ein Bein zu stellen, hieß die Kirchdorfer Mission. Um es vorweg zu nehmen — Mission geglückt. Der Aufsteiger aus Kirchdorf spielt in der Rückrunde ganz groß auf und ist seit fünf Ligaspielen ungeschlagen. Personell konnte Trainer Sebastian Steinitz mit 14 Spielern die Auswärtsreise antreten.

Bei sehr sommerlichen Temperaturen und einem knüppelhartem Geläuf pfiff Schiedsrichter Waldemar Scholle die Partie in Niepars an. Kirchdorf stand in der Anfangsphase sehr tief und lauerte auf entscheidende Kontersituationen. In der fünften Spielminute schickte Linksverteidiger Christoph Ody den pfeilschnellen Richard v. Randow auf die Reise. Im Strafraum angekommen, wurde dieser von den Beinen geholt, sodass Schiedsrichter Scholle auf den Punkt zeigen musste. Eine Karte wurde in dieser Aktion nicht gezeigt. Der etatmäßige Elfmeterschütze Daniel Eichstädt ging verletzt in die Partie und überließ so den Strafstoß seinem Mannschaftskollegen Richard v. Randow. Beim SVK-Torjäger wurde das verloren gegangene Selbstbewusstsein wieder geweckt. Der fällige Strafstoß wurde sicher verwandelt.

Gefährlich für das Kirchdorfer Tor wurde es meist nur, wenn Niepars Standardsituationen hatte. Bei Eckbällen und Freistößen brannte es lichterloh im Kirchdorfer Strafraum. Aber auch diese brenzligen Situationen wurden gemeistert. Mit einem hauchdünnen Vorsprung ging es in die Halbzeitpause. Kirchdorf musste dann verletzungsbedingt wechseln. Für die angeschlagenen Johannes Nehls und Daniel Eichstädt kamen Gregor Renner und Rico Spakowski neu in die Partie.

Gleich nach Wiederanpfiff sorgte Richard v. Randow für den ersten Aufreger. Die auch meist unsicheren 93er leisteten sich einen kapitalen Ballverlust gegen den SVK- Stürmer. Nach der Balleroberung rannte er allen davon und sah dann den mitgelaufenen Mirko Ebert. Dieser hatte leichte Probleme, den Ball im Gehäuse unterzubringen. Schlussendlich gelang aber doch das 0:2.

Wer nun dachte, die Partie wäre entschieden gewesen, der lag falsch. Unmittelbar nach dem zweiten Tor für den SVK gelang der Heimmannschaft der Anschlusstreffer durch Stefan Hermann. Nur zehn Minuten später war der Zwei-Tore-Vorsprung egalisiert. Kirchdorfs Hintermannschaft war sich beim zweiten Gegentor nicht einig, wer den Ball nun endgültig klären sollte. Wieder war Stefan Hermann der Nutznießer und glich aus. Nach dem Ausgleich setzte Niepars nun alles daran, die drei Punkte zu Hause zu belassen. Kapitän Lennard Goldbecher zeigte in der 75. Spielminute sein Können und nagelte einen Ball an den Außenpfosten. Der SVK hatte in dieser Phase ein wenig Glück, dass es noch 2:2 stand. In den Schlussminuten kam der SVK wieder zurück ins Spiel. Das Team hatte die eine oder andere Kontersituation, die Schiedsrichter Scholle wegen vermeidlicher Abseitsstellung zurückpfiff. Clemens Klein kam in der 84. Spielminute für den stark aufspielenden Steven Schwiemann. Beide Mannschaften setzten in der Endphase nicht alles auf eine Karte. Es blieb beim verdienten 2:2.

Für den Aufstiegsanwärter aus Niepars war dieses Unentschieden durchaus zu wenig. Kirchdorf verlässt Niepars mit einem Lächeln im Gesicht. Die Mannschaft bleibt somit auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen und baut den Vorsprung auf die Gegner im Abstiegsstrudel weiter aus. Am kommenden Wochenende ruht der Ball in der Kreisoberliga und aller angeschlagenen Kirchdorfer Spieler haben Zeit, sich auf das wichtige Heimspiel in zwei Wochen gegen den SV Gingst vorzubereiten.

Der SV Traktor Kirchdorf spielte mit: Erik Paeplow, Denis Kehring (K), Silvio Schacht, Johannes Nehls (46. Gregor Renner), Christoph Ody, Daniel Eichstädt (46. Rico Spakowski), Marcel Jasmund, Mirko Ebert, Andreas Hannemann, Steven Schwiemann (84. Clemens Klein), Richard v. Randow

Von ep

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