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Landesklasse-Kicker holen Sieg und Remis

Tribsees/Kandelin Landesklasse-Kicker holen Sieg und Remis

Tribsees hält Tabellenführung mit 2:1 gegen Reinkenhagen / Kandelin gelingt 2:2 bei der HSG Uni Greifswald

Tribsees/Kandelin. Mit einem 2:1-Sieg gegen den Tabellenzweiten SG Reinkenhagen hält der Tribseeser SV die Spitze der Landesklasse III. In der zehnten Minute hatten erstmals die Gäste die Chance in Führung zu gehen, scheiterten aber am Tribsees Schlussmann Tony Dieck. Tribsees war nun die spielbestimmende Mannschaft. Aber die Gäste, die es fast immer mit langen Bällen versuchten, spielten auf Konter.

Nach der Pause übernahmen die Gäste erst einmal das Geschehen. Gefährlich wurde es aber für das Trebeltor nur einmal, doch den Ball konnte Keeper Dieck noch über die Querlatte abwehren. Nach einem Foulspiel in der 55. Minute Höhe Mittellinie hatten die Tribseeser Glück, dass man mit elf Mann die Partie fortsetzen konnte, aber dies war der Startschuss für die Trebelstädter, etwas mehr für die Partie zu tun. Keine zwei Minuten später ging es dann zu schnell für die Reinkenhäger Mannschaft. Endlich spielten die Tribseeser mit Tempo Richtung Gästetor und Markus Wollenburg erzielte das 1:0.

Das war wohl ein kleiner Schock für die Gäste, denn sie verloren nun den Schwung aus der Anfangsphase von dieser Halbzeit. Die Tribseeser hatten nun ein, zwei Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen, aber im Abschluss war man nicht konzentriert genug. In der 79.Minute leistete sich die Tribseeser Abwehr einen Fehler. Dies nutzte Tom Aschmutat zum Ausgleich für Reinkenhagen. Nur einen Augenblick später fing Tribsees einen Abschlag der Reinkenhäger an der Mittellinie ab. Den im Strafraum angespielten Wollenburg konnte man nur noch mit einem Foulspiel stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sebastian Karg in der 80. Minute zum 2:1.

In der Landesklasse bewies der SV Kandelin Stärke und wurde bei der HSG Uni Greifswald nach einem 2:2-Unentschieden mit Punkt belohnt. Beide Teams hatten an diesem Tag richtig arge Personalsorgen. So hatte Kandelin mit Andreas Abs nur einen geschulten Innenverteidiger zur Verfügung. Natürlich machte es sich in den ersten Minuten des Spiels bemerkbar, dass die Verteidigung so noch nicht zusammen gespielt hat.

Die Gäste hatten gleich in der dritten Minute die erste Chance. Rene Bahls im Tor konnte die Chance parieren. Nur drei Minuten später war es dann passiert. Die Kandeliner Abwehr vertändelte den Ball und handelte sich so einen Freistoß auf der rechten Seite ein. Der scharf von rechts getretene Ball fand einen Abnehmer auf Greifswalder Seite. Rene Bahls konnte mit dem Ball vor der Linie klären.

Den Nachschuss konnte man noch abblocken, der dritte Versuch von Stefan Burmeister landete dann im Tor. Man tat sich schwer im Aufbauspiel, der sogenannte finale Pass fehlte, um die Hausherren zu überlisten. Eine richtig gute Chance hatten die Greifswalder in der 43.Minute. Tom Retelsdorf, der sich kurz zuvor zu seinem eigenen Tor orientierte, hatte wohl den richtigen Riecher und konnte den Ball vor der Torlinie klären. So ging es mit der verdienten 1:0-Führung der Hausherren in die Pause.

Nach der Pause brauchte die HSG dann eine Chance, um ihre Führung auszubauen. In der 52.Minute wurde die Hintermannschaft dann mit einen Pass in die Gasse ausgehebelt. Ammer nutze die sich bietende Chance und brachte seine Farben mit 2:0 in Führung. Das Tor schien jetzt alle wach gerüttelt zu haben. In der 55.Minute setzte Thomas Boldt einen Freistoß an den Pfosten. In der 72.Minute machte es Tom Retelsdorf dann besser. Seinen Freistoß aus knapp 20 Metern landete im Kasten von Manthey. Nun hatte man natürlich Oberwasser bekommen.

Die nächste Chance hatte dann Piotr Romniszyn, doch auch diese wurde vergeben. Hier rettete ein Uni-Spieler den Ball vor der Linie. Nun glaubte wohl keiner mehr an einen Punkt. Eine Chance ergab sich noch. Die scharf getretene Ecke köpfte Oliver Pegelow mit aller Wucht in den oberen Winkel des Tores. Am Ende blieb es beim 2:2 und einen ganz wichtigen Punktgewinn für die Moral und die Tabelle.

Frank Günther/kristin Rahn

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