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Landkreis erhält Staffelstab für B7-Games

Kuressaare Landkreis erhält Staffelstab für B7-Games

Vorpommern-Rügen ist 2018 Gastgeber des internationale Jugendaustausches

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Der Staffelstab ist übergeben. Stellvertretend für den Landkreis Vorpommern-Rügen nimmt Stefan Köpke diesen entgegen. In zwei Jahren finden die B-7-Games im hiesigen Landkreis statt.

Kuressaare. Die B7-Games im estnischen Kuressaare sind gerade erst zu Ende, da beginnen auch schon die Vorbereitungen auf den internationalen Jugendaustausch der großen Ostseeinseln in zwei Jahren. Denn zum Abschluss der Reise übernahm Stefan Köpke stellvertretend für den Landkreis Vorpommern-Rügen den Staffelstab. Bedeutet: Der Austragungsort der nächsten „Spiele“, zu denen neben dem Jugendaustausch auch sportliche Wettkämpfe gehören, wird im hiesigen Landkreis sein. „Ob auf dem Festland oder der Insel Rügen steht noch nicht fest“, weiß Stefan Köpke, Mitarbeiter der Sportjugend des Kreissportbundes (KSB) Vorpommern-Rügen.

OZ-Bild

Vorpommern-Rügen ist 2018 Gastgeber des internationale Jugendaustausches

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Die B7-Kooperation

Die B7 ist eine Kooperation der sieben größten Inseln in der Ostsee aus fünf verschiedenen Ländern.

1989 begann die Zusammenarbeit.

Partner der B7-Zusammenarbeit sind Rügen, Gotland (Schweden), Hiiumaa (Estland), Saaremaa (Estland) und Aland (autonome Region Finnland). Öland (Schweden). und Bornholm (Dänemark) stiegen 2014 aus.

„Es war eine tolle Erfahrung, in Estland dabei gewesen zu sein“, berichtet Köpke. „Anders muss man nichts machen. In den internationalen Jugendaustausch, sportliche Wettkämpfe einzubetten, ist eine gute Sache“, lautet seine Einschätzung. Jedoch würde er sich wünschen, dass sich wieder mehr Ostseeinseln beteiligen würden. Ursprünglich waren Sportler der sieben Gründungsinseln der B7-Kooperation bei den Games vertreten, für Kuressaare aber meldeten Bornholm (Dänemark) und Öland (Schweden) nicht mehr.

Für die Fußballer des Tribseeser SV, die Leichtathleten des LAV Bergen und des TSV 1860 Stralsund, die Volleyballer des SV Putbus und Stralsunder VV sei es eine rundum tolle Sache gewesen, meint Köpke. Direkt nach der Anreise – einer 26 stündigen Busfahrt – habe sie ein abwechslungsreiches Programm erwartet. Von einem Stadtrundgang, durchgeführt von Schülern der Partnerklasse des dortigen Gymnasiums, über Kennenlernspielen mit rohen Eiern bis hin zu einem gemeinsamen Abendessen mit Partnerschülern reichte dieses an den ersten beiden Tagen. „Die offizielle Eröffnung war dann richtig toll“, erzählt Köpke immer noch begeistert. Die Parade aller Sportler vier verschiedener Nationen beim Einmarsch in die Arensburg und die Eröffnungszeremonie haben ein wenig von den Olympischen Spielen gehabt.

Zwei Tage der Reise waren dann ganz im Zeichen der sportlichen Wettkämpfe. „Zum Teil unter schwierigen Bedingungen“, erzählt Stefan Köpke. Windig und kalt sei es gewesen, was vor allem den Beachvolleyballern zu schaffen gemacht hätte. „Dennoch haben es sowohl ein Mädchen- als auch ein Jungen-Teams ins Viertelfinale geschafft“, berichtet der KSB-Mitarbeiter. Für die jungen Fußballer aus Tribsees sei es nicht ganz so gut gelaufen. „Sie waren einfach körperlich unterlegen, haben dann auch beide Spiele verloren“, erzählt Köpke. Die Leichtathleten dagegen hätten in den verschiedenen Disziplinen gute Ergebnisse erreicht und zahlreiche Medaillen mit nach Hause genommen. Bei den vergangenen B7-Games nach den jeweiligen Wettkämpfen durchgeführt, hätten sich die Organisatoren in Kuressaare dazu entschlossen, die Siegerehrung zentral im Rahmen der Abschlussveranstaltung durchzuführen. „Dadurch waren alle 160 Sportler dann auch dabei. Es war ein wirklich schöner Rahmen“, berichtet Köpke, der während dieser Veranstaltung dann auch den Staffelstab übernahm. „Wir hatten ausgefüllte Tage in Estland“, sagt er. Gleiches wolle der Landkreis den Jugendlichen dann auch in zwei Jahren bieten.

Anja Krüger

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