Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Mit Frisbeescheiben um den Sieg werfen

Greifswald Mit Frisbeescheiben um den Sieg werfen

Das Greifswalder Schwebedeckelkombinat kann die erste Anlage Vorpommerns für diesen Sport im Stadtpark zwischen Ostseeviertel und Schönwalde einrichten

Greifswald. Das Schwebedeckelkombinat Tschaika e. V. kann im Stadtpark einen „Disc Golf Parcours“ einrichten. Das kündigte Tiefbau- und Grünflächenamtsleiter Fred Wixforth auf der Sitzung des Bauausschusses der Bürgerschaft an.

Beim Disc Golf wird versucht, spezielle Frisbeescheiben mit möglichst wenigen Würfen in spezielle Fangkörbe zu befördern. Die Entfernungen zwischen dem Abwurfpunkt und dem Fangkorb liegen dabei in der Regel zwischen 60 und 200 Meter.

Einen festen Parcours gibt es in Mecklenburg-Vorpommern derzeit nur in Rostock. In Deutschland existieren etwa 70 Anlagen. Neben Rostock ist Eberswalde für die Greifswalder der nächste Ort mit einem festen Parcours.

„Unser Verein wurde 2010 gegründet und hat aktuell 17 Mitglieder“, erläuterte Jörg Eberts den Mitgliedern des Sozialausschusses, denen die Idee einen Tag vor der Zusammenkunft des Bauausschusses vorgestellt wurde. „Was uns für das Training und die Werbung von noch mehr Mitgliedern für unseren Verein fehlt, das ist ein fester Parcours in Greifswald. Der Stadtpark ist für so eine Anlage ideal.“ Denn auf dem Gelände zwischen dem Ostseeviertel und Schönwalde I gebe es kleine Gewässer, das Areal sei uneben. Das sind alles Punkte die für den Stadtpark als Anlage für diesen Sport sprächen. Als Abwurfpunkte für die Frisbeescheiben könnten dabei bereits vorhandene Wege genutzt werden.

Seine Turniere tragen die Greifswalder Mitglieder des Deutschen Frisbee Sport Verbandes derzeit vor allem im Griebenower Schlosspark aus. Dafür verwenden sie mobile Körbe aus Vereinsbesitz. Das Greifswalder Schwebedeckelkombinat verfügt aktuell über sechs Fangkörbe, die fest im Stadtpark installiert werden könnten. Drei mehr wären allerdings besser, meinte Eberts. Aber die Fangkörbe seien nicht billig. Etwa 300 bis 400 Euro müsse man dafür schon rechnen.

„Der Sport ist für alle Altersgruppen attraktiv“, warb Vereinsmitglied Doreen Mesing. „Man kann allein oder in der Gruppe spielen. Die Kosten sind gering. Und die Jahreszeit spielt auch keine Rolle.“

Wichtig sei eine gute Ausschilderung, um die Sicherheit für alle zu gewährleisten.

Um den geplanten Parcours im Stadtpark zu nutzen. müsse man auch nicht Vereinsmitglied sein.

„Wir wollen Sport im öffentlichen Raum in Greifswald“, unterstützte die Sozialausschussvorsitzende Mignon Schwenke (Linke) das Anliegen im Sozialausschuss. Der Stadtpark sei ein guter Ort. Der Aufwand für die Pflege des Parcours sei gering. Praktisch geht es vor allem um Abstimmung der Zeitpunkte ohnehin geplanten Rasenmahd.

„Wir sehen das Anliegen des Swebedeckelkombinates sehr positiv“, sagte Sportamtsleiterin Carola Felkl. Auch das Tiefbau- und Grünflächenamt stehe der Idee sehr aufgeschlossen gegenüber.

Es gibt keine grundsätzlichen Bedenken“, bestätigte Amtsleiter Fred Wixforth. Er glaube, dass der Disc Golf Parcours funktionieren werde. Nur wenn, es in den Ausschüssen der Bürgerschaft Einwände gegeben hätte, würde er die Erlaubnis nicht erteilen. Diese gelte nun „bis auf Widerruf“.

Von Eckhard Oberdörfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rügen
Szene aus dem Heimspiel des VfL Bergen gegen SV Hafen Rostock, das die Insulaner am vergangenen Sonntag trotz Kampfgeist verloren haben. Morgen treten sie gegen den SV Warnemünde an.

Landesligisten fahren am Samstag zum SV Warnemünde / In der Landesklasse muss Empor Sassnitz seine Negativserie mit einem Sieg gegen SV Prohner Wiek beenden

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Grimmen
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.