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Grimmen Mit der Nudel zur Schwimmstufe

Förderschüler der Stadt absolvieren das erste Schwimmlager des Jahres

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Michael Hammer freut sich über die Erfolge seiner Schüler.

Grimmen. Bei 15 Grad Celsius Luft und 23 Grad Celsius Wasser fiel die Entscheidung, wo man sich lieber aufhält, für die Förderschüler ziemlich leicht.

OZ-Bild

Förderschüler der Stadt absolvieren das erste Schwimmlager des Jahres

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Wir wohnen in einer Region mit vielen Badestellen. Darum ist es wichtig, dass die jungen Leute schwimmen lernen.“Michael Hammer, Stellvertretender Schulleiter des Förderzentrums

Im Grimmener Naturschwimmbad lernen seit dieser Woche zahlreiche Schüler des hiesigen Förderzentrums schwimmen. „Die Zusammenarbeit gibt es bereits seit vielen Jahren“, freut sich Michael Hammer, stellvertretender Schulleiter des Förderzentrums und erklärt: „Wir beginnen ab der dritten Klasse mit den Schwimmlagern. Diese dauern in der Regel zwei Wochen und werden bis einschließlich der sechsten Jahrgangsstufe jährlich wiederholt.“ Und dies aus gutem Grund, wie Michael Hammer erklärt: „Meiner Meinung nach leben wir in einer Region, in der es nicht nur durch die Ostsee viele Bademöglichkeiten gibt. Darum ist es wichtig, dass wir Möglichkeiten im Rahmen der Schule schaffen, dass die Jungen und Mädchen schwimmen lernen“.

Dieses kontinuierlich verfolgte Konzept ist auch überaus erfolgreich. „Wenn wir gucken, wie viele Schüler in der dritten Klasse schwimmen können und viele nach dem letzten Schwimmlager in der sechsten Klasse, dann haben wir inzwischen eine super Quote“, freut sich der stellvertretende Schulleiter. Heißt konkret: Lediglich ein oder zwei Schüler lernen trotz der intensiven Trainingswochen im Wasser nicht schwimmen. Und noch erfreulicher ist die Bilanz, die Mario Goß, leitender Rettungsschwimmer im Grimmener Naturbad, zieht: „Nicht nur, dass viele das Element Wasser für sich entdecken und die Angst verlieren, viele werden einfach von Jahr zu Jahr besser und bekommen einen Ehrgeiz dafür, immer die nächst höhere Stufe abzulegen. Wir haben sogar immer wieder Schüler dabei, die bei uns ihren Juniorrettungsschwimmer machen.“

Im Laufe einer Badesaison werden so durch die Rettungsschwimmer rund 130 Kinder ausgebildetet. „Wir haben die beiden Grundschulen der Stadt und eben das Förderzentrum zum Schwimmunterricht“, beschreibt Rettungsschwimmerin Eike Antemann, die sich um die zweite Gruppe kümmert. „Wir haben drei Leistungsgruppen, um effektiv üben zu können“, erklärt sie.

So geht es für alle Nichtschwimmer zuerst darum, die Angst vor Wasser zu verlieren. „Wir machen kleine Spiele im kühlen Nass und lernen an Land den Bewegungsablauf. Dann kommen die Schwimmhilfen zum Einsatz, um das Erlernte im Wasser anzuwenden“, sagt Rettungsschwimmer Norbert Wolf. Man kann nur die Daumen drücken, dass die beiden Wochen für die Förderschüler erfolgreich ablaufen und das Wetter mitmacht, so dass am kommenden Freitag viele neue Schwimmabzeichen verliehen werden können. „Wir sind überaus optimistisch, dass dies der Fall ist“, sagt Mario Goß.

Interessantes zu den Schwimmlagern im Grimmener Naturbad

130 Kinder der beiden städtischen Grundschulen sowie des Förderzentrums absolvieren in den nächsten Wochen ihr Schwimmlager im Grimmener Naturbad. Während die Förderschüler ein zweiwöchiges Lager geplant haben, lernen die Grundschüler eine Woche lang schwimmen.

Die Aufsicht und die Ausbildung am und im Wasser übernehmen Rettungsschwimmer der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes. Das Team der Schwimmlehrer besteht jeweils aus drei bis fünf Personen. Am Ende der Woche werden die Prüfungen abgenommen.

4 Jahre haben die Förderschüler Zeit, schwimmen zu lernen oder eine nächst höhere Schwimmstufe abzulegen. Von der dritten bis zur sechsten Klasse steht nämlich jeweils ein zweiwöchiges Schwimmlager im Lehrplan. Die Leistungen werden zensiert und laufen in die Sportnote ein.

Raik Mielke

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