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Mit viel Leidenschaft zum Derbysieg

Grimmen Mit viel Leidenschaft zum Derbysieg

Handball / MV-Liga Männer / HSV Grimmen — Stralsunder HV II 30:27 (12:12) Beim mit Spannung erwarteten Derby zwischen den Sechsten vom HSV Grimmen und den Zweiten ...

Grimmen. Handball / MV-Liga Männer / HSV Grimmen — Stralsunder HV II 30:27 (12:12) Beim mit Spannung erwarteten Derby zwischen den Sechsten vom HSV Grimmen und den Zweiten vom Stralsunder HV präsentierte sich Grimmen als kompakte Einheit und hatte mit Tino Corswandt einen überragenden Rückhalt im Kasten.

 

OZ-Bild

Alexander Kopilow trifft im Derby gegen Stralsund dreimal für Grimmen. Fotos (2): Anja Krüger

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Das Hinspiel ist unglücklich gelaufen und dafür wollten

wir uns revanchieren.“Lars Kibscholl, Trainer

Auf der Papierform her lief zu 90 Prozent dieselbe Mannschaft wie in Demmin auf, doch von den Emotionen und der Leidenschaft her, war es am Wochenende eine komplett andere Mannschaft. „ Bei solchen Spielen muss man niemanden besonders motivieren. Das Hinspiel ist unglücklich gelaufen und dafür wollten wir uns revanchieren. Schon die Erwärmung zeigte mir das wahre Team“ so Trainer Lars Kibscholl zur Anfangsphase. Zwar legte Grimmen zum 3:1 vor, doch danach übernahm der SHV das Zepter und nutzte vor allem die Unstimmigkeiten in der HSV Deckung. Dazu wollte die Mannschaft nach dem Anwurf zu viel und verlor schnell den Ball. Vier Tore in Folge erzielte Stralsund zum 3:5. Auch in den weiteren Minuten bestraften die Gäste jeden Fehler der Grimmener Hintermannschaft und bauten den Vorsprung sogar auf 5:9 aus.

Doch dann kam Tino Corswandt ins Tor und gab der Mannschaft den nötigen Rückhalt. Die Deckung wurde ebenfalls präsenter und arbeitete deutlich aggressiver. Als dann noch Steve Salbrecht seine Ladehemmung ablegte, war der HSV wieder im Spiel. Roman Bernhardt zeigte seine bestechende Form der letzten Spiele und traf zum 9:10 Anschluss. Die Partie war wieder offen und gleich im Gegenzug folgte der vielumjubelte 10:10 Ausgleich. Beim 12:12 wechselten beide Teams die Seiten.

Nach der Pause erhöhte der SHV dann zwei Mal zum 12:13 und 13:14, ehe Grimmen immer stärker wurde. Corswandt war weiter schwer zu überwinden, und im Angriff lief der Ball geduldig durch die Reihen.

Jetzt war der HSVmit vier Treffern in Folge dran und baute die Führung auf 18:15 aus. Endlich war die Halle da und es kam die vermisste Derbystimmung auf. Es wurde teilweise hitziger auf dem Feld.

Die Zwei-Minuten-Strafen häuften sich auf beiden Seiten, doch der HSV kam mit der Unterzahl zeitweise besser zurecht. Grimmen hielt die Gäste weiter auf Abstand und führte nach 45 Minuten sogar das erste Mal mit 21:17. Beim 22:20 waren die Gäste wieder in Reichweite, doch Grimmen reagierte sofort und baute den Vorsprung auf vier Tore aus (24:20, 26:22). In den letzten fünf Minuten gingen die Gäste vom Sund dann volles Risiko und spielten eine komplette Manndeckung, um schnell an den Ball zu kommen. Grimmen blieb aber ruhig, auch als der SHV auf 28:26 verkürzen sollte, denn mit dem folgenden Treffer zum 29:26 war die Partie durch. Zu diesem Zeitpunkt hielt es schon lange keinem mehr auf den Sitzen. Am Ende feierte der HSV einen völlig verdienten 30:27 Erfolg gegen den Tabellenzweiten.

Der HSV Grimmen spielte mit: Köpke, Corswandt, Kopilow 3, Abé 4, Tschirschwitz 1, Pervölz 1, Bernhardt 8/4, Salbrecht 5, Pollex 6, Bornemann, Hildebrandt, Plötz 1 und Köhler 1.

Von Manuel Abé

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