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Nächste Pleite für die Handballerinnen

Grimmen/Schwerin Nächste Pleite für die Handballerinnen

Damen des HSV Grimmen unterliegen mit 32:41 beim Tabellenzweiten Schwerin

Grimmen/Schwerin. Wieder eine Niederlage für die Grimmener Handballfrauen. Sie waren am Wochenende beim Mecklenburger SV in Schwerin zu Gast. Doch beim Tabellenzweiten waren die HSV-Damen chancenlos – 32:41 (12:22). Den Zehn-Tore-Rückstand zur Pause konnte der Tabellenachte nicht aufholen. Schwerin darf sich nach dem glatten Erfolg weiterhin Chancen auf den Gewinn der Landesmeisterschaft machen.

Trotz der erneut deutlichen Pleite war Christina Pohle nicht unzufrieden mit dem Spiel ihrer Mannschaft: „Das Ergebnis zeigt klar, wo wir die Partie verloren haben. Wir hatten nicht die nötige Aggressivität in unserer Abwehr, um den Gastgeber ernsthaft zu fordern. Dann reicht auch keine gute Angriffsleistung für einen Sieg. Aber die zweite Halbzeit war ordentlich, weil wir den Kampf angenommen haben.“

Nur in den ersten sieben Minuten entwickelte sich ein enges Spiel zwischen den Teams der MV-Liga. Grimmen ging sogar in Führung. Bis zum 4:5 hielt der HSV mit, doch danach nahm das Unheil seinen Lauf.

„Wir sind einfach nicht in die Zweikämpfe gekommen, um den Angriff zu unterbinden. Und dann waren wir zu passiv und lassen den starken Rückraum der Gastgeberinnen aus allen Lagen werfen. Zum Schutz der Torhüterin muss ich zugeben, dass die Würfe recht platziert waren“, erklärte Pohle.

Der MSV nahm jede Einladung dankend an und baute den Vorsprung auf 9:4 und später auf 17:7 aus. Je höher der Rückstand wurde, umso verunsicherter wirkte das Grimmener Team. Mit einem 12:22-Rückstand ging es in die Kabinen.

Trainerin Pohle hatte eine knallharte Ansprache vorbereitet: „So konnte es nicht weitergehen und das habe ich meiner Mannschaft klargemacht.“ Die Worte fanden nicht unbedingt Gehör. Grimmen steigerte sich zwar im Angriff und konnte nun auch spielerisch etwas besser mithalten. Doch zu einer Aufholjagd reichte es nicht.

Selbst eine doppelte Pressdeckung gegen die beiden Schweriner Torjägerinnen brachte nur teilweise Erfolg. Trotz des aussichtslosen Rückstands gaben sich die Trebelstädterinnen nicht auf. Immerhin konnten sie das Ergebnis zwischenzeitlich beim 22:29 etwas freundlicher gestalten. „Ein Sieg war da natürlich nicht mehr drin, dennoch hatten wir noch oft die Chance, das Ergebnis weiter zu verkürzen, wenn wir abgeklärter agiert und nicht wieder so viele Fehler im Positionsspiel gemacht hätten“, resümiert Pohle.

Für Grimmen gingen vor allem Nicole Schacht und Mareen Riewe voran und erarbeiteten sich Treffer. Am Ende blieb es dennoch bei der 32:41-Niederlage. „Der MSV ist schon eine Spitzenmannschaft und daher schmerzt die Niederlage nicht so extrem.“

Bis zum nächsten Duell gegen Stavenhagen müssen die Grimmenerinnen nun die Konsequenzen aus dem Spiel ziehen. „Wenn wir in der Partie genauso schlecht in der Deckung spielen, dann wird es ganz schwierig, dort etwas zu holen“, weiß Trainerin Christina Pohle.

HSV Grimmen: Trippler, Riewe 9/2, Schacht 7, Bentzien 5, Rambow 4/3, Mau 4, J. Stubbe 2, Hoffmann 1, Bross, Saß, M. Stubbe, Fiedler

Manuel Abe

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