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Sport Grimmen Neue Pleite für Handballerinnen
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00:00 19.12.2017

Auswärts ist für die Handballerinnen vom HSV Grimmen zurzeit nichts zu holen. Dabei zeigte die Mannschaft auch im MV-Liga Duell gegen die zweite Mannschaft der TSG Wismar, dass sie in vielen Phasen gegen favorisierte Teams mithalten kann. Denn zu Beginn spielten die Gäste mit Geduld und machten wenig Fehler. Aber das Team konnte das Niveau nicht 60 Minuten lang aufrecht erhalten. So setzte sich der Gastgeber schließlich ab und gewann deutlich mit 26:14.

„Es ist schon ernüchternd, wenn man beide Halbzeiten sieht. Da spielst du eine gute erste Halbzeit und kannst Wismar etwas ärgern, doch dann brechen wir im zweiten Abschnitt komplett ein und lassen uns völlig gehen. Da stimmte der Einsatz nicht mehr und das ist ärgerlich“, urteilte Steve Salbrecht, der Coach Roman Bernhardt bei dem Spiel vertrat.

Den Start der Partie verschließen die Gäste und so führte Wismar nach zehn Minuten mit 5:0. Doch mit dem ersten Treffer wachte Grimmen auf und spielte sich zurück in die Partie. Nach einer Viertelstunde waren die Gäste vom HSV wieder in Schlagdistanz und verkürzten auf 4:6. Es war die beste Phase der Trebelstädterinnen. „Doch da verpassen wir es, die schwache Phase von Wismar zu nutzen. Knapp sieben Minuten lang fielen auf beiden Seiten keine Tore. Wenn wir da etwas abgeklärter gewesen wären und unsere Chance genutzt hätten, so hätten wir geführt“ so Salbrecht. Es kam aber anders und Wismar setzte sich auf 9:5 und 10:6 ab. Bis zur Pause sollte der Rückstand aber nicht weiter anwachsen. Beim 7:11 für den HSV ging es in die Pause. „Trotz des Rückstandes haben wir bis dahin eine gute Partie abgeliefert. Geduldig im Angriff, mit klaren Auslösehandlungen und hinten hatte Sandra Hagedorn ein guten Tag im Tor“, sagte Salbrecht.

Im zweiten Abschnitt konnten die Gäste nicht an diese Leistung anknüpfen. Die Mannschaft brach auf einmal komplett ein. Immer wieder war die HSV-Defensive einen Schritt zu spät dran und kassierte viele Zeitstrafen und Siebenmeter. Im Angriff lief auch nicht mehr viel zusammen, so dass sich Wismar schnell auf 18:9 absetzte. „Zwei eigene Treffer nach fünfzehn Minuten im zweiten Abschnitt sind da eindeutig zu wenig“, so Salbrecht. Grimmen zeigte nur noch wenig Gegenwehr. „Während wir im ersten Abschnitt die Fehlerquote gering halten konnten, erhöhte sie nun deutlich. Das nutzten die schnellen Gastgeber natürlich eiskalt aus“, weiß Salbrecht. Die Gäste mussten mit ansehen, wie der Vorsprung immer deutlicher wurde.

„26 Treffer zu kassieren, ist ja völlig in Ordnung, da die Deckung mit Sandra im Tor einen guten Job gemacht hat. Aber mit 14 eigenen Treffern kannst du nun mal kein Spiel gewinnen. Wir werfen zurzeit einfach zu wenige Tore“, begründet Salbrecht die Niederlage des HSV Grimmen.

HSV: Hagedorn, Mau 4/1, Bentzien 3/1, Kaatz 3/2, Kampa 2, Henning 2, Kamps, M. Stubbe, Schacht, Fiedler, Bross, Raabe.

Siebenmeter: HSV 5/4, TSG 9/7.

Strafminuten: HSV 10, TSG 4.

Manuel Abe

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