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Niepars krönt Fußballfest mit Pokalsieg

Niepars krönt Fußballfest mit Pokalsieg

450 Gäste verfolgen den 2:1-Erfolg im Finale gegen Rambin / Pommern Stralsund holt den Altherren-Pott mit einem Sieg über Richtenberg

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Velgast. Fußball / Pokalfinals Senioren und Altherren Bierduschen, Feuerwerk und am Ende die begehrte Trophäe für die Nieparser. Auf dem Sportplatz in Velgast erlebten die 450 Zuschauer beim Finale im Kreispokal ein Fußballfest, das der SV 93 Niepars gegen den SV Rambin mit 2:1 für sich entschied. „Rambin war ein würdiger Gegner für dieses Finale, in dem wir das glücklichere Ende erwischt haben“, meinte Niepars Trainer Lars Clauer nach der Partie.

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450 Gäste verfolgen den 2:1-Erfolg im Finale gegen Rambin / Pommern Stralsund holt den Altherren-Pott mit einem Sieg über Richtenberg

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Und in der knallte es schon gleich nach Anpfiff, als scheinbar noch nicht alle Nieparser mit dem Kopf auf dem Rasen angekommen waren. Bereits in der zweiten Minute ging Rambin mit einem Treffer durch Rene-Paul Reinold in Führung. Den frühen Warnschuss hatte Niepars gebraucht. Fortan war die Clauer-Elf präsent und drängte die Insulaner zurück. Philipp Schumacher war es, der – nach einer Hereingabe von Kapitän Lennard Goldbecher – vor der Pause zum Ausgleich ins Rambiner Tor traf.

Nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff sollte dann auch schon die Entscheidung im Pokalfinale fallen. Wie aus dem Nichts bedient Stefan „Yoda“ Herrmann den Nieparser Kapitän Goldbecher, der aus 20 Metern unhaltbar mit der Hacke in den Winkel einnetzte. Im Anschluss sahen die Zuschauer ein sehr körperbetontes Duell.

Dabei verteidigte Niepars zehn Minuten vor dem erlösenden Abpfiff nach Gelb-Rot für Flemming Goldbecher die Führung nur noch in Unterzahl. Nach Zeitablauf hielt die Anhänger nichts mehr auf ihren Plätzen. Mit Böllern, Raketen und mit Gespritztem aus der Flasche haben sie die Elf um Kapitän Goldbecher auf dem Rasen hochleben lassen.

Für die Rambiner war das jedoch kein Grund, den Rasen mit hängenden Köpfen zu verlassen. „Nach der frühen Führung haben wir leider viel versäumt, obwohl klare Chancen bestanden“, meinte Mannschaftsleiter Frank Peplow. Der Preis für die peinlichsten Fans ging allerdings doch klar an die Insulaner. Von Beginn an fielen sie vor allem durch massive Pöbeleien und Beleidigungen in Richtung der Unparteiischen auf.

Mit 1:0 siegten im Altherren-Pokalfinale zwischen dem FC Pommern Stralsund und der SG Empor Richtenberg die Hansestädter. Rober Kuse sorgte hier in der 60. Minute für den Sieg.

„Unterm Strich war das zwar kein hochklassiges Spiel – ein typisches Pokalspiel eben – aber letztlich ein verdienter Sieg“, meinte ein erleichterter Pommern-Trainer Norbert Peters.

Da konnte auch Richtenbergs Coach Andreas Gräning nur noch gratulieren: „Die Marschroute war, 100 Prozent zu geben, was auch alle getan haben. Wenn wir den Elfmeter reingemacht hätten, hätte das Spiel vielleicht einen anderen Verlauf genommen. So war das glücklichere Ende bei den Pommern. Dennoch bin ich zufrieden mit der Saison und stolz auf die eingeschworene Truppe. Und wir zeigen: Der Richtenberger Fußball ist auf dem Vormarsch.“ wbk

OZ

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