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Nordsternen bleibt nach Pleite nur Bronze

Stralsund Nordsternen bleibt nach Pleite nur Bronze

Stralsunder Speedway-Bundsliga-Mannschaft verliert zu Hause nach mäßiger Leistung gegen Brokstedt

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Der für Stralsund fahrende Pole Rafal Okoniewski (rot) ist in Stralsund kaum zu schlagen.

Quelle: Bernd Quaschning

Stralsund. Aus der Traum vom Speedway-Bundesliga-Finale. Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister MC Nordstern Stralsund musste vor Heimkulisse nach einer 37:47-Niederlage gegen den MSC Brokstedt einsehen, dass das Unternehmen Titelverteidigung gescheitert ist. Ins Finale gegen den bayrischen Rekordmeister AC Landshut zieht nun Brokstedt ein. Den Stralsundern bleibt nur der Bronze-Platz in der diesjährigen Meisterrunde. „Die Mannschaft war heute einfach zu schwach, Brokstedt hat völlig verdient gewonnen“, sagte Nordstern-Vorsitzender Torsten Berger und ergänzte: „Mit so einer Leistung kann man natürlich nicht die Krone holen.“

Punktelieferant Nummer 1, Rafal Okoniewski, brachte es auf 12 Zähler. Besonders bitter: Als Stralsund ihn als Joker setzte, um sechs Punkte abzusahnen, fiel der Pole nach einer Touchierung mit dem Brokstedter Sebastian Ulamek mit einem Kettenriss aus. Der Australier Troy Batchelor wurde zweimal in Führung liegend abgefangen. Und auch die Deutschen hatten kein Glück bei diesem Wiederholungsrennen des letzte Woche wegen Regens abgesagten Bundesliga-Duells. Sowohl Nordstern-Kapitän Tobias Busch als auch Kevin Wölbert erwischten einen sehr schwachen Tag und enttäuschten mit je fünf Punkten. Gastfahrer Ronny Weis – er sprang für den seit dem Wolfslake-Rennen verletzten Mathias Bartz ein – buchte drei Punkte. Und auch Youngster Dominik Möser, sonst immer mit fünf oder sechs Punkten dabei, buchte gar nur einen Zähler auf das Nordstern-Konto. „Mir hat bei unserem Team heute der Wille, unbedingt siegen zu wollen gefehlt“, sagte Rennleiter Bernd Sagert enttäuscht. Und Nordstern-Präsident Bernd Hoppe ergänzte: „Ja, bei uns war heute der Wurm drin. Schade, dass wir nun nur mit Bronze die Speedway-Bundesliga beenden. Aber trotzdem bekommen die Stralsunder noch zweimal tollen Speedwaykost in dieser Saison geboten.“ Schon in drei Wochen, nämlich am 28. August, ist Stralsund der Ausrichter für das Finale der U19-Europameisterschaft (Start 15 Uhr).

Am 24. September wird nach zehn Jahren Pause endlich mal wieder der Deutsche Einzelmeister auf der sundischen Piste gekürt. Und da kann Ur-Nordstern und Liga-Mannschaftskapitän Tobias Busch den Titel-Hattrick seiner Karriere perfekt machen. Die Kronen als Deutscher Juniorenmeister und als Teammeister hat er schon in der Tasche – fehlt noch Gold bei den Solisten.

Ines Sommer

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