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Ohne Top-Torjäger Boljahn nach Görmin

Grimmen/Görmin Ohne Top-Torjäger Boljahn nach Görmin

Trainer Burghard Schultz will mit dem Grimmener SV den ersten Auswärtssieg der Saison holen

Grimmen/Görmin. Der Fußball-Verbandsligist aus Grimmen (GSV) will am 7. Spieltag die Wende schaffen: Die Elf von Trainer Burghard Schultz (71) tritt morgen um 14 Uhr beim SV 90 Görmin (Vorpommern-Greifswald) an. Nach drei Niederlagen in Folge soll der derzeitige Negativ-Trend gestoppt – und auswärts gepunktet werden. „Wir gehen als Außenseiter in das Spiel“, sagt Burghard Schultz. „Auch als Aufsteiger haben die Görminer gegen die starken Teams unserer Liga gut gespielt und werden die Euphorie auch in die Partie gegen uns mitnehmen.“ Doch auch die Grimmener haben gute Spiele abgeliefert. So gelang in der noch jungen Saison beim MSV Pampow, derzeit auf dem 2. Tabellenplatz, ein 1:1-Unentschieden. Das macht Hoffung. Ein Auswärtsieg wäre ein Novum, in der Auswärtstabelle belegt Grimmen mit einem Punkt bisher den 14. Platz.

Ersetzen müssen die Grimmener jedoch Toptorjäger Thomas Boljahn, dieser ist noch beruflich unterwegs. Boljahn hat schon sieben Treffer erzielt – und ist damit deutlich besser als der Görminer Knipser Philipp Meinzer (fünf Tore). Beim Abschlusstraining am Donnerstag konzentrierten sich die Grimmener auf die Angriffszone. „Boljahn ist eine Klasse für sich“, sagt Trainer Schultz. „Den können wir nicht so einfach ersetzen. Wir werden es aber versuchen.“ Noch stehe nicht fest, wer am Sonnabend stürmt.

Der Trainer ist jedoch von seiner Mannschaft überzeugt – und will gewinnen. „Wir brauchen den Sieg“, sagt er. „Damit wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben.“ Derzeit befindet sich der GSV mit sieben Punkten im gesicherten Mittelfeld auf dem 10. Platz. Auch Görmin hat sieben Punkte, steht durch das bessere Torverhältnis jedoch auf Platz 7.

Eine andere Baustelle ist die Abwehr. In sechs Spielen haben die Grimmener 14 Gegentore kassiert. Gegen den Aufsteiger soll die Defensive stabiler stehen. Wenn es mit dem Auswärts-Dreier klappt, könnte der GSV an Görmin vorbeiziehen, sich bis auf Rand 6 verbessern – und den Vorsprung auf Stralsund ausbauen.

Kay Steinke

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