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Oldboys liefern sich Knaller-Halbfinale

Stralsund/Richtenberg Oldboys liefern sich Knaller-Halbfinale

Derbys im Kreispokal der Ü35-Kicker am Ostersamstag: Stralsunds FC Pommern freut sich auf Grimmen / Richtenberg empfängt Tribsees

Stralsund/Richtenberg. Auf spannende Fußballkost können sich die Fans am Ostersonnabend freuen. Da sorgen gleich vier Oldie-Mannschaften für Stimmung: In die Primus-Arena des Stralsunder FC Pommern marschiert der Grimmener SV ein, und Empor Richtenberg freut sich auf die neue Truppe aus Tribsees. Beide Partien werden um 10.30 Uhr angepfiffen.

 

OZ-Bild

Wir werden die Grimmener Elf auf keinen Fall unterschät- zen.“Norbert Peters (64), Coach Altherren- Express des FC Pommern Stralsund

Quelle:
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Wir freuen uns, dass wir zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale stehen.“Andreas Gräning (48), Trainer der Richtenberger Oldies

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Wir werden die Grimmener Elf auf keinen Fall unterschät- zen.“Norbert Peters (64), Coach Altherren- Express des FC Pommern Stralsund

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„Also eins wird uns definitiv nicht passieren: Wir gehen nicht überheblich in das Spiel. Wir werden Grimmen keinesfalls unterschätzen. Ich denke, das wird eine Partie auf Augenhöhe“, sagt Pommern-Trainer Norbert Peters. Wegen der Ferien hat er ein paar Besetzungssorgen, aber Ausreden gelten nicht: „Wir haben noch gut das Pokal-Aus im Halbfinale der letzten Saison vor Augen. Da hat uns Richtenberg rausgekickt, und zwar verdient. Das soll uns natürlich dieses Mal nicht passieren.“

Für die Pommern ist es gewissermaßen ein Kaltstart in den fußballerischen Frühling 2016. „Denn in den ersten drei Monaten haben wir nur in der Halle gespielt, und seit drei Wochen wird auf dem Kunstrasen trainiert. Vorbereitungsspiele gab es keine, so dass das Trainertrio Norbert Peters, Gottfried Person und Jürgen Knick erst am Samstag sehen wird, wo die Mannschaft steht und ob der Kurs auf den Staffelsieg und den Pokalerfolg auch störungsfrei eingehalten werden kann“, sagt Team-Betreuer Hartmut Stuhr. Natürlich arbeiten die Stralsunder Oldboys darauf hin, dass sie weiter die Nummer 1 in der Region bleiben, und sie wollen auch gern beim Thema Landesmeister wieder ein Wort mitreden. Denn allzu gern wäre man 2017 wieder bei der Deutschen Meisterschaft dabei. Darum hoffen die Mannen um Kapitän Carsten Schmidt auch am Ostersonnabend auf eine starke Unterstützung von den Zuschauerrängen.

Große Hoffnung macht sich Gegner Grimmen nicht auf einen Sieg. „Ganz klar sind die Pommern Favoriten. Das sieht wohl auch jeder meiner Spieler so“, sagt GSV-Trainer Reiner Kerscheck. Der FC Pommern Stralsund habe eine gute Ü35-Truppe.

„Es ist eine Herausforderung. Trotzdem fahren wir natürlich mit der Prämisse hin, ein gutes Spiel abzuliefern“, meint der 63-Jährige. Personell müsse er auf einige Stammspieler verzichten. Dafür werde die Mannschaft mit Verstärkung aus der Landesklasse-Elf des Grimmener SV auflaufen. „Die Regelung, dass man drei jüngere Spieler aufstellen darf, werden wir natürlich ausnutzen.“ Gespannt sei er, wie die zweite Halbfinalpartie ausgeht. „Aber da wird sich Richtenberg wohl ins Finale spielen“, ist er überzeugt.

„Wir freuen uns einfach auf ein tolles Spiel“, sagt Peter Gruel. Der Chef der SG Empor Richtenberg sieht die Mannschaft von Trainer Andreas Gräning in guter Verfassung. „Vielleicht gelingt uns ja wie im letzten Jahr der Finaleinzug. Das wäre toll.“ Trainer Andreas Gräning weiß, dass die neu formierte Mannschaft aus Tribsees heiß ist auf das Derby. „Wir haben zwei Vorbereitungsspiele gemacht, eins gewonnen, einmal unentschieden gespielt“, sagt der 48-Jährige. Auf die Frage, ob denn schon das Elfmeterschießen trainiert wurde, sagt der Richtenberger: „Nö, das machen wir wie letztes Jahr beim Bezwingen des FC Pommern so.“ Ganz anders läuft es in Tribsees. Die Altherren-Elf hat Testspiele gemacht und auch zwei Sonder-Trainingseinheiten eingeschoben. „Wir freuen uns total, dass wir in unserer ersten Saison ins Halbfinale gekommen sind. Jetzt sind wir auch ehrgeizig dabei. Gutes Omen ist vielleicht, dass wir bisher im Pokal alle Auswärtsspiele gewonnen haben“, sagt Coach Karsten Topka. Der 48-Jährige ist schon ganz schön aufgeregt.

Derbys ziehen die echten Fans an. Vielleicht nutzen viele das Match als Familienausflug. Die Richtenberger wollen jedenfalls den Grill anheizen und haben gut Getränke gebunkert. Und in Stralsund muss man auch nicht hungern und dursten.

Anja Krüger

Von Ines Sommer /

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