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Oldiekicker im Pokalfieber: Empor fordert Pommern heraus

Richtenberg/Stralsund Oldiekicker im Pokalfieber: Empor fordert Pommern heraus

Kann Richtenberg im Kreispokalfinale den Überraschungserfolg vom letzten Jahr wiederholen? Der FC Pommern, auch in der Meisterschaft vorn, will keine Pleite zulassen

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Morgen fordern die Alten Herren aus Richtenberg Pommerns Oldies (hier Jens Broszeit gegen Grimmen) in Velgast heraus.

Quelle: Jürgen Schwols

Richtenberg/Stralsund. Fußball Da steckt Feuer drin: Mit dem Kreis-Pokalfinale der Altherrenkicker steht mal wieder ein Fußballkracher der alten Hasen ins Haus. Da spielt der FC Pommern Stralsund am Sonnabend gegen Empor Richtenberg. Ausgetragen wird das Match in Velgast, der dortige Sportverein hatte sich um die Finalspiele beworben. Anpfiff ist 13.30 Uhr. Gespielt werden zweimal 35 Minuten.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel. Natürlich ist auch etwas Aufregung dabei, ich bin schon seit Tagen unruhig. Aber wir gehen ohne Angst in dieses Finale“, sagt Andreas Gräning. Der Trainer der Richtenberger Oldies begründet auch, warum das so ist. „Wir haben im letzten Jahr völlig überraschend gegen den großen FC Pommern gewonnen. Das heißt, auch diese Mannschaft ist nicht unschlagbar. Und mit diesem Selbstvertrauen gehen wir in die Begegnung.“

Das Training lief ganz normal, hält sich der Coach bedeckt. Wer wollte, konnte bei der Männermannschaft, die in der Landesliga kickt, mittrainieren. „Aber es gab jetzt keine Sondereinheiten. Und wir haben kein Elfmeterschießen trainiert. Erstens wollen wir das Match vorher entscheiden. Zweitens verlassen wir uns da auf unser Glück – wie im letzten Jahr, als wir die Stralsunder auch im Elfmeterschießen bezwungen haben. Oder wie im Pokal-Halbfinale vor ein paar Wochen, als wir Tribsees aus dem Pokal verabschiedet haben“, sagt Andreas Gräning. Der 48-Jährige betont, dass sich in Richtenberg in den letzten zwei, drei Jahren eine stabile Mannschaft entwickelt hat. Das sei eine kompakte Einheit, 25 Leute stehen zur Verfügung.

„Das Allerwichtigste ist für uns, dass wir gern die Zuschauer als Rückenstärkung dabei hätten. Das ist ein wichtiges Spiel, und da sollten uns die Fans nach vorn bringen“, so der Trainer und ergänzt:

„Für uns ist Velgast ein Heimspiel. Wir haben gute Beziehungen zum Velgaster Sportverein, außerdem finden wir dort Top-Bedingungen vor für das Spiel.“

In der Meisterschaft läuft es nicht so makellos. Da hat der Altherren-Express aus Richtenberg zum Beispiel bei den beiden Unentschieden gegen Abtshagen Punkte liegen lassen, die jetzt fehlen, um besser als auf Platz 3 dazustehen. „Aber insgesamt gesehen, geht es mit dem Richtenberger Fußball bergauf. Die Männer sind in die Landesliga aufgestiegen, und auch der Nachwuchs kickt erfolgreich“, klingt da bei Andreas Gräning schon ein bisschen Stolz durch. Und nun will die Oldie-Truppe im Jahr des 50. Vereinsgeburtstages natürlich den Coup landen...

Dagegen haben die Pommern-Oldboys natürlich etwas. Die Stralsunder wollen unbedingt die Schmach vom letzten Jahr vergessen machen. „Wir wollen natürlich eine Revanche. Damals hat uns Richtenberg im Halbfinale rausgekickt“, sagt Trainer Norbert Peters. Er versucht, das bestmöglichste Team aufzustellen, auch wenn es ein paar Verletzungssorgen gibt. „Aber wir haben im Punktspiel gegen Prohn endlich wieder zu alter Stärke zurück gefunden, insofern wollen wir natürlich das Endspiel gewinnen.“

Aber man werde nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen. „Wir wissen natürlich, dass gegen den FC Pommern immer alle Teams hochmotiviert sind. Darauf sind wir vorbereitet. Wir freuen uns gegen Richtenberg auf ein Spiel auf Augenhöhe. Und ich denke schon, dass den Zuschauern was geboten wird“, sagt der Stralsunder und betont, dass Empor einen saustarken Torwart habe. „Und bis zum Elfmeterschießen soll es eigentlich nicht kommen“, hofft der Altherren-Trainer.

In der Meisterschaft steht der FCP zwar an der Tabellenspitze, doch es lief nicht alles nach Plan. „Das Spiel gegen Prohn war wichtig, nun müssen wir so stark und zielstrebig weitermachen. Ziel ist die Landesmeisterschaft. Und dorthin wollen wir nach einem Jahr Pause wieder das Ticket zur Deutschen Meisterschaft lösen“, sagt Norbert Peters. Auch er appelliert an die Fans: „Unsere treuen Anhänger werden uns sicher lautstark den Rücken stärken.“

Finale bei den Herren: Niepars kickt gegen Rambin

Das Kreis-Pokalfinale des Fußballverbandes Nordvorpommern-Rügen steigt ebenfalls am Sonnabend in Velgast, und zwar um 15 Uhr. Hier trifft der Kreisoberligst SV 93 Niepars auf den Liga-Konkurrenten SV Rambin. Beide sind Tabellenanchbarn auf Platz 4 und 5. „Das wird ein spannendes Spiel, kampf- und körperbetont. Davon kann man ausgehen“, sagt Kapitän und Co-Trainer Lennart Goldbecher der OZ.

Niepars fährt mit voller Kapelle nach Velgast, alle Spieler sind wohlauf. Schon im letzten Jahr standen die 93er im Finale, haben damals aber gegen Garz verloren – pokaltypisch im Elfmeterschießen. Die Crew ist gut vorbereitet, mehr wird natürlich nicht verraten. Fakt ist: Jeder will das Ding gewinnen.

Die Nieparser Fans sind richtig gut drauf. Sie haben bereits einen Fan-Bus gechartert, um ihre Jungs zu unterstützen. Und sie wirbeln schon, um auch nach außen hin ein gute sbild abzugeben, mit Fahnen, Bändern und Co. iso

Ines Sommer

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