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Osterläufer sprinten durch den Park

Griebenow Osterläufer sprinten durch den Park

Markus Riemer aus Wolgast siegt auf der Zehn-Kilometer-Strecke — und rennt einfach weiter

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Die beiden einjährigen Mädchen Greta Löffler (li.) und Klara Waschow waren mit Abstand die jüngsten Teilnehmer und meisterten die Meile.

Griebenow. Strahlender Sonnenschein am Morgen der 62. Auflage des Griebenower Parklaufs.

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Markus Riemer aus Wolgast siegt auf der Zehn-Kilometer-Strecke — und rennt einfach weiter

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Viele Teilnehmer, super Zeiten

150 Starter zählten die Organisatoren beim 62. Parklauf. Zu bewältigen galt es die Meile, die fünf oder die zehn Kilometer Strecke.

36:13 Minuten brauchte Sieger Markus Riemer aus Wolgast für die zehn Kilometer Distanz.

Und wer hat es gemacht? „Für das Wetter bin ich heute zuständig. Letztes Jahr hat es geregnet, da war Rudi dran“, begrüßte Begründer und Mitorganisator des Parklaufes Karl Krey rund 150 Läufer an der Startlinie. Bei wirklich perfekten äußeren Bedingungen waren Läufer aller Alters-, aber auch Leistungsklassen im Teilnehmerfeld vertreten. Die jüngsten Starter beim diesjährigen Osterlauf waren zwei einjährige Mädels. Greta Löffler und Klara Waschow hatten sich, festgeklammert an Muttis Hände, auf die Meile gemacht. Flitzte hier der neunjährige Gian Luca Trotzky allen davon und sicherte sich den Sieg, kamen auch die beiden kleinen Läuferinnen unter großen Applaus ins Ziel. Und sollten die beiden Mädchen irgendwann mal durch ihre läuferischen Leistungen in Erscheinung treten, können sie mit Recht behaupten, dass sie schon seit ihrem ersten Lebensjahr an Laufwettkämpfen teilnehmen. Der Griebenower Parklauf hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vor allem durch seinen familiären Charakter einen sehr guten Ruf aufgebaut. „Wir hatten hier schon Olympiateilnehmer und deutsche Spitzensportler, aber eben auch viele Kinder, Senioren und ganze Familien, die teilnahmen“, erinnerte sich Karl Krey zurück und erklärte: „Der Osterlauf unterscheidet sich vom Herbstlauf. Viele Kinder und Enkel, die inzwischen in ganz Deutschland verstreut wohnen, kommen an den Feiertagen nach Hause.

Darum haben wir zu Ostern auch immer sehr viele Starter im besten Laufalter.“

Aber wie der Parklauf erneut eindrucksvoll unter Beweis stellte, ist jedes Alter perfekt zum Laufen. Mitorganisator Rudi Lemke brachte es auf den Punkt: „Wer läuft, bleibt jung!“ Als die nächsten Läufer dann nach fünf Kilometern ins Ziel kamen, zeichnete sich bereits ab, dass es in der Spitzengruppe ein sehr schnelles Rennen war. Ralf Eichhorst siegte bei den Männer in 19:03 Minuten. Beste Frau wurde Pauline Alms. Sie brauchte für die fünf Kilometer lange Runde 21:50 Minuten. Während immer mehr Läufer dieser Distanz ins Ziel kamen, sprinteten unweit der Ziellinie plötzlich dutzende Kinder los. Und dies aus gutem Grund, denn die Organisatoren hatten zuvor Süßigkeiten im Park versteckt. Und wie es sich für eine Laufveranstaltung gehört, wurden die Osternester im Laufschritt gesucht. Als wenig später Carmen Siewert ins Ziel kam, sah man ihr sowohl die Erschöpfung als auch die freudige Überraschung im Gesicht an. „Wow, damit habe ich nicht gerechnet“, staunte sie und erklärte: „Die Männer haben mich vorne mitgezogen, so dass ich diese super Zeit laufen konnte“, freute sie sich über eine Zeit von 36:55 Minuten über die zehn Kilometer. Schneller an diesem Tag war nur Markus Riemer mit 36:13 Minuten. Das Kuriose: Der Läufer lief anschließend, ohne im Ziel stehen zu bleiben, eine weitere Fünf-Kilometer-Runde...

Von Raik Mielke

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