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Pokal-Aus für den Grimmener SV

Grimmen Pokal-Aus für den Grimmener SV

Trotz kämpferischer Bestleistung verliert der Verbandsligist gegen Torgelow

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Christian Schmidt (li.) ackerte in der GSV-Defensive – bis er die Ampelkarte sah.

Quelle: Steffen Krüger

Grimmen. 0:4 unterlag der Grimmener SV im Achtelfinale des Fußball-Landespokals ihrem Verbandsliga-KonkurrentenTorgelower FC Greif. Mit gesenkten Köpfen brauchten die Schützlinge von GSV-Trainer Burghard Schultz allerdings nicht den Platz verlassen. „Was die Jungs in diesem Spiel gezeigt haben, war die kämpferisch beste Leistung der Saison“, lobte der Coach.

Grimmener SV:

Wühn, Otto, Arend, Rambow (84. Barthels), Max, Fischer, Klein, C.Schmidt, Brenz, Piepelow, Berndt; Tore: 0:1 Bylicki (8.), 0:2 Riechert (69.), 0:3 Jager (81.), 0:4 Klein (Eigentor, 89.); Schiedsrichter: Florian Lechner

Jeder seiner Akteure habe für die Mannschaft geackert, sei über seine Leistungsgrenze hinausgegangen. Und so fiel die Niederlage, wenn sie auch gerecht war, am Ende etwas zu hoch aus. So brauchte der GSV zwar nicht an sich selbst zweifeln, in dieser Partie aber an einigen Schiedsrichterentscheidungen. Das erste Mal bereits in der achten Minute, als der 17-jährige GSV-Verteidiger Florian Otte von Torgelows Hubert Bylicki gefoult wird, der Pfiff aber ausblieb. Das Resultat war die frühe Führung der Gäste. „Die Reaktion meiner Mannschaft darauf aber war stark. Jeder Zweikampf wurde angenommen und man kaufte dem spielerisch überlegenen Gegner so den Schneid ab“, meinte Schultz. Schusschancen von Rambow und Berndt, sowie ein Kopfball von Max Brenz, der nicht mehr hinter den Ball kam, waren die Folge daraus. Defensiv ließ der GSV bis zur Pause gar keine Chance des Gegners zu und so ging es beim Stand von 0:1 in die Kabinen.

Grimmen kam auch nach Wiederanpfiff wieder gut in die Partie. Einen Strafstoß an Sven Berndt kurz vor der Strafraumgrenze schoss er selbst punktgenau auf den Fuß von Christian Schmidt, der den Ball nicht richtig traf. Im Gegenzug hatte Torgelow die Chance zum 0:2, doch Maurice Wühn im GSV-Kasten hielt klasse. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Toni Arend, doch er schoss den Ball um Zentimeter am Greif-Gehäuse vor.

In der 69. Minute setzte Max Brenz mit seinen 17 Jahren den Körper gegen den erfahren Jager gut ein. Die Großzügigkeit, die beim 0:1 angewandt wurde, gab es diesmal nicht, sondern Freistoß für den Gast. Daraus resultierte die Ecke, die das Spiel entschied. Kapitän Kevin Riechert köpfte zum 0:2 ein. Eine Minute später sah Grimmens Christian Schmidt die Ampelkarte, nachdem er an seinem Gegner vorbei gegrätscht war. Eine Minute später folgte ein grobes Foulspiel an Stephan Rambow, wofür der GSV-Kapitän die gelbe Karte bekam. Und diese Schiedsrichterentscheidung war dann selbst Greif-Verteidiger Robert Jager ein wenig peinlich. „Wir können doch auch nichts dafür“, entschuldigte er sich fast. Er war es dann, der mit einem herrlichen Treffer das 0:3 markierte. Eine Minute vor dem Ende unterlief Marcel Klein dann ein Eigentor zum Endstand von 0:4.

Cbo / Akr

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