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Pommern Trans macht Meistertrio perfekt

Jpw200000 Pommern Trans macht Meistertrio perfekt

Mit 50 Punkten aus 18 Spielen deklassierte die Mannschaft die Konkurrenz.

Fußball — Unter Stralsunds Freizeitkickern sind die Fußballer des SV Pommern Trans seit Jahren das Maß aller Dinge. Ob nun bei den Sundliga-Meisterschaften, beim Master-Cup oder beim im letzten Jahr erstmalig ausgetragenen, Sundligapokal — wo die Pommern-Trans-Kicker auftauchen, hagelt es Urkunden und Pokale.

So war es auch keine Überraschung, dass sich der SV Pommern Trans nach überragender Saison bei der Hallenmeisterschaft der Sundliga nach 2011 und 2012 bereits zum dritten Mal in Folge den Titel sicherte. Mit 50 Punkten aus 18 Spielen und 96 geschossenen Toren deklassierten sie die Konkurrenz und mussten nur beim 3:3-Unentschieden gegen SSV07/3 und dem 1:1 gegen Weiß-Blau 92 Punktverluste hinnehmen.

„Eigentlich wollten wir die perfekte Saison aus dem Vorjahr, bei der wir die maximale Punktzahl von 54 Zählern erreicht haben, wiederholen“, verriet Sandro Strehl, Torhüter bei Pommern Trans, die ehrgeizige Zielsetzung vor Beginn der Hallenmeisterschaft. Die vier fehlenden Pünktchen werden er und sein Team allerdings verschmerzen können. Schließlich gelang es ihnen trotzdem, die zweitplatzierten Kicker von Blau Weiß 65, 36 Punkte, deutlich auf Distanz zu halten.

Spannender ging es da schon im Tabellenkeller zu, wo der SV Devin, Post SV und die zweite Mannschaft des SSV07 um den Klassenerhalt kämpften. Während der SSV07/2 zum Ende der Saison den Ausfall einiger Spieler nicht kompensieren konnte, daraus resultierend seine Spiele absagte und die rettenden Punkte liegen ließ, kam es zwischen dem SV Devin und Post SV am vorletzten Spieltag zu einem wahren Endspiel um den Verbleib in der A-Staffel, der höchsten Spielklasse der Sundliga.

In buchstäblich letzter Sekunde war es der Deviner Falko Saß, der einen offensiven Ausflug von Post-Torhüter Martin Rupprecht mit einem platzierten Fernschuss bestrafte und dem SV Devin durch seinen Treffer zum 1:0-Endstand drei Punkte und damit den Klassenerhalt sicherte.

Die leidtragenden Fußballer des Post SV treten damit neben dem SSV07/2 den Gang in die Zweitklassigkeit an und spielen in der nächsten Saison in der B-Staffel. Aufgefüllt wird das Starterfeld der A-Staffel durch die Ostsee-Kicker und die BSG BfA. Beide Teams belegten in der zweiten Spielklasse der Sundliga die vordersten Plätze und brennen jetzt darauf, in der kommenden Spielzeit dem SV Pommern Trans den einen oder anderen Punkt streitig zu machen. Bis dahin stehen mit dem Master-Cup in der Diesterweg-Sporthalle, der Feldsaison und der zweiten Auflage des Sundligapokals noch einige Höhepunkte im Terminkalender der Sundliga auf dem Programm, bei denen der SV Pommern Trans im Kampf um die Titelvergabe sicher wieder ein Wörtchen mitreden wird.

Einen Vorgeschmack auf den unstillbaren Erfolgshunger des frischgebackenen Meisters bekamen Stralsunds Freizeitteams bereits beim Oster-Cup in der Diesterweg-Halle. Dort präsentierte sich der SV Pommern Trans nicht nur als hervorragender Gastgeber, sondern ließ auch auf dem Parkett keinen Zweifel an jeglichen Titelambitionen aufkommen. Und so wurde auch am Ende dieses Turniers der SV Pommern Trans wieder einmal als Sieger ausgerufen.

Was ist die Sundliga?
Die Sundliga ist eine Freizeitliga für ehemalige aktive Fußballer und Hobbykicker.


Spielberechtigt sind Personen, die das 17. Lebensjahr vollendet haben und die nicht am Spielbetrieb des Landesfußballverbandes teilnehmen.


Grundsätzlich darf jede Mannschaft am Spielbetrieb der Sundliga teilnehmen, die ins Vereinsregister eingetragen ist oder sich einem eingetragenen Verein angeschlossen hat.


Bereits in den 1980er-Jahren gab es in Stralsund eine Stadtliga.

Die erste Meisterschaft der Sundliga wurde in der Hallensaison 1990/91 ausgetragen.


Heute stehen im Kalender der Sundliga die Hallenmeisterschaft (Oktober bis März), die Feldsaison (April bis September), seit 2006 der Master-Cup und seit 2012 der Sundligapokal.


17 Mannschaften beteiligten sich an der Hallenmeisterschaft, zehn haben für die Feldsaison gemeldet. Sie beginnt am 30. April, der Master-Cup steht am Sonnabend in der Diesterweg-Halle auf dem Programm.

www.sundliga.de

Jürgen Schwols

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