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Prohner lassen nichts anbrennen

Lauf Prohner lassen nichts anbrennen

In der Landesklasse fahren die Wiek-Fußballer einen 1:0-Auswärtssieg gegen Grimmen ein. Kreisoberligist Empor Richtenberg serviert Sassnitz mit 3:0 ab.

Fußball — Der SV Prohner Wiek spielte am Sonntagnachmittag in der Landesklasse bei herrlichstem Fußballwetter in Grimmen gegen deren zweite Vertretung.

Trainer Martin Pahl warnte seine Jungs vor diesem schweren Spiel. Gut- und tiefstehende Grimmener machten es den Prohnern schwer, ihr Spiel aufzuziehen. Dennoch setzten sie sich mit 1:0 durch.

Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr ruhig und verhalten. Prohn versuchte aus der Abwehr und dem Mittelfeld heraus, den Angriff in Szene zu setzen, fand aber aufgrund der wenigen Laufarbeit keine Abnehmer. Zugleich spielten die Prohner zu wenig über die Außen. Bis auf Schüsse aus der Entfernung fanden sie keine Mittel. Nach 30 Minuten klingelte es dann aber im Grimmener Tor. Hardtke verlängerte einen langen Einwurf von Münster und fand in Romansky den richtigen Abnehmer. Freistehend konnte dieser den Ball unter die Latte drücken. Zehn Minuten später hätte Prohn dann die Führung ausbauen müssen. Zeidler setzte sich zuerst gut gegen seinen Gegenspieler durch, bevor er dann alleine auf den Torwart zulief, diesen dann aber nicht überwinden konnte. Die Chancen der Grimmener wurden durch den an diesem Tag gut spielenden Torhüter Hein vereitelt oder zu unsauber abgeschlossen.

Nach der Halbzeit sah man dann das gleiche Bild. Prohn war eher spielbestimmend, und Grimmen war nur durch Konter oder Standardsituationen gefährlich. In der 52. Minute hätte dann Romansky sein zweites Tor erzielen müssen. Nach schöner Flanke von Winkel scheiterte er aber am Torwart. Mit der Zeit ließen die Prohner dann unverständlicherweise nach, die Grimmener machten mehr Druck in Richtung gegnerisches Tor. Torhüter Hein und seine Vorderleute Gast, Peter und Mühlbrandt hielten den Kasten sauber. Wilken und Rubitzsch hatten auf Prohner Seite dann noch die Gelegenheit zu erhöhen, doch am Ende blieb es bei dem 1:0-Auswärtssieg.

Das Spiel des Tabellendritten Empor Richtenberg gegen den Siebenten Sassnitz in der Kreisoberliga lebte lange Zeit von einer gewissen Spannung. Nach unsicherem Beginn auf beiden Seiten jubelten die Richtenberger Fans bereits in der Anfangsphase, als ein Ball die Torlinie des Gästetores passiert zu haben schien, dem Treffer jedoch die Anerkennung versagt blieb.

In der ersten Halbzeit spielten beide Mannschaften engagiert, wobei die Gastgeber leichte Vorteile hatten, jedoch an der Gästeabwehr oder dem guten Sassnitzer Keeper mehrfach scheiterten.

Nach torlosem Seitenwechsel verstärkte Richtenberg seine Angriffsbemühungen, ohne zunächst erfolgreich zu sein. Stephan Klabunde gelang die 1:0-Führung, der den Ball aus Nahdistanz über die Torlinie des Gästetores beförderte.

Die Aktionen der Gastgeber gewannen nunmehr an Sicherheit, zumal das Aufbegehren der Gäste über Ansätz nicht hinaus kam. Für die Vorentscheidung in diesem Spiel sorgte Mitte der 2. Halbzeit Oliver Hoefs, der aus halb rechter Position mit einem straffen Schuss den mehrfach glänzend haltenden Gästetorwart zum 2:0 überwand.

Zwar steckten die Gäste in einem fairen Spiel nie auf, konnten das Richtenberger Tor jedoch nur selten bedrängen. Den Treffer zum 3:0-Endstand erzielte Henning Albrecht, der vom an diesem Tag besten Richtenberger Stephan Klabunde sehr gut in Szene gesetzt wurde.

Die zweite Mannschaft des SV Prohner Wiek spielte in der Kreisklasse beim SV Trent und gewann 4:2. Bollfraß, Fröhlke, Dell und Klockow sorgten für die Tore.

Philipp Romansky und Peter Gruel

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