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Richtenberg rechnet mit bis zu 250 Zuschauern

Richtenberg rechnet mit bis zu 250 Zuschauern

Grimmener SV muss in der 2. Pokal-Hauptrunde in der Nachbarstadt antreten

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Einschwören auf's Spiel: Der Grimmener SV will am Sonntag die SG Empor Richtenberg aus dem Pokal werfen.

Quelle: Anja Krüger

Grimmen Der Letzte der Fußball-Landesliga Nord, die SG Empor Richtenberg, tritt am Sonntag gegen den 10. der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern, den Grimmener SV, an. Von der Papierform her, dürfte eigentlich alles klar sein, wenn sich beide Mannschaften in der 2. Hauptrunde des des Lübzer Pils-Cups gegenüberstehen. Aber dieses Spiel hat weit mehr zu bieten, als nur die reine Tabellenkonstellation. Denn es ist ein richtiges Derby.

Natürlich ist das ein besonderes Spiel für mich.“Daniel Lembke, Trainer SG Empor Richtenberg

Und das sogar nicht nur, weil beide Städte nur 20 Kilometer Luftlinie trennen.

Nein, in den Richtenberger Reihen gibt es einige Grimmener, die diesem Spiel natürlich mit ganz besonderer Erwartung entgegen sehen. Einer davon ist Richtenbergs langjähriger Torwart Robert Lembke, der bis zur letzten Saison auch noch als Co-Trainer in Grimmen fungierte.

„Natürlich ist das ein besonderes Spiel für mich“, gibt er unumwunden zu. Und Lembke bezieht das nicht nur auf sich, sondern auch auf seinen beiden Spieler Rainer Schmidt und Lars Radig, die mit ihm zu Saisonende ebenfalls von der Trebel- in die ehemalige Schnapsbrennerstadt gewechselt haben. „Ganz klar sind wir Außenseiter. Grimmen ist schließlich ein gestandener Verbandsligist“, betont Lembke.

„Aber wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen und es dem Grimmener SV schwer machen“, fügt er hinzu. Wohlwissend, dass ebenso wie bei den Richtenbergern auch beim Verbandsligisten in den letzten Spielen nicht alles optimal lief. Grimmen verlor zweimal. Zuletzt 1:2 in Güstrow. Richtenberg kam gegen Warnemünde gar 0:5 unter die Räder.

Für die Richtenberger soll das Pokalspiel, egal wie es am Ende ausgeht, auf jeden Fall ein kleines Fußballfest werden. Denn Lembke rechnet mit 200 bis 250 Zuschauern auf dem Jahnsportplatz der Kleinstadt. „Der Grill wird natürlich angeschmissen“, sagt er. „Und es wird zwei Eingänge geben“. Die Richtenberg Feuerwehr wird wieder helfen. und auch der Bürgermeister, als wohl größter Fan des Vereins, ist als Zuschauer dabei.

Christian Bockhahn, Vizepräsident des Grimmener SV sieht das Derby ähnlich, weil eben ehemaliger Grimmern hier mitkicken. „Nichtsdestotrotz sind wir aber als Verbandsligist der Favorit und nehmen diese Rolle auch an“, sagt er. Bockhahn hofft natürlich, dass Grimmen mit einem Sieg in Richtenberg in die nächste Runde des Pokals einzieht und sich dann unter den 16 letzten Mannschaften befindet.

Auch die Grimmener werden durch viele Fans unterstützt.

Anstoß: Sonntag 14 Uhr Jahn-Sportplatz Richtenberg Weiter spielen u.a.: SG Karlsburg/Züssow – Greifswalder FC, SV Plate - FC Hansa Rostock, FSV Blau-Weiß Greifswald - 1. FC Neubrandenburg 04 FC Pommern Stralsund - Rostocker FC,

Reinhard Amler

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