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Sport Grimmen SV Fortuna ist eine Nummer zu groß
Vorpommern Grimmen Sport Grimmen SV Fortuna ist eine Nummer zu groß
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00:00 04.10.2017
Grimmen

. Die Handballerinnen des HSV Grimmen haben in der MV-Liga in eigener Halle gegen den SV Fortuna Neubrandenburg eine 16:24 (11:17)-Niederlage kassiert. Es war eines dieser Spiele, in denen man nicht so richtig weiß, ob der HSV zufrieden sein soll über die gute Leistung oder traurig, gegen den hohen Favoriten verloren zu haben. Als klarer Außenseiter gingen die Gastgeberinnen in diese Begegnung und hatten es selbst in der Hand, die Partie anders zu gestalten, denn Acht-Tore schlechter war der Gastgeber keinesfalls.

„Wie schon gegen Stralsund haben wir eine super Leistung abgerufen. Vor allem die Abwehr war ein Garant für die wenigen Treffer im gesamten Spiel. Leider haben wir uns wieder einmal das Leben zu oft selbst schwergemacht und zu viele Chancen liegenlassen. Dennoch bin ich stolz auf die Mannschaft, die eine tolle Moral gezeigt hat“, so Trainer Bernhardt.

Im Gegensatz zum ersten Heimspiel gegen Stralsund fand der HSV sehr schwer in die Partie. Oftmals scheiterten die Grimmenerinnen an ihrer ehemaligen Teamkollegin Lisa Kadow im Neubrandenburger Gehäuse. Die Gäste hingegen waren von Anfang an etwas frischer und führten schnell mit 4:1. Diesem Rückstand rannten die Grimmener Frauen in der gesamten ersten Halbzeit hinterher.

Die Neubrandenburgerinnen waren nicht so stark wie man sie sonst kennt. Zehn Minuten vor Schluss verkürzte der HSV auf 15:18. Doch wieder einmal brachte sich das Team um den Lohn der harten Arbeit.

„Das war am Ende ein paar Tore zu hoch. Die Gäste haben verdient gewonnen, doch wir waren nicht viel schlechter“, ärgerte sich Trainer Bernhardt.

HSV: Trippler, Hagedorn, Bentzien 5/1, Henning 4/2, Schacht 3, Krabbe 2, Hoffmann 1, Meyer 1, Mau, Kampa, Struppek, Raabe, Kaatz, Fiedler.

Verbandsliga Männer: HSV Grimmen II – HSV Waren 35:21 (16:12). Mit dieser Partie hatte die lange Pause für die zweite Männermannschaft des HSV Grimmen endlich ein Ende. Nach zwei unfreiwilligen Pausen starteten sie in die Saison. Nach einer schwachen ersten Halbzeit drehten die Hausherren nach der Pause auf und fuhren einen deutlichen Erfolg ein. „Das ist der Auftakt, den wir uns gewünscht haben. Doch die Partie hat auch gezeigt, dass wir Probleme bekommen können, wenn wir nicht jeden Gegner ernst nehmen“, zeigte sich Trainer Maik Zinn zufrieden.

Den Gastgebern merkte man zunächst die fehlende Spielpraxis an – es brauchte fast eine Halbzeit, bis sie so richtig auf Touren kamen. Die neuformierte Warener Mannschaft mit vielen jungen Spielern hielt ordentlich dagegen und das Spiel bis zur 20 Minute offen (10:9). Erst kurz vor der Pause schalteten die Einheimischen einen Gang höher, standen in der Abwehr stabiler und belohnten sich mit einfachen Treffern.

Im zweiten Abschnitt sahen die Grimmener Fans dann eine ganz andere Mannschaft. Jetzt bekamen vor allem die jungen Spieler ihre Einsatzchancen und nutzten sie. Die Gastgeber waren nun präsenter in Deckung und schafften es immer wieder, den Ball zu gewinnen. So setzten sie sich über ein 22:13 auf 28:14 ab. Mit der komfortablen Führung im Rücken spielte es sich wesentlich leichter. „Einziges Manko: Wir waren zu fahrlässig mit unseren Chancen“, bemängelte Trainer Zinn. Dennoch brachten die Grimmener ihren Vorsprung ab Mitte der zweiten Halbzeit locker über die Zeit – bis zum 35:21-Endstand. HSV: Hase, Jasmann, Plötz 8, Schultz 6, Hildebrandt 5, Hagedorn 5, Raesch 4, Schulz 1, Kühnhold 1, Mockschan 1, Kamps 1, Schewelies 1, Markert 1/1, Lange 1.

Manuel Abe

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