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Schlusslicht aus Wismar ohne Chance

Grimmen Schlusslicht aus Wismar ohne Chance

30:20-Sieg beschert Grimmener Handballfrauen am Saisonende den achten Platz in der MV-Liga

Grimmen. Einen versöhnlichen Abschluss feierten die Frauen des HSV Grimmen nach einer durchwachsenen Saison. Sie beendeten die Spielserie auf dem achten Rang. Im letzten Heimspiel – gleichzeitig das letzte Spiel der Saison – ließen sie den Gästen der TSG Wismar II keine Chance und setzten sich deutlich mit 30:20 gegen das Schlusslicht durch. „Jeder geht gerne mit einem positiven Erlebnis in die Pause. Nach dem Sieg in Stavenhagen habe ich heute nichts anderes erwartet. Dennoch war nicht alles Gold, was glänzte. Wir haben auch heute wieder viel zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht und damit ein noch besseres Ergebnis verspielt. Sicherlich fehlte frühzeitig die Spannung im Spiel, dennoch müssen wir mehr Sicherheit ausstrahlen“, war Trainer Roman Bernhardt nach dem Sieg nicht ganz zufrieden.

 

OZ-Bild

Mit sechs Treffern gehörte Kira Bentzien zu den erfolgreichsten Grimmener Spielerinnen.

Quelle: Foto: A. Krüger

Frühzeitig ging es nur in eine Richtung. Grimmen legte gleich ein hohes Tempo vor und machte früh kurzen Prozess mit den Gästen. Nach wenigen Minuten führte der HSV mit 3:0 und baute den Vorsprung in der Folge auf 9:3 aus. „Bis dahin gab es auch nur wenig zu bemängeln. Die Abwehr stand gut, und Sandra gab im Tor den nötigen Halt. Leider schaffen wir es aber viel zu selten, dieses Tempo hoch und die Fehler gering zu halten. Teilweise haben wir im Angriff wieder zu kompliziert gespielt und uns dann zu viele Ballverluste geleistet“, kritisierte Bernhardt zahlreiche technische Fehler.

Wismar nahm diese Geschenke dankend an, spielte ab Mitte der ersten Halbzeit munter mit und kam nun vermehrt zu Torerfolgen. Grimmen war zwischenzeitlich nicht mehr aufmerksam genug und kassierte leichte Gegentreffer. Bis zur Pause sollte sich am Vorsprung nicht viel ändern und beide Seiten gingen mit einem 14:8 für die Gastgeber in die Kabine.

Aber wie schon in den letzten Partien tat die Pause den Grimmener Mädels nicht wirklich gut. Wismar traf gleich doppelt und verkürzte auf 14:10 und anschließend auf 15:11. Aber auf Sandra Hagedorn war Verlass. Sie erwischte einen guten Tag und schickte nach ihren Paraden die Vorderleute in den Gegenstoß. Grimmen konnte sich wieder von den Gästen lösen und baute den Vorsprung auf 21:12 aus.

Damit war endgültig klar, wer dieses Spiel gewinnen würde. Wie auch im ersten Abschnitt wechselte Bernhardt dann die komplette Mannschaft aus, so dass die „zweite“ Garde weiter auf das Tempo drücken konnte. „Wir hatten nach langer Zeit mal wieder einen vollen Kader und da kam das Schlusslicht gelegen. Wir haben versucht, die Spielzeit gleichmäßig zu verteilen, so dass sich jeder noch mal zeigen konnte“, freute sich Grimmens Trainer über den breiten Kader.

Die Einheimischen bauten anschließend die Führung bis fünf Minuten vor Schluss auf 28:16 aus. Damit war der höchste Saisonsieg bereits unter Dach und Fach. Zum Ende schlichen sich wieder kleine Flüchtigkeitsfehler ein, so dass Wismar noch bis zum 30:20 Endstand verkürzen konnte.

„Nach der schwierigen Saison waren die letzten Spiele nochmals Balsam für die Seele. Die Mannschaft zeigte in einigen Phasen gute Ansätze. Vor allem der Wille und die Leidenschaft, die man für den Sieg benötigt, waren vorhanden. Daran müssen wir auch in der neuen Saison anknüpfen“, sah Bernhardt auch viele positive Dinge.

Aber noch ist nicht wirklich eine Pause abzusehen, denn nach der Saison ist vor der Saison. Die Frauen treten zu einigen Turnieren an – so auch beim heimischen Pommerncup im Mai, um weiter im Spielrhythmus zu bleiben.

HSV Grimmen: Hagedorn, Trippler, Riewe 7/2, Bentzien 6, Rambow 5, Schacht 3, Hoffmann 3, Kaatz 2, Mau 1, J. Stubbe 1, Saß 1, Raabe, und M. Stubbe.

Siebenmeter: HSV 2/2 , TSG 9/6.

Strafminuten: HSV   4 , TSG 6.

Manuel Abé

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