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Schweriner gehen mit 0:2 vom Platz

Schwerin Schweriner gehen mit 0:2 vom Platz

Wie schon im vorigen Jahr sind die Grimmener Fußballer gegen den FC Mecklenburg erfolgreich

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Zeigte sich zweikampfstark: Christian Schmidt (li.) vom Grimmener SV.

Quelle: Carsten Darsow

Schwerin. Fußball / Verbandsliga - 23.Spieltag / FC Mecklenburg Schwerin - Grimmener SV 0:2 (0:1)

Der GSV spielte mit:

Wühn, Arend, Müller (81.Max), Kleindorff (72.Fischer), Kozlowski, Schmidt, Piepelow, Jeschke, Gurlt, Berndt (89.Ohlrich), Boy

Wir haben über die gesamte Spielzeit füreinander gekämpft und jeder ist für jeden gelaufen.“Tom Müller, GSV

Als Oliver Fischer in der ersten Minute der Nachspielzeit auf FCM-Keeper Ellenschläger zulief und den Ball in die Maschen drosch, war die Freude auf Grimmener Seite grenzenlos, jedoch auch große Teile des 220-köpfigen Publikums klatschten und zollten dem GSV Respekt für diese aufopferungsvolle Leistung.

Die Vorzeichen für den GSV-Tross standen alles andere als gut. Mit einem Punkt aus den beiden Spielen gegen Friedland und Ueckermünde zeigte die Formkurve deutlich nach unten. Hinzu kam, das der gelbgesperrte Kapitän Rambow fehlte und mit Lau und Opitz auch die Stamminnenverteidigung ausfiel. Als Toni Schwager aus Waren dann pünktlich die Partie im Schweriner Sportpark Lankow anpfiff, sollte das Spiel kurios beginnen. Sven Berndt eroberte den Ball im Grimmener Mittelfeld, legte ihn auf Björn Boy ab, der Stürmer Kevin Kleindorff mit seinem Ball hinter die Abwehr suchte. Kleindorff entwischte FCM-Verteidiger Olejnik und Keeper Ellenschläger klebte in seinem Fünf-Meter-Raum, sodass der GSV-Stürmer nach 32 Sekunden das 0:1 markierte. Dies spielte dem GSV nun natürlich in die Karten. Massiv stehend versuchte Grimmen über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Schwerin war nun natürlich tonangebend und hatte durch Tino Witkowski die Chance zum Ausgleich. Er ließ gleich mehrere Grimmener aussteigen, verzog dann aber knapp. In der 23.Minute lief dann so ein Grimmener Konter. Kleindorff machte den Ball fest und bediente Simon Gurlt, der mit seinem Abschluss aber an Ellenschläger scheiterte. Schwerin weiterhin mit deutlichem Übergewicht, aber mehr als zwei Halbchancen von Michalski, die Wühn parierte und einem Kopfball nach einer Ecke, der über das Tor ging ließ

Grimmen nicht zu. In der 31. Minute stockte dann allen Schwerinern der Atem. Sven Berndt schlenzte den Ball an die Unterkante der Latte und im Nachsetzen kam Brian Kozlowski zum Kopfball, den Ellenschläger aber hielt.

Der Favorit, der jeden Sieg im Wettrennen mit dem Greifswalder FC für den Oberligaaufstieg benötigt, wankte. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit brachte eine Zufallssituation dann noch einmal Tino Witkowski zu einer guten Chance, doch er legte sich den Ball zu weit vor. Es ging beim 0:1 in die Kabinen. Es war allen klar, dass die zweite Halbzeit die Hölle für die Grimmener Spieler werden würde, denn sie waren schon richtig viel gelaufen und der Druck des FCM würde sicherlich nicht weniger werden.

FCM-Trainer Pieckenhagen wechselte dann gleich doppelt. Für Pataman und Laumann kamen Schmal und Schlatow. Den ersten Warnschuss hatte aber Grimmen. Sven Berndt versuchte es aus 25 Metern direkt, schoss aber deutlich drüber. Im Gegenzug entstand dann aus einem Zufall Schwerins größte Möglichkeit. Christian Schmidt schoss bei einem Klärungsversuch seinen Mitspieler Felix Piepelow an und der Ball landete bei Tino Witkowski, der aus Nahdistanz den Ball gegen den Pfosten schoss und den Abpraller konnte Christian Schmidt in überragender Manier mit dem Kopf auf der Linie retten. Vier Ecken in Folge musste der GSV nun überstehen. Grimmen kam unbeschadet durch diese Offensive und stand danach wieder besser. Mecklenburg fiel nichts mehr ein. Und das nagte an den Landeshauptstädtern. Gelb für Friauf und Schlatow waren die Folge. Für den ausgelaugten Kevin Kleindorff kam nun Oliver Fischer auf Grimmener Seite und fügte sich sofort super ein.

Auch Schwerin wechselte ein weiteres Mal. Mit Karg für Olejnik brachte Pieckenhagen einen weiteren Offensiven. Grimmen stand weiterhin gut und ließ nur wenig zu. Grimmen hatte inzwischen Max und Ohlrich für Müller und Berndt gebracht und dann kam die 91.Minute. Simon Gurlt bediente Brian Kozlowski und dieser bediente Oliver Fischer, der den Deckel drauf machte.

„Wir haben über die gesamte Spielzeit füreinander gekämpft und jeder ist für jeden gelaufen, was diesen Sieg möglich machte“, äußerte sich ein überglücklicher Tom Müller nach dem Spiel.

Von Christian Bockhahn

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