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Simon Gurlt – Pommerns Torschütze Nummer eins

Stralsund Simon Gurlt – Pommerns Torschütze Nummer eins

Mit sechs Treffern ist der 27-Jährige Hoffnungsträger beim Verbandsliga-Letzten

Stralsund. „Gefährlich, schnell und auf der Außenposition nicht mehr wegzudenken“, beschreibt Coach Ingo Plewka seinen Schützling Simon Gurlt. Seit Saisonbeginn ist der 27-Jährige wieder im Dienste des FC Pommern Stralsund.

Nach seinen fußballerischen Anfängen beim Stralsunder Schifffahrt-Hafen bereicherte er bereits in der B- und A-Jugend den FC Pommern, bevor er zum Grimmener SV wechselte. „Das war auch sehr lehrreich. Aber ich bin auch froh, wieder hier zu sein“, so der Vater einer fünfjährigen Tochter. Für Grimmen gegen alte Weggefährten Pommerns aufzulaufen, sei dann schon ein eigenartiges Gefühl gewesen. „Aber man will ja gewinnen. Und nun verhält es sich wieder umgekehrt“, meint der Stralsunder. Mit seinen bisher sechs Verbandsligatoren gilt er als Pommerns verlässlichster Torschütze. „Na klar freut man sich darüber, aber letztendlich ist es egal, wer die Tore schießt. Der Erfolg zählt“, sagt Gurlt bescheiden.

Genau diese Einstellung schätzt auch der Trainer an ihm. „Er ist weiterhin bodenständig, spielt sich damit nicht in den Vordergrund. Er liefert stets seine Leistung ab und gibt auch im Training alles. Dadurch ist er auch in der Mannschaft angesehen“, so Plewka. Dem stimmt auch Christian Orend zu. „Fußballerisch hilft er der Mannschaft klar weiter und ist als Leistungsträger eine feste Größe im Team“, so der Mannschaftskapitän.

Und momentan braucht die Elf jede Stütze mehr denn je. Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage am Wochenende gegen Bützow quält sich Pommern weiter am Tabellenende. „Wir sind ein kleiner Kader mit wenig Alternativen. Doch auch wenn wir mit wenig Leuten in die Hinrunde gestartet sind, haben wir zusammengehalten. Und gerade in der jetzigen Situation ist der Zusammenhalt enorm wichtig“, betont Gurlt.

Gerade mit dem Bewusstsein der Bedeutung jeder einzelnen Partie auf den Platz zu treten, setzt die gesamte Plewka-Crew unter Druck. „Sportlich gesehen ist es natürlich eine sehr heikle Situation. Ich setze mich nicht unter Druck, aber wir müssen es schaffen und daran glaube ich auch. Bisher sind wir immer knapp am Abstieg vorbei“, meint Gurlt, der als Rohrleitungsbauer bei der Rewa beschäftigt ist.

„Wir bereiten uns von Spiel zu Spiel vor, jetzt muss nur das Glück wiederkommen, das wir in der Hinrunde verloren haben. Der Klassenerhalt ist das Wichtigste.“ Dieser rückt langsam in weite Ferne, noch ist aber lange nichts entschieden. Neun Begegnungen haben die Pommern-Kicker noch vor sich, in denen sie das Blatt wenden können. Am kommenden Samstag fahren die Pommern zum Freundschaftsspiel nach Malchin, bevor es am 1. April in der Verbandsliga weitergeht. Dann wird mit dem Greifswalder FC der Tabellenerste der Verbandsliga in der Primus-Arena empfangen. Erst am 13. Mai trifft dann Simon Gurlt auch wieder auf seine ehemaligen Teamkameraden aus Grimmen.

Wenke Büssow-Krämer

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