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Speedway-Rennen abgesagt

Stralsund Speedway-Rennen abgesagt

Mehrere Platzregen machen Stralsunder Piste unbefahrbar

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Krisensitzung im Schlamm: Schiedsrichter Andreas März, Nordstern-Vorsitzender Torsten Berger, Rennleiter Bernd Sagert und Bahnmeister Steffen Höppner (v.l.) diskutieren und müssen nach dem vierten Platzregen innerhalb weniger Stunden kapitulieren. Das Rennen wird abgesagt und auf den 13. August verschoben. Fotos (2): Bernd Quaschning

Stralsund. Der vierte Platzregen innerhalb weniger Stunden war am Sonnabend für die Stralsunder Speedwaypiste dann doch einer zuviel: Das von allen mit Spannung erwartete Bundeliga-Match zwischen Gastgeber MC Nordstern Stralsund und dem MSC Brokstedt – hier sollte die Entscheidung fallen, wer gegen den Tabellenführer AC Landshut aus Bayern das Liga-Finale 2016 bestreitet – musste abgesagt werden. Die Stralsunder müssen weiter um die Finalteilnahme zittern.

Nach aufopferungsvollem Kampf aller Helfer musste man schließlich vor den enormen Wassermassen kapitulieren. Verzweifelte Gesichter bei all jenen, die mit Schippe und Besen versucht hatten, die Situation so zu entspannen, dass ein Rennen möglich ist.

„Bis zum Nachmittag hatten wir die Bahn im Griff, weil es sonnig und windig war, ist alles immer wieder schnell abgetrocknet – trotz Regen. Aber der letzte Schauer gegen 16 Uhr hat der Piste so zugesetzt, dass wir nur noch Schlamm haben“, sagte Bahnmeister Steffen Höppner. Die Rennleitung um Bernd Sagert und Andreas März entschied sich schließlich für den Abbruch. Die beiden Mannschaftskapitäne Tobias Kroner und Nordstern Tobias Busch hatten die schwere Aufgabe, den knapp 1000 Fans im Stadion die schlechte Nachricht zu überbringen. „Ihr könnt uns glauben, wir haben alles versucht, aber ihr seht selbst, ein Rennen wäre einfach zu gefährlich. Wir müssen ja auch an unsere jungen Fahrer denken“, sagte „Buscher“ und hoffte auf Verständnis im Publikum. Die Bahnsportfans zogen enttäuscht aus dem Stadion. „Es ist einfach zum Verzweifeln. So viele Fans wollten sich das vorweggenommene Finale nicht entgehen lassen und müssen nun ohne einen Lauf nach Hause gehen. Aber für das Wetter kann keiner was“, sagte Nordstern-Präsident Bernd Hoppe und ergänzte: „Wir haben in puncto Entwässerung schon so viel Arbeit hier reingesteckt, sind allerdings auch noch nicht ganz fertig. Die Platzregen waren einfach zu heftig. Da hatten wir keine Chance.“

Den Fans wurde zunächst der 6. August als Nachholtermin mitgeteilt, doch aufgrund von Überschneidungen wird jetzt der 13. August favorisiert. „Sobald Verband und Gastmannschaft zugestimmt haben, geben wir Bescheid. Fakt ist, alle Karten behalten ihre Gültigkeit, wer nicht wiederkommen kann, bekommt sein Geld zurück.

Ines Sommer

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