Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Schneeschauer

Navigation:
Sport frei: Grimmens HSV feiert 25.

Grimmen Sport frei: Grimmens HSV feiert 25.

Sportlerball, Turniere in den Hallen – das ganze Wochenende ist eine Fete

Voriger Artikel
Pommerncup und Sportlerball zum Jubiläum
Nächster Artikel
HSV Grimmen feiert 25.: Der Pommerncup lebt wieder auf

Viele Personen haben zur positiven Entwicklung des HSV Grimmen beigetragen.Thomas Hagemann HSV-Vorsitzender

Grimmen. „Jetzt hat auch Grimmen einen HSV“ – so titelte die Zeitung vor 25 Jahren. Am Wochenende feiert der Handball-Sport-Verein nun seine Silberhochzeit. Ganz groß – wie sich das gehört. Dazu lässt der HSV – immerhin der größte Sportverein der Trebelstadt – den in Mecklenburg-Vorpommern legendären Pommerncup wieder aufleben und bittet abends zum Sportlerball ins Festzelt.

OZ-Bild

Sportlerball, Turniere in den Hallen – das ganze Wochenende ist eine Fete

Zur Bildergalerie

Neben der HSV-Familie, zu der bekanntlich Spieler gleichermaßen gehören wie deren Familien, Fans und Sponsoren, werden Handball-Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Berlin und Sachsen-Anhalt mitfeiern.

80 Sportler, damals gehörten sie als Sektion Handball zum SV Einheit Grimmen, entschieden sich vor einem Vierteljahrhundert, einen eigenen Weg zu gehen. „Diese Ausgliederung war die richtige Maßnahme, damit sich der Handballsport erfolgreich entwickeln konnte“, meint der heutige Vorsitzende Thomas Hagemann, der selbst seit Gründung Vereinsmitglied ist. Und tatsächlich: Inzwischen ist die Mitgliederzahl, inklusive der Frauen- und Seniorensportgruppen, auf rund 400 gestiegen. Und auch wenn die Handballer bei weitem den größten Anteil haben, fühlen sich die Übungsleiterinnen der beiden Sportgruppen nicht hinten angestellt. „Wir werden bei unseren Aktivitäten immer unterstützt. Wir fühlen uns wirklich als Teil des HSV, sagt Sylvia Affeldt, die die Frauensportgruppe des HSV leitet.

„Neben der sportlichen Entwicklung hat sich auch eine zwischenmenschliche Ebene für die Mitglieder ergeben“, findet Hagemann. Es wird nicht nur Sport getrieben. Es wird auch gefeiert. Und so manche Partnerschaft, Ehe und Familie hat der HSV Grimmen inzwischen hervorgebracht. „Und trotz der großen Mitgliederzahl geht es nach wie vor familiär beim HSV zu“, sagt Roman Bernhardt (36), der beim HSV Grimmen das Handballspielen gelernt hat und nach zwei Versuchen in der Fremde immer wieder zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist. Auch in der Außenwirkung hat sich der Verein entwickelt. Dass sich bis zu 300 Zuschauer an den Heimspieltagen im Wohnzimmer des HSV, der Sporthalle Südwest, einfinden, ist der Lohn der Vereinsarbeit.

Das sportliche Erfolgsrezept liegt in der guten Jugendarbeit. „Schon der erste HSV-Vorstand mit Peter Henk, Birgit Schöne und Joachim Kalski hat ganz viel Wert darauf gelegt, eine gut organisierte Jugendarbeit zu leisten“, weiß Thomas Hagemann. So hat der Verein in der abgelaufenen Saison von den Minis bis zur A-Jugend sowohl den männlichen als auch den weiblichen Nachwuchsbereich besetzt.

„Teilweise haben wir dazu eine Spielgemeinschaft mit dem HSV Peenetal Loitz geschlossen“, berichtet Hagemann.

Viele Mitglieder hätten den Verein geprägt. „Zu dem gemacht, was er heute ist“, sagt der Vereinschef. „Martin Griwahn, unser Visionär, dessen Ideen manchmal erst Jahre später umgesetzt werden konnten. Dieter Urgast, ohne dessen emsige Arbeit als Sponsorenbeauftragter der Verein nie da wäre, wo er heute ist. Peter Schulz, der mehr als zehn Jahre federführend den Verein auf Kurs gehalten hat. Mario Schmidt, Siegmund Hennel und viele viele andere“, zählt Hagemann auf. Natürlich wäre ohne die finanzielle Unterstützung aller Sponsoren dieser Weg nicht möglich gewesen, betont er.

Entscheidend für das ständige Wachstum des Vereins war natürlich die Arbeit der Ehrenamtlichen, bekräftigt Hagemann. Allen voran die der Übungsleiter, „wie beispielsweise Joachim Kalskis“, sagt er.

Schon vor der Gründung des HSV fungierte der Grimmener als Trainer. „Viele aktuelle Spieler im Erwachsenenbereich erinnern sich jetzt mit einem Schmunzeln an sein zielorientiertes Training“, meint er. Aber es hat sich gelohnt. Das Jugendkonzept, die harte Arbeit aller Trainer, hat sich spätestens im Jahr 2007 ausgezahlt. „Es war das erfolgreichste Jahr in unserer Vereinsgeschichte. Die Medaillenübergabe uferte in einen Marathon aus. Sieben Mannschaften hatten sich zum Ende der Saison Edelmetall erkämpft“, erinnert sich Thomas Hagemann.

Doch nicht nur mit spielerischen Erfolgen glänzt der Verein. Die Jugendarbeit hat sich auch in Bezug auf die ehrenamtlichen Tätigkeiten im Verein ausgewirkt. Einstige oder noch aktive Spieler, wie Lars Kibscholl, Christoph Pohle oder Frank Ludewig, haben bereits vor Jahren Trainertätigkeiten übernommen. Andere unterstützen den Verein im Vorstand. „2008 gab es einen Umbruch im Vorstand, junge Leute wie Christina Pohle, Robert Schultz und Nicole Schacht übernahmen Verantwortung“, berichtet Hagemann stolz. „Und halten jetzt die Zügel in der Hand“, fügt er hinzu.

Es gebe so viele Leute, die wirklich eine Menge geleistet haben für den Verein, denen ein großes Dankeschön gilt, meint Hagemann. Mit all jenen, den Fans, Förderern und Gästemannschaften soll nun am Wochenende gefeiert werden. „Und danach heißt es dann wieder, in die Hände gespuckt“, sagt Hagemann. Schließlich wolle man am erreichten Standard anknüpfen und das Niveau halten oder vielleicht sogar noch anheben.

Pommerncup: Männer: Sa., ab 9.30 Uhr, Südwest-Sporthalle; Frauen: Sa., ab 10.30 Uhr, Gymnasium-Sporthalle; Finals: So., ab 9 Uhr, Gymnasium-Sporthalle

Sportlerball: Sonnabend, ab 21 Uhr, Festzelt am Gymnasium

Zahlen und Fakten

Am 28. April 1992 wurde der HSV Grimmen gegründet.

80 Mitglieder hatte damals der Verein.

Über 400 sind es heute.

Die größte Abteilung beim HSV Grimmen bilden die Handballer.

12 Mannschaften sind in der Saison 2016/2017 für den HSV Grimmen auf Punktejagd gegangen, davon neun im Nachwuchsbereich.

Zusätzlich gehören zum HSV eine Frauensportgruppe und die Seniorensportgruppe.

Anja Krüger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald

Fußballer verlieren das Spitzenspiel der Verbandsliga gegen den Torgelower FC Greif mit 1:4

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Grimmen
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.