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Start-Ziel-Sieg für HSV-Damen

Teterow Start-Ziel-Sieg für HSV-Damen

Trainer zollt seiner Mannschaft Respekt für deren Coolness und Lockerheit

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Der Freudentaumel, hier nach einem Sieg in Bad Doberan, war nach dem 3. Auswärtssieg der Saison groß.

Teterow. Handball / MV-Liga Frauen / SSV Einheit Teterow — HSV Grimmen 19:24 (10:11) Am Wochenende stand das letzte Auswärtsspiel der Saison für die Grimmener Frauen beim Tabellenneunten SSV Einheit Teterow auf dem Plan. Um das Minimalziel, Platz Sechs, nicht zu verspielen, musste ein Sieg her. Wieder einmal stark ersatzgeschwächt, feierten die HSV-Damen einen Start-Ziel-Sieg und behaupten ihren Platz im Mittelfeld.

Wie schon in den letzten Wochen startete Grimmen stark in die Partie und war im Spielaufbau deutlich überlegen. Allerdings traf man auch zu oft die falschen Entscheidungen oder scheiterte vermehrt am Keeper der Gastgeber. Die Einheit aus Teterow war allerdings keineswegs besser und fabrizierte viele Fehler. Grimmen nutzte diese Gelegenheiten und setzte sich schnell auf 1:4 ab. Doch dann offenbarte Teterow die Schwächen im Grimmener Spiel. Das Abwehrzentrum präsentierte sich zu löchrig, so dass der Gastgeber immer wieder zu einfachen Treffern oder Siebenmetern kam. Da der Angriff, mit einigen Ausnahmen, super funktionierte, führte der HSV nach gut zwanzig Minuten weiterhin mit 5:8. Dann nahm sich Grimmen allerdings eine kurze Auszeit, die Teterow zum zwischenzeitlichen 8:8-Ausgleich dankend annahm. Diese Pause dauerte zum Glück nicht lang. Grimmen besann sich auf die alten Stärken und holte sich die Führung zurück (8:10). Mit einem knappen 10:11 Vorsprung für den HSV wechselten beide Teams die Seiten. „Es war schon ein komisches Spiel. Vom Gefühl her führten wir deutlich, doch die Anzeigetafel lügt ja nun mal nicht. Wir haben einfach die vielen Chancen nicht genutzt“, so Trainer Abé über die erste Hälfte.

Nach der Pause nahm das Spiel etwas Fahrt auf und der HSV aus Grimmen nutzte die Chancen Anfang der zweiten Halbzeit deutlich besser. Des Weiteren fand die Deckung zur gewohnten Stärke und machte nun endlich die Mitte dicht. Teterow fiel nichts mehr ein und versuchte es immer wieder über Einzelaktionen oder den Außen. Doch die Deckung war weiterhin aufmerksam, fing viele Bälle ab und konterte zur 11:16 Führung. Grimmen spielte jetzt mit viel Übersicht, auch wenn nicht mehr alles klappen sollte. Vor allem Nicole Schacht bewies Überblick und brachte Ruhe ins Spiel. Teterow kam nur noch zweimal auf drei Tore ran (13:16, 15:18), doch danach enteilten die Grimmener Frauen vorentscheidend auf 16:22. Am Ende setzte sich der HSV Grimmen verdient mit 24:19 durch und feierte den dritten Auswärtssieg in der Saison.

Noch einmal müssen die Frauen in dieser Saison ran. Am kommenden Wochenende geht es im direkten Duell um den sechsten Platz gegen Stavenhagen. „Ich bin natürlich erst einmal froh, dass sich keiner weiter verletzt hat und wir die Punkte geholt haben. Respekt auch für die Coolness und Lockerheit der Mannschaft. Sie hat nie Spannung aufkommen lassen. Das hat mich sogar ein wenig überrascht“, lobte ein glücklicher Trainer seine Mannschaft.

Der HSV Grimmen spielte mit: Hagedorn, Koch, Boldt 2, Bentzien 6, Riewe 10/2, Stamer, Schacht 3, Kaatz, J. Stubbe, Schmidt und Kremser 3.

Von Manuel Müller

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