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Stralsund Pikes haben gegen starke Vandalen keine Chance

Stralsund Stralsund Pikes haben gegen starke Vandalen keine Chance

American Footballer verlieren zweites Heimspiel gegen Wolgast mit 0:92

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Abklatschen nach dem Spiel gehört zum guten Ton: Die Stralsund Pikes verabschieden sich von den Vorpommern Vandals.

Stralsund. Pikes null, Vorpommern Vandals 93: Das ist die bittere Bilanz des zweiten Heimspiels der American Footballer. „Die Jungs müssen sich einfach klar machen, dass wir hier keinen Handball, Fußball oder etwas anderes spielen sondern Football“, sagt Dominic Pollmann, Coach und Spieler bei den Pikes.

OZ-Bild

American Footballer verlieren zweites Heimspiel gegen Wolgast mit 0:92

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Landesliga Ost /Staffel Nord

Tabelle nach den ersten zwei Spielen:

1. Eberswalder Warriors       4:0

2. Tollense Sharks           4:0

3. Vorpommern Vandals       2:2

4. Baltic Blue Stars Rostock     0:4

5. Stralsund Pikes           0:4

(bei Punktgleichheit entscheidet die Punktdifferenz aus den Spielen)

Die Gegner aus Wolgast ließen den Hausherren kaum eine Chance. Die Vorpommern Vandals bestreiten bereits ihre elfte Saison. Die Stralsunder sind Neulinge in der Landesliga Ost Nord. Das wurde auch auf dem Sportplatz deutlich. „Die Partie war eine Lehrstunde für uns und die Wolgaster waren überlegen“, resümiert Pollmann.

Die Pikes schafften es in keinem der vier Quarter, den Football in die gegnerische Endzone zu tragen. Wurde der Ball über das Feld gekickt, fand er oftmals keinen Abnehmer im Team. Stattdessen liefen die Vandals durch die Reihen der Pikes und ließen viele Angriffe abprallen. Auch die harte Spielweise der Gegner machte den Stralsundern zu schaffen. Um die Sportler für die Zukunft abzuhärten, will der Coach nun auch im Training härter durchgreifen.

Doch der leidenschaftliche Footballer findet auch etwas Positives am Spiel seiner Mannschaft. „Wir haben ja neue Ansätze ausprobiert. Die habe ich auch gesehen. Wir konnten sie eben nur nicht bis zu Ende umsetzen.“

Die knapp 500 Zuschauer am Strelasund schien das aber nicht zu stören. „Ich habe mir schon das erste Spiel angesehen und unterstützte unser Team“, sagt Stephan Trekel aus Stralsund. Bisher habe er diesen Sport nur im TV verfolgen können. Für Trekel bringt der Football eine neue Facette an den Sund: „Die Bandbreite des Sports ist damit größer geworden. Das finde ich gut.“ Das sieht Frank Schulz genauso. Trotzdem schlägt das Herz des Stralsunders für die Vorpommern Vandals.

Die haben an diesem Tag allen Grund zum Jubeln. Sie landen einen Touchdown nach dem anderen und verbuchen schließlich 93 Punkte auf ihrer Seite. „Die Pikes müssen an ihren Block arbeiten“, meint Jim Belling von den Vandals. Den Sportlern fehle einfach die Erfahrung, so der 19-Jährige, der im letzten Jahr zu seinem Team zurückgekehrt ist. Er habe im Football seinen Sport gefunden: „Es macht mir einfach riesigen Spaß,“ sagt er.

Während die Stimmung bei den Gästen locker ist, versucht Coach Pollmann in der Halbzeit sein Team auf Kurs zu bringen. „Ihr müsst schneller, härter und aggressiver spielen!“, fordert er. Doch den Pikes fehlt an diesem Tag die Durchsetzungskraft. Bis zum nächsten Duell bleibt allerdings nicht viel Zeit: Die Pikes gastieren Samstag bei den den Tollense Sharks.

Manuela Wilk

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