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Verbandsligist kommt zu Hause unter die Räder

Grimmen Verbandsligist kommt zu Hause unter die Räder

Der Grimmener SV verliert gegen Meisterschaftsanwärter Torgelow mit 0:5

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An Kampfgeist mangelte es dem GSV in der zweiten Hälfte nicht, wie Marcel Klein hier beweist.

Quelle: Anja Krüger

Grimmen. Eindeutig überlegen waren die Kicker des Torgelower FC Greif dem Grimmener SV. „Ganz deutlich waren die unterschiedlichen Voraussetzungen zu sehen, was zum Beispiel Trainingseinheiten und auch -beteiligung betrifft“, meinte Grimmens Trainer Burghard Schultz (61) nach der Verbandsligapartie, bei der seine Mannschaft mit 0:5 regelrecht unter die Räder kam.

Statistik

Grimmener SV: Wühn, Jeschke, Arend, Lau, Schmidt, Berndt, Max, Fischer, Buchholz, Klein, Rambow

Tore: 0:1 Bylicki (10.), 0:2 Juszczak (19.), 0:3 Stövesand (31.), 0:4 Mista (45.), 0:5 Klein (47., Eigentor)

Schiedsrichter: Diana Räder-Krause (Assistenten: Simoleit, Pollin)

Zuschauer: 80

Ganz und gar nicht war er zufrieden mit dem Spiel seiner Männer. „Obwohl wir in der zweiten Hälfte dann doch noch ein wenig gezeigt haben, dass wir Fußball spielen können“, meinte der GSV-Coach.

Seine Kritik betraf hauptsächlich die erste Hälfte, zu deren Ende die Grimmener Gastgeber bereits mit 0:4 zurücklagen. Grimmener Chancen sahen die 80 Zuschauer keine, dafür aber einen eindeutigen Klassenunterschied zwischen den Kontrahenten.

Dass es eine schwere Saison für die stark verjüngte Mannschaft des GSV werden würde, war allen vorher klar und dies bewahrheitete sich nun in den Duellen mit den Spitzenteams – wie in der Vorwoche gegen den Rostocker FC und nun auch gegen den Meisterschaftfavoriten aus Torgelow.

Mit Leidenschaft, Herz und cleverem Agieren wollte die GSV-Elf diesen starken Gegner so lange wie möglich in Schach halten. Dies gelang jedoch zu keiner Zeit. „Unser Ziel war es, die Null möglichst lange zu halten“, berichtete Schultz. Aber bereits in der zweiten Minute hatte Vorjahres-Torschützenkönig Bylicki die große Chance zur Gästeführung, scheiterte aber am Aluminium. In der zehnten Minuten kam dann alles zusammen. Zunächst wurde ein unfaires Einsteigen von TFC-Abwehrkante Mista gegen Schmidt nicht geahndet und dann behinderten sich zwei Grimmener beim Klärungsversuch in dessen Folge Bylicki die Torgelower Führung markierte. „Damit waren all unsere Vorhaben dann auch hinfällig“, sagte Schultz.

Grimmen hatte kurz darauf seine einzige nennenswerte Chance im ganzen Spiel. Doch der Freistoß von Patrick Jeschke stellte Kaczmarczyk vor keine großen Probleme. Nachdem Jusczak dann einen Freistoß

knapp vorbei schoss, machte er es in der 19. Minute besser und nutzte einen individuellen Fehler des GSV zum 0:2. Einen tollen Angriff fuhr der TFC dann in der 31. Minute, als es über rechts blitzschnell ging und Nick Stöwesand auf 0:3 erhöhte.

Grimmen kam einfach nicht in die Zweikämpfe und alles, was sich die GSV-Akteure vorgenommen hatten, blieb in der Kabine. Mit dem Halbzeitpfiff war es dann Marcin Mista, der aus dem Gewühl heraus noch das 0:4 schoss.

In der Halbzeit sprach Trainer Schultz dann deutlich an, was nicht funktionierte. „Und wir wollten die Partie geschlossen als Mannschaft zu Ende bringen und nicht noch mehr unter die Räder kommen“, sagte der GSV-Coach. Aber kaum die Worte ausgesprochen, fuhr der Gast einen Angriff über rechts. Marcel Klein sprang der Ball unglücklich ans Schienbein und damit unterlief ihm das Eigentor zum 0:5.

„Was ich den Männern zugute halten muss: Es hat sich keiner aufgegeben“, fand Schultz auch etwas Positives. So ließ der Grimmener SV in den letzten 43 Minuten der Partie keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Auch wenn der GSV nach vorne keine Akzente setzte.

Am Ende stand erneut eine deftige Niederlage zu Buche, was zeigt, dass es nun gilt in jeder Trainingseinheit hart zu arbeiten, um aus dieser Situation rauszukommen. „Jetzt gilt es, nach Vorne zu schauen, auf die anstehende Partie gegen den Güstrower SC“, meinte Schultz in seinem unermüdlichen Optimismus. „Vor diesem Spieltag hatte ich da drei Punkten eingeplant. Aber Güstrow hat nun mit einem 4:1-Sieg gegen den Rostocker FC gezeigt, dass auch sie nicht zu unterschätzen sind“, gab er zu bedenken. Und somit wird es wohl auch dann für die GSV-Elf keinen Deut leichter.

Anja Krüger und Christian Bockhahn

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