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Verbandsligist unterliegt 0:1

Verbandsligist unterliegt 0:1

GSV hat gegen die mit Viertligaspielern gespickte Neustrelitz-Elf das Nachsehen

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Ich kann und will der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat bis zum Schluss alles versucht.“Eckerhard Pasch, Trainer Grimmener SV

Neustrelitz Fußball / Verbandsliga: TSG Neustrelitz II — Grimmener SV 1:0 (1:0) Vor der Verbandsligapartie zwischen der Regionalligareserve der TSG Neustrelitz und dem Grimmener SV lernten die GSV-Verantwortlichen erstmal etwas dazu: Wenn ein Spieler in der Regionalligamannschaft gelbgesperrt ist, darf er in der Verbandsliga trotzdem spielen. Davon hatte die TSG an diesem Tag mit Yves Brinkmann und Djibril N Diaye gleich zwei Akteure. Hinzu kam mit Maurice Eusterfeldhaus ein dritter Regionalligaspieler, was die individuelle Klasse dieses Gegners ganz gut beschreibt. Grimmen hingegen kämpfte erneut mit akuten Personalsorgen und hatte schließlich beim 0:1-Endstand das Nachsehen gegen die spielerisch überlegenen Gegner.

Der Grimmener SV spielte mit:

Wühn, Arend, Rambow, M. Müller, T. Müller, Kozlowski, Ohlrich (78. Totz), Jeschke, Gurlt, Berndt (69. Buchholz), B. Boy; Tor:

1:0 (45., Duggert); Schiedsrichter: Räder-Krause (Assistenten: Kröger, Simoleit); Zuschauer: 63

Dabei machte die Innenverteidigung mit Stand-By-Spieler Markus Müller und dem 18-jährigen Erik Ohlrich ein klasse Spiel gegen N Diaye und war ein Hauptgrund, dass der GSV hier gleich gut ins Spiel fand. Die erste Kopfballchance hatte Brian Kozlowski. Doch er kam nicht richtig hinter den Ball und vergab. In der elften Minute dann der schönste Grimmener Angriff des Spiels, doch am Ende verzog Tom Müller relativ deutlich. das erste Achtungszeichen der TSG folgte auf dem Fuße. Jedoch traf Kapitän Richter nur den Pfosten. Kurz darauf war N Diaye dann doch einmal durchgebrochen, aber Maurice Wühn im Grimmener Kasten parierte stark im Eins-gegen-Eins. Es war ein kurzweiliges Spiel auf dem Neustrelitzer Kunstrasen in dem der GSV die nächste Möglichkeit verbuchen konnte, doch erneut war es Tom Müller, dessen Abschluss das Tor nicht fand. In der 28. Minute eine der vielen gefährlichen Standards des Gastgebers: Nachdem der Ball erst gegen den Pfosten klatschte, hielt Maurice Wühn den Nachschuss überragend. Nur eine Minute später klärte Brian Kozlowski in höchster Not den Ball.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sorgte dann aber ein Freistoßtrick des Gastgebers für den am Ende entscheidenden Treffer. Der Ball wurde auf den langen Pfosten reingechippt, wo Brinkmann per Kopf den Ball in die Mitte zu Duggert brachte und dieser das 1:0 erzielte.

Trainer Pasch zeigte sich in der Pause trotzdem zufrieden mit der ersten Halbzeit und wollte keinesfalls die Spielweise ändern. Weiterhin kompakt wollte man geduldig auf seine Chancen warten, was die Mannschaft dann in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit nur bedingt umsetzte.

Es war eine niveauarme zweite Halbzeit. Grimmen rieb sich auf und versuchte, den spielerisch überlegenen Gegner mit Kampfbereitschaft aus dem Spiel zu bringen, doch die TSG spielte die Partie routiniert runter. Mit Nick Buchholz und Tobias Totz, der sein Debüt in der Verbandsliga feierte, brachte Grimmen die beiden 18-jährigen Auswechsler und stellte in der Offensive um. Am Ende hatte Grimmen dann auch noch zwei Halbchancen, doch erst scheiterte Simon Gurlt an Kevin Nethe im TSG-Kasten und dann kam Björn Boy aus guter Position nicht mehr richtig hinter den Ball, sodass am Ende eine nicht unverdienter Niederlage zu Buche stand.

„Ich kann und will der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat hier bis zum Schluss alles versucht, doch es fehlte heute auch ein Stürmer wie Bolle oder Kevin (Anm. d. Red. Thomas Boljahn oder Kevin Kleindorff), um offensiv mehr stattzufinden", lautete das Resümee von GSV-Trainer Eckerhard Pasch. Stefanie Bockhahn

OZ

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