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Verpatze Generalprobe zur Saisoneröffnung

Grimmen Verpatze Generalprobe zur Saisoneröffnung

Männer, Frauen und die männliche Jugend A vergeigen ihre Testspiele

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Grimmens Manuel Abé (M.) muss im Testspiel der Männer gegen Demmin einstecken.

Quelle: Steffen Krüger

Grimmen. Zur offiziellen Saisoneröffnung des HSV Grimmen hatten sich die Männer, Frauen und auch die männliche Jugend A Gegner eingeladen, die den Mannschaften alles abverlangen sollten. Denn ein Sieg sprang bei keinem der HSV-Teams heraus. Während die Männer (MV-Liga) gegen Ligakonkurrent SV Einheit Demmin nicht über ein Unentschieden hinaus kamen, verloren die Frauen gegen Blau-Weiß Neukloster und die A-Jugendhandballer gegen die SG Vorpommern. „Auch wenn die Ergebnisse an diesem Tag nicht zufriedenstellend waren, war es doch eine gelungene Auftaktveranstaltung“, resümierte der HSV-Vereinsvorsitzende Thomas Hagemann.

Männer: HSV Grimmen – SV Einheit Demmin

27:27 (11:11)

Bei den Männern entwickelte sich ein emotionsgeladenes Derby. Die ersten zwanzig Minuten waren dabei zum Vergessen. Demmin spielte mit dem HSV Katz und Maus. Grimmen war in der Deckung den bekanntlich letzten Schritt zu spät. Demmin spielte überzeugend, mit viel Druck und war somit immer wieder von außen erfolgreich. Prompt sah sich Grimmen einem 4:10-Rückstand nach 17 Minuten gegenüber. Lars Kibscholl stellte um und brauchte Danny Keil in die Abwehr. Und damit kamen endlich die erhoffte Sicherheit und die Stabilität zurück. Zehn Minuten später und nach einem 7:0 Lauf, war Grimmen wieder in Führung. In die Pause ging es mit einem11:11 Gleichstand. Aus der Pause startete der HSV deutlich besser, führte mit 16:13. Doch Demmin blieb dran. Es entwickelte sich nun eine spannende Partie bis zehn Minuten vor Schluss, als Demmin mit 23:26 in führen gehen konnte. Aber ein letztes aufbäumen sollte dann wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis bringen. Grimmen holte den Rückstand auf und trennte sich von der Einheit aus Demmin mit 27:27

Frauen: HSV Grimmen – Blau Weiß Neukloster 26:27 (15:13)

Es war sicherlich nur ein letztes Testspiel gegen einen Verbandsligisten, der gerade mal mit acht richtig jungen Spielern angereist war. Doch verlieren wollte man diesen Test mit Sicherheit nicht.

Trainer Paetow probierte viele Aufstellungen und Varianten, doch so hat er sich die Generalprobe mit Sicherheit nicht vorgestellt. Nach dem 4:4 zu Beginn, zückte er schon nach fünf Minuten den grünen Karton. Kurzzeitig wurde das Spiel des HSV besser (10:6). Doch das Spiel war zu fehlerbehaftet. Einfache Ballverluste im Spielaufbau, zu viele Fehlwürfe frei vor dem Tor sowie eine passive Abwehr bestraften die schnellen Gäste. Zur Pause lag der HSV noch mit 15:12 vorn, doch schon kurz nach der Pause war der Vorsprung dahin. Neukloster fand immer weder die Lücken in der Deckung und führte mit 18:20. Eine Stärke dieser Mannschaft ist der Kampfgeist. Und diesen zeigte sie nun in den weiteren Minuten, als der Rückstand in eine eigene 23:20 Führung gedreht werden konnte. Doch Neukloster gab nicht auf. Grimmen machte wieder zu viele Fehler oder hatte Pech mit dem Aluminium. Die Gäste gewannen nicht ganz unverdient mit 27:26 in Grimmen. Trainer Paetow hat noch einiges an Arbeit vor sich, bevor kommende Woche SV Warnemünde zu Gast ist.

MJA: SG Grimmen/Loitz – SG Vorpommern 21:25 (8:13)

Die Männliche Jugend A hatte den Ostsee-Spree-Ligisten der SG Vorpommern zu Gast. Grimmen/Loitz startete stark in die Partie. Die Abwehr stand ordentlich, so dass der Express nach von rollte und schnell mit 4:1 führte. Doch danach kamen die Gäste besser in die Partie. Grimmen scheiterte nun zu oft an sich selbst und am starken Torhüter der Gäste. Vorpommern ging nun in Führung und baute diese bis zur Pause auf 8:13 aus. Grimmen/Loitz tat sich einfach zu schwer im Positionsangriff. Auch nach der Pause hatte die SG große Probleme gegen die schnellen Gäste. Vorpommern baute den Vorsprung auf 12:19 aus. Der Gastgeber kam nochmals auf 17:20 auf und zeigte wieder ansehnlichen Handball. Doch am Ende sollte dies nicht reichen. Die Gäste ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewannen mit 21:25.

Manuel Müller

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