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Sport Grimmen Volleyballerinnen mit Heimpleite im Saisonfinale
Vorpommern Grimmen Sport Grimmen Volleyballerinnen mit Heimpleite im Saisonfinale
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00:00 15.04.2013
Volleyball

Das Ende der Saison wurde am Samstag — trotz der knappen 2:3-Niederlage gegen DSHS SnowTrex Köln — ausgiebig gefeiert. Denn: Es geht weiter mit Zweitliga-Volleyball am Sund. Dafür sprachen sich zumindest VC-Präsident Steffen Täubrich und PSV-Chef Heimbert Diederich im Rahmen des letzten Saisonspiels aus.

Auch wenn noch nicht alles in Sack und Tüten ist, „wir sind optimistisch“, so Täubrich. „Mit dem PSV haben wir einen starken Partner gewonnen“, freute sich der VC-Chef. Die Kooperation beider Vereine soll das Fortbestehen des Bundesligastandortes Stralsund gewährleisten, auch wenn nach wie vor Spielerinnen fehlen. PSV-Präsident Heimbert Diederich verkündete im Anschluss an die Partie, dass auf jeden Fall „Trainer André Thiel dem Verein erhalten bleiben wird und auch bereits Gespräche mit Spielerinnen laufen.“

Doch zunächst stand das Sportliche im Mittelpunkt. Vor 320 Zuschauern in der Diesterweg-Halle taten sich die VC-Damen zunächst recht schwer. Auch wenn sie zu Beginn mit 4:3 führten, die Gäste aus Köln konnten das Spiel fast problemlos drehen. Die Gastgeberinnen offenbarten große Schwierigkeiten in der Ballannahme und fanden kaum durchschlagende Mittel gegen die wendigeren und athletischer wirkenden Gäste. Köln führte 8:4, kurz darauf 11:5. Trainer Thiel nahm eine Auszeit. Anschließend kamen die Sundstädterinnen zurück in die Partie, verkürzten auf 12:13. Der Ausgleich oder gar die Führung gelang dem VC nicht. Bis zum 18:20 blieben die Gastgeberinnen auf Augenhöhe. Anschließend setzte sich Köln wieder weiter ab und verwertete den ersten Satzball zum 25:19-Satzgewinn.

Der zweite Durchgang verlief noch ausgeglichener. Bis zum 15:13 führten die Stralsunder Mädels. Doch hauptsächlich Abstimmungsschwierigkeiten in der Feldabwehr, so dass die Gäste sogar zu einfachen Aufschlag-Assen kamen, drehten diesen Satz. Plötzlich führte SnowTrex mit 19:16, wähnten sich die Rheinländer schon auf der Siegerstraße. Doch die Sund- Damen kämpften sich zurück, glichen beim 23:23 wieder aus. Da nützte auch eine Auszeit der Gäste nichts mehr, den zweiten Durchgang entschied der Heim-Sechser für sich. Nach 27 Minuten verwertete er den ersten Satzball zum 25:23 für sich.

Im dritten Abschnitt hatte sein Team dann nicht viel zu lachen. Sang- und klanglos, fast ohne Gegenwehr, ergaben sich die Gastgeberinnen in ihr Schicksal. Beim 7:17 betrug der Rückstand erstmalig zehn Punkte, ein Aufbäumen war nicht wirklich zu spüren. Mit 13:25 ging der dritte Satz deutlich verloren.

Im vierten Durchgang agierten die Sund-Mädels wie ausgewechselt. Vom 6:6 setzten sie sich über 12:8 auf 22:17 ab. Doch die Gäste gaben sich nicht kampflos geschlagen, kamen noch einmal bis auf 22:24 heran. Doch nach 29 Minuten nutzte der VC seinen dritten Satzball, um mit einem 25:22 den 2:2-Satzausgleich herzustellen.

Die Entscheidung musste also im fünften Satz fallen. Bis zum 3:3 wahrte der VC-Sechser seine Chance, dann brachen die Thiel-Damen völlig ein. Köln konnte sich mühelos auf 14:3 absetzen und den Satz sehr zügig und mehr als deutlich mit 15:4 für sich entscheiden.

„Wir mussten uns extrem in die Partie reinkämpfen, das war eine große Energieleistung, da ging dann im fünften Satz nichts mehr, trotzdem Kompliment an meine Mannschaft“, lobte VC-Coach André Thiel im Anschluss. Er und sein Gegenüber Jimmy Czimek waren sich einig, dass die Zuschauer ein sehr gutes Zweitligaspiel gesehen haben— mit einem Duell auf Augenhöhe.

Ina Knodel

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