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Westmecklenburger verlieren mit 0:7

Fußball – Verbandsliga: Westmecklenburger verlieren mit 0:7

Grimmener Fußballer holen gegen Roggendorf in der Verbandsliga den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte.

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„Aushilfsstürmer“ Brian Kozlowski (GSV, weißes Trikot), der drei Tore schoss, im Zweikampf mit einem Roggendorfer. Fotos (3): Steffen Krüger

Fußball – Verbandsliga:. Grimmener SV — SG Roggendorf 96 7:0 (3:0). Es war der höchste Sieg der Vereinsgeschichte in der Verbandsliga, doch direkt nach dem Spiel wurde von Trainer Pasch und Kapitän Rambow relativiert, dass man zwar ein tolles Spiel gemacht habe, dieser Gegner es jedoch auch zuließ. Immer wieder wurde vor dem Spiel gemahnt, dass der Aufsteiger aus Westmecklenburg nicht unterschätzt werden dürfe und das hatte geholfen, denn mit dem Anpfiff vom guten Schiedsrichter Falk war der GSV da. Der Sekundenzeiger hatte keine zwei vollen Umdrehungen gemacht, da brachte Patrick Jeschke eine Freistoßflanke in den Strafraum, wo Christian Münster zu Kapitän Stephan Rambow verlängerte und dieser das 1:0 erzielte.

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„Aushilfsstürmer“ Brian Kozlowski (GSV, weißes Trikot), der drei Tore schoss, im Zweikampf mit einem Roggendorfer. Fotos (3): Steffen Krüger

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Ein Start nach Maß, auf dem sich die Grimmener aber nicht ausruhten. Denn bereits in der fünften Minute wurde erhöht. Eine Flanke von Christian Münster landete beim Gegner und Tim Olbrich hatte die Situation eigentlich schon abgehakt, doch der Roggendorfer Mario Döring beförderte den Ball ins eigene Tor und es stand 2:0. Voller Selbstbewusstsein gegen einen verunsicherten Gegner lief nun Angriff um Angriff auf das von Sander gehütete Roggendorfer Tor. In der achten Minute verpasste Patrick Jeschke dieses mit seinem Volleyschuss nur knapp. In der 14. Minute wurde dann aber erneut gejubelt und wieder war eine Jeschke-Flanke von links der Ausgangspunkt und „Aushilfsstürmer“ Brian Kozlowski war mit dem Kopf zur Stelle und erhöhte auf 3:0. Grimmen ließ es nun etwas ruhiger angehen, hatte aber zu jeder Zeit alles im Griff. Brian Kozlowski zwang Sander in der 20. Minute zu dessen erster Parade. In der 32. Minute war es dann Toni Arend, der direkt davor nach einem harten Einsteigen behandelt werden musste, per Kopf nach einem Münster-Freistoß, der vergab.

Drei Minuten später eine Balleroberung von Stephan Rambow, doch den Abschluss nach seinem tollen Antritt setzte er neben das Tor. Es ging in die Pause und Trainer Pasch zeigte sich zufrieden mit dem Gezeigten, was auf der Gegenseite direkt das Gegenteil war, denn zehn Minuten lang hörte man Gästetrainer Lau richtig deutliche Worte finden.

Nach dem Wiederanpfiff dann das gleiche Bild und schon in der 50. Minute dann die Möglichkeit für die Trebelstädter zu erhöhen. Nach einem Foul an Stephan Rambow gab es Elfmeter und Tim Olbrich fühlte sich sicher, setzte den Ball aber an die Latte und vergab. Fünf Minuten später schwächte sich der Gast dann selber. Nach einem rüden Foulspiel an Brian Kozlowski sah Martensen glatt eine rote Karte. In der 58. Minute fand dann ein Freistoß von Oliver Bollhagen den Kopf von Stephan Rambow und dieser erzielte das 4:0.

Grimmen wechselte nun doppelt und die Wechsler Oliver Fischer und Thomas Bässler fanden sofort in die Partie. In der 78. Minute dann die erste nennenswerte Torchance der Roggendorfer nach einem verunglückten Rückpass. David Haake war aber zur Stelle und klärte zur Ecke. Nach dieser Ecke konnte der GSV einen Konter fahren und über Rambow landete der Ball bei Brian Kozlowski, der auf 5:0 erhöhte. Nun war die Gegenwehr endgültig gebrochen und der Grimmener SV spielte sich in einen Rausch. In der 85. Minute traf eine Super-Flanke von Oliver Bollhagen auf den einlaufenden Marcel Klein, doch dieser vergab aus Nahdistanz per Kopf. In der 86.Minute war es dann erneut der starke Jeschke, der sich links durchtankte und dann den klugen Rückpass auf Brian Kozlowski spielte, der seinen dritten Treffer markierte und auf 6:0 erhöhte. Der Schlusspunkt in der Schlussminute blieb dann dem besten Grimmener an diesem Tag, Christian Münster, vorbehalten. Mit einem herrlichen Alleingang ließ er gleich mehrere Verteidiger stehen und schob den Ball mit seinem schwächeren rechten Fuß überlegt zum 7:0-Endstand ein. Nun wurde mit den Fans gefeiert, was sich die Mannschaft auch verdient hatte.

Am kommenden Sonnabend jedoch wartet in der zweiten Runde des Lübzer-Pils-Landespokals beim SV Traktor Dargun ein Gegner, der in der Landesliga-Ost noch ungeschlagen ist. Er wird dem Grimmener SV wieder alles abverlangen, denn auch im Pokal will das Team eine Runde weiter kommen.

Positiv bleibt zu erwähnen, dass die Ausfälle von Lembke, Rupp, Müller, Boljahn, Max, Wollenburg und Schmidt an diesem Tag richtig gut ersetzt werden konnten, was für die Ausgeglichenheit des Kaders spricht.

Der GSV spielte mit:
Haake, Krüger (64. Minute Bässler), Arend, Opitz, Rambow, Münster,

Bollhagen, Jeschke, Kozlowski,

Olbrich (64. Minute Fischer), Klein.

 

Christian Bockhahn

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