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Wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt

Grimmen Wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt

3:0-Erfolg über Hummelsbütteler SV beendet Heimmisere der Volleyballerinnen.

Grimmen. Volleyball / Regionalliga Nord Damen. Minutenlang feierten die etwa 65 Zuschauer zusammen mit der Mannschaft den lang ersehnten Erfolg vor eigenem Publikum. Mehr als zwölf endlos lange Wochen mit Niederlagen gegen Scala, SV Warnemünde, Schwerin und WiWa-Hamburg verstrichen, ehe der Jugendsportverein Gymnasium Grimmen (JSV) wieder einmal zu Hause jubeln durfte.

Doch die Vorzeichen dafür standen auch an diesem Wochenende alles andere als gut. Bereits Mitte der Woche verletzte sich Mittelblockerin Anna Kalkbrenner und am Freitag musste auch Kapitän Kristin Wenzel ihre Teilnahme krankheitsbedingt absagen. Weiterhin blieb abzuwarten, wie gut sich Außenangreiferin Katja Vahl von ihrer Erkältung erholt hatte. Letztere gab dann aber Sonnabend grünes Licht und Universalspielerin Katja Hartwig kam auf der Position von Kristin Wenzel zum Einsatz.

Die Gäste aus dem Norden Hamburgs sind wie der JSV Aufsteiger in dieser Saison. Bereits im Hinspiel musste Grimmen unter erschwerten Bedingungen (Heizungsausfall in der Halle) und mit einigen angeschlagenen Spielerinnen antreten. Zwar konnte der JSV in Hamburg mit 3:0 gewinnen, der Gegner machte es den Grimmerinnen aber alles andere als leicht, die Punkte aus der Hansestadt zu entführen.

Taktisch gut eingestellt ging der JSV in diese wichtige Partie. Von Beginn an zeigte Grimmen, wer Herr im Haus ist. Über die Stationen 6:3, 14:7 und 20:9 wurde ein komfortabler Vorsprung erspielt.

Zwar kamen die Gäste nach einem taktischen Wechsel des JSV auf der Zuspielposition noch einmal auf 25:19 heran, doch der erste Satzgewinn war damit unter Dach und Fach.

In den zweiten Durchgang startete Grimmen mit einer unglaublichen Aufschlagserie. Katja Hartwig brachte die Gäste ein ums andere Mal mit ihren druckvollen Aufgaben in Bedrängnis und war auch in der Abwehr in dieser Phase des Spiels eine sichere Bank. Auf 12:0 setzte sich der JSV ab und gab dem Gegner mit sehenswerten Abwehraktionen keine Chance zu punkten. Die Grimmerinnen ließen am Ende des Satzes nur zehn Punkte zu und gewannen auch Durchgang zwei mit 25:10.

Im anschließenden dritten Satz stellte Hummelsbüttel etwas um. Vor allem der Wechsel auf der Zuspielposition brachte Erfolg. Wie schon im Hinspiel entwickelte sich ein spannender dritter Durchgang, in dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Der JSV agierte in dieser Phase ausgesprochen ruhig und versuchte, sein Spiel konsequent durchzuziehen. Wie schon in den vergangenen Wochen legte Grimmen schließlich mit starken Blockaktionen den Grundstein für den Erfolg und sicherte sich mit 25:23 dieses wichtige Spiel mit 3:0 Sätzen.

Damit ist der zweite Sieg in der Rückrunde perfekt und der JSV klettert auf Rang fünf in der Tabelle. In zwei Wochen reisen die Grimmerinnen zum Kieler TV 2. Im Hinspiel unterlag der JSV nur denkbar knapp mit 13:15 im Tiebreak.

Grimmen spielte mit: Mandy Bleyl, Franziska Gielow, Katja Hartwig, Josefine Hille, Josefin Menz, Carina Müller, Henriette Schade, Madeleine Schalow, Katja Vahl und Jennifer Witt.

Tabelle Regionalliga Nord
Alstertal-Langenhorn           40
WiWa Hamburg 2                   34
SV Warnemünde                    29
SpVg Eidertal-Molfsee          25
JSV Grimmen                          25
1.VC Parchim                          23
Oststeinbeker SV                   22
PSV Neustrelitz                      19
Kieler TV 2                             16
Schweriner SC 3                    10
Hummelsbütteler SV              06

 



Nils Stubbe

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