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Wildcats verärgert über Spielverlegung

Stralsund Wildcats verärgert über Spielverlegung

Stralsunder Volleyballerinnen sind jetzt drei Wochen ohne Partie, müssen dafür aber am Saisonende doppelt ran

Stralsund. Eigentlich sollten die Stralsunder Zweitliga-Volleyballerinnen morgen in Borken am Netz stehen. Da das Team aus dem Ort an der deutsch-holländischen Grenze jedoch seine Nationalspielerin Linda Bock abstellen musste, konnte der Verein eine Verlegung der Partie beantragen.

Die Spielabsage verschafft den Wildcats nun eine Pause. Nach vier Niederlagen in Folge stehen sie zwar weiterhin auf Rang drei, hätten diesen aber natürlich gern verteidigt. Denn mit nur einem Punkt Vorsprung vor Köpenick und zwei vor Dingden ist damit zu rechnen, dass sie ihren Rang am Wochenende abgeben müssen. „Wir hätten lieber weitergespielt, um uns lieber früher als später wieder rauszukämpfen“, sagt Wildcats-Coach André Thiel. Außerdem ist der Verein nicht glücklich damit, das Duell mit Borken nun erst am 23. April, also einen Tag nach dem letzten Spieltag, auszutragen. Die Wildkatzen müssen somit nach ihrer Partie am 22. April in Gladbeck einen Doppelspieltag bewältigen. „Wir müssen damit leben, haben aber auf die besondere Brisanz hingewiesen“, erklärt Thiel. „Wir hätten das Spiel gern vorverlegt, wenn wir das gewusst hätten.“

Borken hat sich mit seiner Meldung nach Meinung der Stralsunder zu viel Zeit gelassen. So kann Borken nun sein Duell mit Köpenick am Osterwochenende nachholen, wo die Berliner allerdings personell geschwächt antreten müssen. „Das ist keine Chancengleichheit“, meint Thiel. Den im Abstiegskampf befindlichen Borkenern könnte diese Situation Vorteile verschaffen. Die Wildcats werden in ihrem letzten Spiel in Borken jedenfalls keinen Gang runterschalten. „Auch wenn wir dann nichts zu verlieren haben und es für Borken vielleicht um alles geht, werden wir antreten, um zu gewinnen.“ Nach einer glorreichen Hinrunde nagen die letzten Spiele natürlich an der Mannschaft. Trainer und Spielerinnen lassen sich jedoch nicht unter Druck setzen. „Wir wollen nicht, dass der Tabellenplatz unser Handeln bestimmt“, so Thiel. „Wir wollen schon Dritter bleiben, aber im Endkampf kann alles passieren.“

Während die Wildkatzen in der Hinrunde einen gut besetzten Kader vorweisen konnten, haben in den letzten Wochen Verletzungen, wie die von Lene Scheuschner, oder auch wichtige Prüfungen der Spielerinnen die Crew geschmälert.

Die drei spielfreien Wochen geben nun Zeit, sich bereits jetzt auf das Heimspiel am 8. April gegen Sorpesee vorzubereiten. Und bis zum Doppelspielwochenende ist dann vorraussichtlich auch Lene Scheuschner wieder im Einsatz. „Uns ist klar, dass wir haben Chancen liegen lassen, sind aber guter Dinge.“Wenke Büssow-Krämer

OZ

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