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Sport Grimmen „Windland“ im Aufwind – Segelcrew erhält Sonderpreis
Vorpommern Grimmen Sport Grimmen „Windland“ im Aufwind – Segelcrew erhält Sonderpreis
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00:00 15.11.2017
Stralsund

Der „Aufsteiger der Saison 2017“ ist die Crew von der Segelyacht „Windland“. Steuermann Andreas Will freute sich riesig, als ihm der Preis bei der Abschlussveranstaltung der Stralsunder Mittwochsregatta überreicht wurde. „Damit habe ich nicht gerechnet“, war der Stralsunder ganz perplex. Seit drei Jahren segelt Andreas Will bei der beliebten Veranstaltung mit, hat sich kontinuierlich nach vorn gearbeitet. Und in diesem Jahr reichte es dann für den dritten Platz in seiner Startgruppe – Yardstickgruppe IV.

Traditionell werden die Gesamtergebnisse der Regatta bei einem großen Seglerfest bekanntgegeben und gefeiert. Regulär finden von Mai bis September 20 Wettfahrten auf dem Strelasund statt. In diesem Jahr jedoch schien ein bisschen der Wurm drin zu sein. „Wegen der Bauarbeiten an der Ostmole mussten wir die Saison ohnehin verkürzen“, erklärt Wettfahrtleiter Thomas Engelbrecht. „Dann machte uns das Wetter mehrmals einen Strich durch die Rechnung.“ Am Ende standen 14 Wettfahrten zu Buche, die in die Gesamtwertung eingingen.

In sieben Startgruppen gehen die Wassersportler an den Start und segeln einen sogenannten Dreieckskurs. Start ist vor der Nordmole, dann geht es je nach Windrichtung zur Sundpromenade, Richtung Altefähr und Richtung Rügenbrücke.

Zu den Teilnehmern, die zwar nicht in der Gesamtwertung gelandet sind, aber trotzdem geehrt wurden, gehörten Anton Reuter und Nick Liesener. Die Jungs vom Schulzentrum am Sund haben mit einem Katamaran der Segelschule Sail and Surf an ein paar Wettfahrten teilgenommen. „Wir würden uns freuen, wenn sie auch in der kommenden Saison wieder mit am Start sind, so wie auch viele andere Nachwuchssegler“, erklärte Stephan Habrich, Vorsitzender des Fördervereins der Mittwochsregatta Stralsund. Der Verein kümmert sich maßgeblich um die Organisation der „Miwore“, die zu den größten regelmäßigen Regatten Deutschlands gehört. Durchschnittlich sind 45 Boote mittwochs am Start. Kein Wunder, dass so viele gern mitsegeln, denn das Segelrevier vor der Hansestadt zählt zu den schönsten Norddeutschlands.

Damit die Winterpause für die Wassersportbegeisterten nicht zu lang ist, wird traditionell zur Nikolausregatta eingeladen. Am 10. Dezember wird auf dem Knieperteich wieder mit einem Augenzwinkern gesegelt. In Optimisten, den kleinen Jollen für die Jüngsten, treten die Mannschaften mit meist erwachsenen Sportlern gegeneinander an. Da ist der Spaß vorprogrammiert.

Miriam Weber

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