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Zitterpartie mit glücklichem Ende für den HSV

Grimmen Zitterpartie mit glücklichem Ende für den HSV

Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielt Steve Salbrecht den viel umjubelten Siegtreffer gegen den SV Warnemünde.

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Patrick Plötz vom HSV Grimmen erzielt hier einen seiner Treffer. Er gehörte mit fünf Toren zu den besten Torschützen.

Quelle: Steffen Krüger

Handball — MV-Liga / Männer: HSV Grimmen — SV Warnemünde 28:27 (14:14). Nach der langen Vorbereitungsphase mit vielen Testspielen und Problemen, starteten die Männer des HSV Grimmen mit einem knappen 28:27-Sieg in die MV-Liga-Saison. Die Gäste waren in der gesamten Partie ebenbürtig, doch das Quäntchen Glück war dieses Mal auf Seiten des HSV.

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Steve Salbrecht (re.), hier in der ersten Halbzeit, sicherte seinem Team den Sieg.

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Beide Mannschaften begannen sehr nervös und fabrizierten in der Anfangsphase viele Fehler. Der HSV konnte in den ersten fünf Minuten mehr Kapital daraus schlagen und führte durch drei Treffer von Tino Hagedorn mit 4:2. Dies sollte für längere Zeit die letzte Zwei-Tore-Führung im Spiel bleiben. Von nun an wechselte die Führung in der gesamten ersten Hälfte hin und her. Warnemünde versuchte, durch viele Kreuzbewegungen und im Eins/Eins-Verhalten, immer wieder Lücken zu reißen und den Kreisläufer in Szene zu setzen. Damit hatte der HSV viele Probleme. Die Deckung offenbarte zu viele Abstimmungsprobleme und war nicht aggressiv genug, sodass Warnemünde vermehrt zu einfachen Toren kam. Im Angriff war beim HSV wenig Schwung drin. Vieles lief über Einzelaktionen, aber der HSV hatte damit Erfolg. Man merkte dem Team an, dass Vieles noch nicht passt und es noch einiger Spiele bedarf, bis alle Automatismen sitzen. Bis zur Pause blieb es spannend und es ging mit 14:14 in die Halbzeit.

In den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte ging es ähnlich spannend zu. Grimmen legte immer ein Tor vor und die Gäste schlugen postwendend zurück. Beim 19:17 schien es so, als würde sich jetzt die individuelle Stärke des HSV Grimmen durchsetzen — aber weit gefehlt. Die erfahrenen Gäste, um Routinier Schmidt, holten den Rückstand schnell auf und gingen ihrerseits zwölf Minuten vor Schluss mit 20:23 in Front. Trainer Pohle reagierte mit einer Auszeit und mahnte das Team zu mehr Konzentration und Aggressivität.

Für kurze Zeit schien die neuformierte Mannschaft verunsichert. Warnemünde blieb bis zum 22:25 weiterhin mit drei Toren in Front. Aber Grimmen kämpfte. Zwei schnelle sehenswerte Treffer von Plötz und Pervölz, sowie ein Fehlwurf der Gäste und schon war der HSV beim 24:25 wieder dran. Jetzt stand auch die Halle voll hinter dem Team und pushte es nach vorn. Warnemünde konterte zwar nochmals zum 24:26, aber Grimmen ackerte jetzt verbissen in der Abwehr und erkämpfte sich einen Ball nach dem anderen.

Die Folge waren nun drei Treffer in Serie zur eigenen 27:26-Führung. Die Gäste kamen zwar 20 Sekunden vor Schluss durch einen verwandelten Siebenmeter zum 27:27 Ausgleich, aber den Trebelstädtern blieb noch der letzte Angriff. Und da fasste sich Steve Salbrecht ein Herz und wuchtete den Ball fünf Sekunden vor Schluss zum viel umjubelten 28:27-Siegtreffer in die Maschen. Die Halle stand Kopf und die ersten beiden Punkte waren verbucht. „Am Ende fragt niemand, wie der Sieg zustande kam. Wir haben die ersten zwei Punkte“, resümierte das Trainergespann Christoph Pohle und Roman Bernhardt.

Schuhknecht, Haase, Salbrecht (6), Pervölz (5/2), Plötz (5), T. Hagedorn (4), Pischke (4), A. Hagedorn (2), Mielke (1), Keil (1), Eggert, Pollex.

Am Ende fragt niemand, wie der Sieg zustande kam. Wir habe die ersten zwei Punkte“Christoph Pohle, HSV

 

Manuel Abé

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